Lexikon

Floating

Der Begriff „Floating“ ist dem Bereich Wellness zuzuordnen. Erfunden wurde diese Art der Tiefenentspannung bereits 1954 in Kalifornien, und zwar von John Lilly. Nun erobert sie langsam Europa.

„Floating“, das heißt „treibend, schwebend“. Damit wird beschrieben, was der Körper im Floating-Tank macht: Er liegt in mit Heilsalz angereichertem Wasser, und geht darum nicht unter. Das verleiht ihm ein schwereloses, schwebendes Gefühl. Der Tank hat ungefähr die Größe eines Autos. Er hat eine Luke, die geschlossen wird. So werden Umwelteinflüsse ausgeblendet. Zusätzlich muss sich der Körper auf nichts konzentrieren, denn er treibt von selbst. Wer möchte, kann sich beruhigende Musik beim Floaten anhören.

Während der Körper in Tiefenentspannung versetzt wird, werden weniger Stress-, dafür aber mehr Glückshormone ausgeschüttet. Verspannungen gerade im Nacken- und Rückenbereich lösen sich und Hautirritationen werden durch das Salzwasser reduziert. Heilpraktiker warnen allerdings vor Panikattacken. Denn wer sich so selbst überlassen wird und Stimmungsschwankungen unterworfen ist, kann schnell damit überfordert sein. Vorsicht ist geboten, wenn die Haut offene Stellen oder Ausschläge hat, denn dann brennt das Salzwasser. Schmerzhaft kann Floaten auch bei Bandscheibenvorfällen werden. Die Wirbelsäule wird beim Treiben im Wasser durchgedrückt und Verhärtungen lösen sich.

In Deutschland gibt es folgenden Floating-Center:

Aber auch immer mehr Heilpraktiker bieten einen Aufenthalt im Salzwassertank an.