Lexikon

Cloud Computing

Beim Cloud Computing werden Daten ausgelagert und auf verschiedenen externen Servern gespeichert. Der Zugang erfolgt über das Internet und ist von überall her möglich.

Die Auslagerung von IT-Leistungen und die Speicherung von Daten auf externen Servern nennt man Cloud Computing. Da sich die Dateien nicht auf einem einzelnen Großrechner, sondern auf mehreren verschiedenen, oft auch räumlich verstreut liegenden Servern befinden, spricht man von der Daten-Wolke (cloud = englisch für Wolke).

Beim Cloud Computing werden Dateien nicht mehr nur auf dem heimischen Rechner oder einem externen Gerät wie einem USB-Stick gespeichert, sondern auf einer Art virtuellen Festplatte abgelegt. Der Vorteil: Die Daten sind auf jedem Rechner der Welt verfügbar. Voraussetzung: ein Internetzugang.

Man kann Fotos, Musiktitel und Dokumente mit anderen teilen und gemeinsam bearbeiten; Mails, Notizen und Termine sind jederzeit und von überall her abrufbar. Zusätzlich sind die Daten gegen Verlust geschützt, und es steht nahezu unbegrenzter Speicherplatz zur Verfügung. Auch die Nutzung via Smartphone oder Tablet-PC und die Synchronisation verschiedener Geräte sind möglich.

Internetgiganten wie Google, Amazon und Apple sehen im Cloud Computing die Zukunft. Sie wollen nicht nur Speicherplatz, sondern alle Anwendungen und auch die Rechenleistung vom heimischen Computer ins Netz verlagern. Doch Anwender sollten sich genau überlegen, welche Informationen sie in die Wolke schieben. Nicht immer ist eindeutig geklärt, wann und wie die Verschlüsselung erfolgt und wer im Falle eines Datenverlusts haftet.