Lexikon

Floater (Floating-rate-notes)

Eine Floating-rate-note, kurz Floater, ist eine variabel verzinste Anleihe. Der Zinssatz wird an einen Referenzzinssatz, beispielsweise den Euribor, angepasst. Es handelt sich also um eine zinsindexierte Anleihe. Die Auszahlung und Neuanpassung der Zinsen erfolgt nach einer Zinsperiode, also nach drei, sechs oder zwölf Monaten. Doch auch, wenn die Höhe des Zinsertrages variiert: Ein erfolgsunabhängiger Zinsanspruch besteht, so gesehen gehören also auch Floater zu den festverzinslichen Wertpapieren.

Zusätzlich zu diesem Zins gibt es einen Zuschlag, auch Spread. Wie hoch dieser ist, hängt von der Kreditwürdigkeit des Emittenten ab. Je schlechter die Kreditqualität, desto höher der Zuschlag. Bei einem hohen Risiko lockt also auch ein hoher Ertrag.Weil Zinsanpassungen nur zu bestimmten Zeiten, eben nach Ablauf einer Periode, erfolgen, sind die Kurse der Floater meist recht stabil. Die Laufzeit dieser Anleihen beträgt meist fünf bis zehn Jahre.

Damit die variable Verzinsung einigermaßen im Rahmen bleibt, gibt es Beschränkungen. Cap-Floater verhindern, dass der Zinssatz zu hoch steigt. Floor-Floater begrenzen ihn nach unten. In dem einen Fall gibt es also einen Maximalzinssatz, im anderen einen Minimalzinssatz. Wer beides möchte, sollte sich nach dem sogenannten Collar erkundigen.