Lexikon

KfW

Die KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) ist ein öffentlich-rechtliches Kreditinstitut. Sie wurde 1948 gegründet und diente zunächst dem Wiederaufbau der zerstörten deutschen Wirtschaft, daher der Name. Nach Beendigung des Wiederaufbaus wurden die Aufgaben des Instituts erweitert. Bereits ab 1961 übernahm die KfW auch langfristige Finanzierungen von in- und ausländischen Investitionsgeschäften. Heute agiert die KfW weltweit und ihre Aufgaben sind noch vielfältiger. Sie bietet zahlreiche Fördermöglichkeiten in den Bereichen Wirtschaft, Gesellschaft und Ökologie. Zu den Kunden der KfW zählen heute auch Privatpersonen.

Als die Kreditanstalt für Wiederaufbau am 5. November 1948 gegründet wurde, hatte sie vor allem zwei Aufgaben: Zum einen sollte sie langfristige Investitionskredite an deutsche Unternehmen vergeben, die dem Wiederaufbau der deutschen Wirtschaft dienten und die normale Geschäftsbanken damals nicht vergeben konnten. Außerdem sollte die KfW die deutsche Exportwirtschaft durch langfristige Kredite unterstützen, um den Wiedereinstieg in den Welthandel zu ermöglichen. Nach der deutschen Wiedervereinigung hatte die Kreditanstalt in ähnlicher Form den Aufbau der neuen Bundesländer und der ostdeutschen Wirtschaft unterstützt.

Der Hauptsitz der Banken-Gruppe ist in Frankfurt am Main. Als Institut des Bundes (80 Prozent) und der Länder (20 Prozent) gehört sie zu den zehn größten Banken in Deutschland. Die KfW-Bankengruppe ist unterteilt in folgende Bereiche:

Internet: www.kfw.de