Lexikon

Mutterschutzlohn

Bei Beschäftigungsverboten und Umsetzungen behält die Schwangere oder stillende Mutter mindestens ihren bisherigen Durchschnittsverdienst (Mutterschutzlohn). Der Mutterschutzlohn muss wenigstens der Höhe des Durchschnittseinkommens der letzten 13 Wochen oder bei monatlicher Entlohnung der letzten drei Monate vor Eintritt der Schwangerschaft entsprechen. Die Verbote von Akkord- und Fließbandarbeit, der Sonn- und Feiertagsarbeit, der Mehrarbeit sowie der Nachtarbeit dürfen sich nicht negativ auswirken. Dauerhafte Verdienststeigerungen wie etwa Tariferhöhungen, die während oder nach dem Berechnungszeitraum eintreten, werden berücksichtigt. Verdienstkürzungen etwa in Folge von Kurzarbeit oder Arbeitsausfällen, die im Berechnungszeitraum eintreten, bleiben für die Berechnung des Durchschnittsverdienstes außer Betracht.