7. April 2020

Läufts?

© 1328442068 Jacob Lund/Shutterstock

Gut für Herz und Kreislauf, weniger Kilos auf den Knochen, Stressabbau und Glückshormone: Die positiven Wirkungen regelmäßigen Laufens sind den meisten bekannt. Was fürs Joggen fehlt, sind oft Zeit, Motivation und das Wissen, wie es optimal gehen soll. Das Frühjahr ist die richtige Zeit für den Einstieg zum Dauerlaufen in frischer Luft. Was erleichtert den Start, was sind optimale Strecken und Schuhe und welche kleinen Tricks lassen das Laufen zum dauerhaften Vergnügen werden?

Gehen kann jeder gesunde Mensch, nur legen wir auf diese Weise immer weniger Wege im Alltag zurück. Passive Fortbewegungsmittel wie Auto, Bus und Bahn bringen uns stets überall hin – selbst zum Sport. Gerade kurze Wege zu Fuß zwischendurch können eine gute Ausgangslage fürs Jogging sein. Denn für den Einstieg in regelmäßiges Laufen braucht es keine große Ausrüstung, kein spezielles Gelände und weder hohes Tempo noch viel Kraft oder viel Zeit. Diese Vorzüge machen Laufen effektiver als andere gelenkschonendere Bewegungsarten wie Radfahren und Schwimmen. Davon ist auch Herbert Steffny überzeugt. Der ehemalige vielfache Deutsche Meister im Langstreckenlauf, Diplombiologe und Bestsellerautor gibt seit mehr als 30 Jahren Laufseminare und hat schon den ehemaligen Bundesaußenminister Joschka Fischer auf dessen Marathonteilnahmen vorbereitet.

Eigener TÜV beim Arzt
„Es braucht zwei- bis dreimal so viel Zeit auf dem Rad oder im Schwimmbecken, bis sie dieselben Effekte beim Kalorienverbrauch und Herzkreislauftraining erzielen wie beim Laufen“, sagt Steffny. Der passionierte Läufer bringt Menschen bei Seminaren im Schwarzwald ebenso wie in Kenia, auf Mallorca und Fuerteventura das Ausdauerlaufen und Walking bei. Und das geht auch mit ein paar Pfunden zu viel auf den Hüften. Übergewichtigen sowie Menschen mit Risikofaktoren und ab 40 Jahren rät Steffny „zum eigenen TÜV“. Ein Arzt, am besten ein Sportmediziner, könne bei einem Belastungs-EKG und einem Herzultraschall sowie anhand von Blutwerten erkennen, inwiefern regelmäßiges Laufen geeignet ist. Dabei wird auch der Maximalpuls ermittelt, der ein wichtiger Gradmesser für ein optimales Lauftempo ist.

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Andreas Einbock
Andreas Einbock ist seit November 2015 Redakteur bei verbraucherblick. Seine Schwerpunkte sind Finanzen, Technik und Energie – und natürlich das Sparen, weshalb er die meisten Spartricks selbst testet. Zuvor hat er für eine Sonntagszeitung, einen Industrieverband und eine Industrie- und Handelskammer geschrieben.