Lexikon

Asset Allocation

Die Mischung von Geldanlagen in Aktien, Anleihen, Branchen, Regionen und alternative Investments nennt man Asset Allocation. Dabei geht es allerdings nicht darum, sein Vermögen gleichmäßig zu verteilen.

Asset Allocation ist die richtige Mischung bei der Geldanlage. Das heißt, es wird nicht alles Vermögen in einen risikoreichen Markt investiert, sondern alle Assets werden bedacht. Aber: Das Gesamtvermögen wird nicht gleichmäßig verteilt. Die unterschiedlichen Asset-Klassen müssen so gewichtet werden, dass Risiko und Ertrag in einem optimalen Verhältnis stehen. Das Ergebnis für den Anleger ist eine dauerhaft stabile Rendite. Asset-Picking, die gezielte Übergewichtung viel versprechender Märkte, kann zu bösen Überraschungen führen.

Um die richtige Anlagestrategie zu finden, muss der Investor seine persönliche Finanzsituation erörtern und seine Anlageziele festlegen. Auch über sein Risikoprofil muss der Anleger nachdenken. Grundsätzlich gilt: Je länger der Investor sein Vermögen entbehren kann, desto aggressiver darf die Asset-Aufteilung sein. Denn heftige Börsenturbulenzen gleichen sich aus, je länger der Anlagezeitraum ist.

Bei Asset Allocation wird das Risiko der Anlage dadurch gemindert, dass der Anleger sein Vermögen streut – zum Beispiel in Gold, festverzinsliche Wertpapiere, Europa-Aktien, Rohstoffe und US-Papiere. Bei der Streuung gilt: Je weniger die unterschiedlichen Anlagemöglichkeiten miteinander zu tun haben, desto geringer ist das Schwankungsrisiko des Gesamtportfolios. Das heißt, die Asset-Klassen sollten möglichst nicht miteinander korrelieren. Fallen dann zum Beispiel die Aktienmärkte, kann die Goldanlage noch immer Rendite bringen.