14. Mai 2020

Griff zu den Sternen

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Wie fast alle Aspekte des täglichen Lebens, verlagern sich immer mehr Einkaufsgewohnheiten ins Internet. Für die deutsche Wirtschaft werden Online-Verkäufe Jahr für Jahr immer wichtiger. Das lässt sich an unzähligen Umsatzberichten und Marketing-Studien belegen. Produktbewertungen und Nutzer-Rezensionen sind mittlerweile die wichtigste Entscheidungshilfe der Deutschen beim Online-Shopping. Immer öfter sind diese Bewertungen allerdings gefälscht, denn Marketingunternehmen verkaufen positive Produkttests an Händler. Mit ein bisschen Training kann man diese Fake-Bewertungen allerdings erkennen und umschiffen.

Kaufte der Deutsche vor zehn Jahren durchschnittlich noch hauptsächlich Bücher, Musik und Elektronik im Netz, ist das Feld seiner Online-Einkäufe heutzutage viel weiter. Von frischen Lebensmitteln über Fast Food bis hin zu Autos – dem Online-Shopping sind mittlerweile kaum Grenzen gesetzt. Und auch bei Hotelaufenthalten, Urlauben und Restaurantbesuchen orientieren sich immer mehr Menschen an Informationen aus dem Internet, anstatt Freunde und Bekannte zu fragen oder über Reisebüros oder ähnliche Dienstleister zu buchen.

Beim Kaufen und Buchen im Internet gibt es allerdings ein großes Problem, das vor Ort im Laden nicht auftritt: Kunden können die Ware nicht selbst begutachten, bevor sie einen Kaufvertrag abschließen. Die Mitarbeiter im Reisebüro kennen sie vielleicht seit Jahren, aber woher sollen sie wissen, dass das Online-Buchungsportal vertrauenswürdig ist? Um dieses Problem zu lösen, haben die Betreiber solcher Webseiten meist Bewertungsportale in ihre Angebote integriert. Darüber können andere Kunden die Waren und Dienstleistungen bewerten und kommentieren. Käufer können sich so vor dem Kauf einen Eindruck darüber verschaffen, ob der Anbieter auch hält, was er verspricht. Eigentlich ist das ein gutes System, das Ärger ersparen kann. Trotzdem ergeben sich in der Praxis ganz eigene Probleme.

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Fabian A. Scherschel
Fabian A. Scherschel ist freier Journalist und Podcaster. Er spricht und schreibt seit über einem Jahrzehnt in Englisch und auf Deutsch darüber, wie Technik unseren Alltag verändert. In der Vergangenheit arbeitete er unter anderem als Redakteur mit dem Schwerpunkt IT-Sicherheit beim Computermagazin c't.