Lexikon

Antrag

Die Beihilfe wird nur auf schriftlichen Antrag gewährt. Erforderlich sind hierfür die Vordrucke der Beihilfestelle. Dem Beihilfeantrag müssen die Aufwendungen durch Rechnungen oder Quittungen belegt werden. In der Regel reicht dafür die von der Apotheke oder dem Arzt beglaubigte, also unterschriebene oder abgestempelte Kopie. Bei Nachweis größerer (Voraus-) Zahlungsverpflichtungen kann auf Antrag eine Abschlagszahlung auf die zu erwartende Beihilfe gewährt werden.

Fristen/Mindestgrenzen

Eine Beihilfe wird nur gewährt, wenn der Beihilfeberechtigte sie innerhalb eines Jahres nach Entstehen der Aufwendungen oder der ersten Ausstellung der Rechnung beantragt hat. Bei Fristversäumnis entfällt der Beihilfeanspruch. Daneben gibt es weitere Voraussetzungen, die bei der Verjährungsfrist zu beachten sind:

  • bei Pauschalbeihilfe für häusliche Pflege durch nicht erwerbsmäßigtätige Pflegekräfte: der letzte Tag des Monats, in dem die Pflege erbracht wurde
  • bei Pauschalbeihilfe in Geburtsfällen: der Tag der Geburt oder der Adoption oder der Aufnahme in den Haushalt
  • bei Pauschalbeihilfe in Todesfällen: der Tag des Ablebens
  • bei Aufwendungen für Unterkunft und Verpflegung bei Heilkuren: der Tag der Beendigung der Heilkur

Neu seit 2007

Durch die Reduzierung der Kindergeld-Altersgrenze von 27 auf 25 endet auch für Kinder die Beihilfeberechtigung mit 25 Jahren. Das ist insbesondere für ein Studium der Kinder von großer Bedeutung. Diese Grenze gilt auch für die kostenfreie Mitversicherung in der Krankenversicherung.