Lexikon

Renteneintrittsalter für Frauen

Die Altersrente für Frauen wurde bis 2005 der Regelaltersrente angepasst, so dass auch Frauen erst mit 65 Jahren ohne Abschläge in Rente gehen können. Von Januar 2000 bis Dezember 2004 stieg die Altersgrenze monatlich von 60 auf 65 Jahre. Ab 2012 wird die Altersgrenze schrittweise auf 67 Jahre angehoben. Der Jahrgang 1964 wird als erster mit 67 Jahren in die Regelaltersrente gehen. Es gibt aber zahlreiche Ausnahmen, die sich auf das Geburtsdatum, Arbeitslosigkeit und Beitragsjahre beziehen. Frauen, für die solche Ausnahmen nicht gelten können trotzdem mit 60 in Rente gehen, wenn sie Abschläge hinnehmen, für jeden Monat vor dem 65. Geburtstag 0,3 Prozent, gegebenenfalls verrechnet mit der Übergangszeit. Ab Jahrgang 1945 bis Jahrgang 1951 müssen Frauen einen Abschlag von 18 Prozent hinnehmen, wenn sie mit 60 in den Ruhestand treten. Frauen, die eine solche Rente beziehen wollen, müssen generell 15 Jahre rentenrechtliche Zeiten vorweisen und nach ihrem 40. Geburtstag mindestens zehn Jahre lang Pflichtbeiträge gezahlt haben. Ab Jahrgang 1952 gibt es keine Sonderregelung mehr für die Altersrente von Frauen.