Lexikon

KfW Mittelstandsbank

Die KfW Mittelstandsbank ist im Juli 2003 im Zuge der Fusion von Deutscher Ausgleichsbank (DtA) und KfW entstanden. Sie vergibt Kredite an mittelständische Unternehmen, Existenzgründer und Freiberufler. Sämtliche Investitionen der Bank sind zweckgebunden und werden zu relativ günstigen Konditionen angeboten. Viele kleine und mittlere Unternehmen haben keinen direkten Zugang zum Kapitalmarkt. Großunternehmen hingegen können sich durch Emission von Anleihen relativ günstig über den Kapitalmarkt finanzieren. Kleinen und mittleren Unternehmen bleibt nur die Darlehensaufnahme bei einer Geschäftsbank. Das ist aber meist mit wesentlich höheren Kosten verbunden. Um diesen Nachteil wenigstens teilweise zu kompensieren, bietet die KfW solchen Unternehmen günstige Kredite an (zu Lasten der eigenen Erträge). Die erforderlichen Mittel stellt entweder der Staat im Rahmen von Sonderprogrammen zur Förderung des Mittelstands bereit. Oder die Mittel werden auf dem Kapitalmarkt aufgenommen und zinsverbilligt weitergegeben.