16. März 2021

Ins Netz gegangen

© ouh_desire/Shutterstock

Wer in den eigenen vier Wänden Wohlfühlatmosphäre schaffen möchte, kommt kaum drum herum: umräumen, renovieren, vielleicht Möbel ausmisten und neue kaufen. Mitunter wird das eine oder andere ausgemustert, das zum Wegwerfen aber zu schade ist. Ob eBay Kleinanzeigen oder andere Anbieter – Kleinanzeigenmarktplätze im Internet florieren. Sie sind vor allem dann gut geeignet, wenn die abzugebenden Stücke ohnehin von einem Käufer abgeholt werden sollen. Doch wo es um Geld geht, sind Betrugsmaschen nicht fern. Und manche sind gar nicht so leicht zu erkennen.

Grundsätzlich gilt: Geschäfte, bei denen die Ware persönlich übergeben und in bar bezahlt wird, sind für beide Seiten, für Verkäufer und Käufer, unproblematisch. Nach dem Motto „gekauft wie gesehen“ kann der Käufer die Ware prüfen und alles funktioniert problemlos. Allerdings muss der Verkäufer einen Interessenten im näheren Umkreis finden. Für den Käufer wiederum muss es sich lohnen, im Zweifel ein paar Kilometer zu fahren und einen Abholtermin zu vereinbaren. Bei der Abwicklung per Internet entfällt diese Notwendigkeit, und der potenzielle Käuferkreis ist viel höher. Dann wird es aber wieder schwierig mit der Bezahlung, die in bar so einfach ist. Hauptproblem und mögliche Betrugsgefahren liegen nämlich fast immer in Geldübergabe und Warenversand.

Plattformen

Die größte bundesweite Kleinanzeigenplattform ist eBay Kleinanzeigen. Dahinter reihen sich eine Reihe von Angeboten ein, etwa Quoka, markt.de, der Marketplace von Facebook und Hood als Mischung aus Auktions- und Verkaufsplattform. Vor allem als App hat Shpock eine gewisse Beliebtheit erlangt.

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Michael Scheuch
Michael Scheuch ist Wirtschaftsjournalist, hat lange Jahre für die ZDF-Sendung WISO als Redakteur gearbeitet. Autor von ZDF-Dokumentationen und Buchautor. Im C.H.Beck-Verlag erschienen: „Kaufen vom Bauträger - ohne böse Überraschungen“.