Lexikon

Gesetz gegen Insidergeschäfte

Anfang 1992 wurde von den Fachministern der Bundesländer eine Arbeitsgruppe eingesetzt, die ein Konzept für eine strengere und effiziente Aufsicht über die Wertpapiermärkte vorgelegt hat. Dazu gehörte die Gründung eines Bundesaufsichtsamtes für das Wertpapierwesen, das 1995 seine Arbeit aufnahm und heute in der BaFin weitergeführt wird. Darüber hinaus wurde vorgeschlagen:

  • Die Nutzung von Insiderwissen bei Börsengeschäften unter Strafe zu stellen.
  • Für eine bessere Publizität bei wichtigen Veränderungen bei Unternehmen zu sorgen, deren Aktien an der Börse gehandelt werden.
  • Die Transparenz des Geschehens an der Börse weiter zu erhöhen.

Das Aufsichtsamt kann bei Verdacht auf Verstoß gegen die Insiderregeln von sich aus tätig werden oder Hinweisen von Dritten nachgehen.