Lexikon

Zwangsvollstreckungen

Bei einer Zwangsvollstreckung darf zugunsten des Gläubigers immer angenommen werden, dass alle beweglichen Sachen im Haushalt dem Ehepartner gehören, der Schulden gemacht hat. Ausnahmen davon sind Dinge des persönlichen Gebrauchs, wie Kleidung.

Der nicht betroffene Ehepartner muss nachweisen, dass ihm die Gegenstände gehören, nur dann können sie nicht gepfändet werden. Das ist beispielsweise möglich mit einer Liste, die zu Beginn des gemeinschaftlichen Lebens erstellt wird. Auf ihr wird notiert, wer Eigentümer welcher Gegenstände ist, und ein Notar unterschreibt sie. Die Liste kann auch aktualisiert werden.