Lexikon

BITKOM – Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und Neue Medien e. V.

Die Interessen der deutschen Unternehmen der Informations- und Telekommunikationstechnik vertritt BITKOM. Über 1.000 Unternehmen sind mittelbar, über andere Verbände, 850 unmittelbar Mitglied des Verbands. Nach eigenen Angaben repräsentieren die vertretenen Unternehmen rund 90 Prozent des Marktes für IT in Deutschland. Rund 600 der Mitgliedsunternehmen sind Mittelständler, vertreten sind aber auch die großen Unternehmen wie die Deutsche Telekom, Deutsche Post, Vodafone, SAP, O2, Nokia. Die Palette reicht über Hardwarehersteller, Dienstleister bis zu Infrastrukturanbietern.

Die Lobbyarbeit umfasst die Bereitstellung von Informationen und Gutachten vor allem zu den Bereichen Forschungs- und Bildungspolitik, Standort- und Arbeitsmarktpolitik. Aber auch Fragen der Marktregulierungen vor allem im Bereich der Telekommunikation sind Thema bei BITKOM. Der Verein veröffentlicht Studien und Statistiken zu Branchenthemen und organisiert Facharbeitsgruppen und Fachveranstaltungen, etwa am Rande der Branchentreffs CEBIT und SYSTEMS.

BITKOM wurde 1999 gegründet, indem sich die bestehenden Interessenverbände

  • Bundesverband Informations- und Kommunikationssystem (BVB),
  • die Fachverbände Informationstechnik im ZVEI (Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie e. V.) und
  • Informationstechnik im VDMA (Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau),
  • sowie der Bundesverband Informations Technologien BVIT

zusammenschlossen. Der Verein ist Mitglied im Bundesverband der Deutschen Industrie.

BITKOM

Bundesverband Informationswirtschaft,

Telekommunikation und neue Medien e. V.

Albrechtstraße 10

10117 Berlin
Internet: www.bitkom.de