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Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA)

Das BAFA ist eine Bundesoberbehörde und gehört zum Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie. Zum Aufgabengebiet der Behörde zählt Wirtschaftsförderung, Ausfuhrkontrolle, Einfuhr und Energie – vor allem die Förderung erneuerbarer Energien.

Bei der Wirtschaftsförderung der Bundesregierung, die das BAFA ausführt, geht es vor allem um die Förderung des Mittelstandes. Das BAFA betreibt verschiedene Förderprogramme angefangen bei Schulungsangeboten über Auszubildendenvermittlung, Handwerksförderung, Vermarktungshilfe, Unternehmensberatung und mehr. Der Mittelstand soll gestärkt werden und sich gegenüber Großunternehmen behaupten können.

Bei der Warenein- und -ausfuhr ist das BAFA die zuständige Verwaltungs- und Genehmigungsbehörde. Güter dürfen mit oder ohne Genehmigung ausgeführt werden. Eine Genehmigung erteilt das BAFA. Es geht nicht nur um die Einhaltung der Außenhandelsbestimmungen, also die Vorgaben der EU, sonder auch um Sicherheit. Dabei geht es um Waffen, Rüstungsgüter oder Güter, mit denen sich Waffen produzieren ließen. Es geht auch um Embargos. Zu überwachen sind auch Gefahrenstoffe, Chemikalien oder Brennstoffe, auch radioaktives Material.

Eine weitere wichtige Aufgabe des BAFA ist die Förderung erneuerbarer Energien. Hier werden Modernisierung und Neubau von der Behörde überwacht, beispielsweise Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen. Der Verbraucher kommt mit dem BAFA eigentlich nur im Punkt der Energiesparberatung über Projekte, bei denen sich Haus- und Wohnungseigentümer über Einsparmöglichkeiten informieren können. Außerdem war das BAFA im Jahr 2009 für die Umweltprämie für Pkw (Abwrackprämie) zuständig.

Adresse:
Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle
Frankfurter Str. 29-35
65760 Eschborn
Internet: www.bafa.de