3. April 2019

In der Ruhe fließt die Kraft

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Lange Zeit wurde es hierzulande als esoterische Geheimwaffe gegen knackende Gelenke und andere Wehwehchen betrachtet oder als exotische Wellnessmethode für ältere Chinesen in Parks, die synchron ihre geschmeidigen Bewegungen vollführen, die an einen Tanz erinnern. Doch Tai-Chi kann noch viel mehr. Es stärkt Körper und Geist, den Gleichgewichtssinn, braucht wenig Ausrüstung und wird in Deutschland an vielen Orten angeboten. Wer es gut beherrscht, kann es einfach zu Hause machen.

Tai-Chi, Taiji, Tai-Chi-Chuan, Taijiquan – über die Schreibweise der chinesischen Kampfkunst ist man sich uneins, über die positiven Wirkungen nicht. Wird diese Sportart doch meist von der Krankenkasse bezuschusst. Und obwohl die fließenden Bewegungen sehr mühelos aussehen, können sie erstmal recht anstrengend sein, zugleich aber auch entspannend. Tai-Chi eignet sich für Jung und Alt, fördert die Gesundheit und kann Krankheiten vorbeugen.

Was ist Tai-Chi?

Tai-Chi ist eine Art Meditation in Bewegung. Übersetzt heißt es unter anderem „Oberster Berg“ oder „Höchstes Prinzip“ – das Chinesische lässt Raum für verschiedene Interpretationen. „Quan“ lässt sich mit „Faust“ übersetzen. Die Bundesvereinigung für Taijiquan und Qigong übersetzt es so: „Für das Höchste mit leerer Faust kämpfen“. Dies bedeute Selbstverteidigung auf sanfte und friedliche Art, sowohl gegen einen Gegner aus Fleisch und Blut als auch zur Abwehr von Krankheit. Es gibt in Deutschland viele Organisationen, Vereine, Volkshochschulen, Fitnessstudios, Verbände und Lehrer, die Tai-Chi anbieten. Zudem existieren verschiedene Stile, die sich meist von der chinesischen Herkunft ableiten. Je nachdem wird Tai-Chi etwas anders interpretiert und gelehrt.
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modler
Max Modler
Maximilian Modler hat die Electronic Media School in Potsdam besucht und dort ein crossmediales Volontariat mit Schwerpunkt auf Verbraucher- und Wirtschaftsthemen absolviert. Er lebt und schreibt in Berlin, unter anderem für Spiegel Online, die Stiftung Warentest und natürlich für verbraucherblick.