Lexikon

Gesellschaft für Konsumforschung (GfK)

Die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) wurde 1934 als erstes Marktforschungsinstitut in Deutschland gegründet. Die GfK hat ihren Sitz in Nürnberg. Sie versucht möglichst alles über das Verhalten der Deutschen beim Einkaufen oder der Mediennutzung herauszufinden.

Die Gesellschaft für Konsumforschung ist ein weltweit tätiges Marktforschungsunternehmen. Erforscht wird das Konsumverhalten der Kunden. Beispielsweise das Einkaufsverhalten. Besonders wird die Gruppe der technischen Konsumgüter untersucht und das Medienverhalten, also der Konsum von Fernsehen, Radio, Online- und Printmedien.

Um das Einkaufsverhalten festzustellen, werden Verkaufszahlen untersucht, aber auch Zentraleinkäufer und Kunden befragt. Denn es ist auch wichtig, das Image einer Marke zu kennen oder herauszufinden, warum ein bestimmtes Produkt gut im Handel läuft und ein anderes nicht. Auch Studien zur Kundenzufriedenheit werden erstellt.

Ein weiterer wichtiger Zweig sind die Einschaltquoten. Seit 1985 ermittelt die GfK die Quoten für das deutsche Fernsehen. Da nicht alle Haushalte an der Forschung teilnehmen können, werden nach statistischem Verfahren Musterhaushalte zu einem Fernsehpanel herausgesucht. In diesen Haushalten wird sekundengenau das Fernsehverhalten der Familienmitglieder ab drei Jahren gemessen. Daraus ergibt sich dann die Einschaltquote. Sie ist ein wichtiger Faktor, womit der Erfolg eines Senders gemessen wird. Nach diesem Marktanteil richten sich vor allem die Preise für die TV-Werbung.