Lexikon

Hypertext Markup Language (HTML)

HTML ist eine Text-orientierte Programmier-Sprache im World Wide Web. Alle Befehle werden in ASCII-Text (american standard code for information interchange) geschrieben. Das bedeutet, dass ein ASCII-Text beispielsweise keine landesspezifischen Sonderzeichen, wie „ä“ oder „ß“, enthalten darf. Um ein ein „ß“ darzustellen muss folgende Zeichenfolge in den Quellcode eingegeben werden „ß“, für das „ä“ „ä“.

Möchte man beispielsweise das Wort „Gefäß“ darstellen, muss im Quellcode „Gefäß“ geschrieben werden. Auf diese Art und Weise umschreibt man sämtliche Formatierungen wie Überschriften , Fettdruck, Kursiv, Schriftart, Zeilenende usw. Um z. B. den Fettdruck wieder aufzuheben deaktiviert man mit einem Schrägstrich „/“, den so genannten Slash, den Befehl Fettdruck. Das „b“ innerhalb des „kleiner als Zeichen“ bzw. „größer als Zeichen“ steht für bold (engl.: Fettdruck).

Um nicht alle Formatierungsbefehle zu lernen, gibt es auf dem Software-Markt inzwischen viele verschiedene Programme, die die mühsame Programmierung übernehmen. Diese Programme heißen Editoren. Die Bedienung ähnelt der eines herkömmlichen Textverarbeitungsprogramms, z. B. Word oder Ami Pro. Mit den Editoren können auch Laien ohne große Programier-Vorkenntnisse HTML-Dokumente erstellen.

HTML ist ein Standard, der auf allen üblichen Computern, unabhängig der verwendeten Software, zumindest die gleiche Grundstruktur eines Dokumentes auf dem Bildschirm sichtbar macht. Auch hier wird in Software Versionen unterschieden. Die aktuelle Version ist HTML 3.0.