18. September 2019

Mir reichts!

© 345950657 G-Stock Studio/Shutterstock

Mit 40 Jahren in Rente gehen und die finanzielle Freiheit genießen – wer kann sich das schon leisten? Wer kann so viel arbeiten? Wer kann so viel sparen? Die kurze Antwort: im Grunde wahrscheinlich jeder. Denn es geht vor allem darum, weniger Geld auszugeben, auf übermäßigen Konsum zu verzichten und zu sparen, zu sparen, zu sparen. Doch funktioniert das überhaupt – und falls ja, wie? Klar ist: Jeder muss für sich schauen, wie weit er oder sie dabei gehen will.

Eigentlich ist es so einfach: Weniger ausgeben, als man einnimmt. Zack. Schon fließen jeden Monat ein paar Euro in eine Geldanlage. Und wer früh genug damit anfängt, profitiert von den Zinseszinsen, spart nebenher immer mehr Geld an, das sich dann brav von selbst vermehrt – und irgendwann kann man den Job an den Nagel hängen und nur noch vom passiven Einkommen leben. Kein Chef mehr, der einen herumkommandiert. Keine erdrückende Schuldenlast mehr, die einen zwingt, jeden Montag zu einem Job zu dackeln, den man nicht machen möchte. Dafür muss man allerdings Einschränkungen in Kauf nehmen. Zum Beispiel: Selten bis gar nicht Essen gehen, kostengünstige statt teure Hobbys pflegen, sich bei jedem Euro, den man spontan ausgeben will, fragen: Was brächte mir der in zehn Jahren, wenn ich ihn jetzt anlegen statt ausgeben würde? Muss ich mir etwa jeden Morgen einen Kaffee im Pappbecher zum Mitnehmen kaufen? Muss es wirklich ein Neuwagen sein? Tut es nicht auch ein Gebrauchter? Oder sogar nur ein Fahrrad stattdessen?

Mehr lesen Sie in verbraucherblick 09/2019.

Bestellung Einzelheft

E-Paper 09/2019: 5 €

Bestellung Abo

E-Paper für Buhl-Vertragskunden: 12 Ausgaben für 12 € pro Jahr

E-Paper für alle anderen: 12 Ausgaben für 50 € pro Jahr

modler
Max Modler
Maximilian Modler hat die Electronic Media School in Potsdam besucht und dort ein crossmediales Volontariat mit Schwerpunkt auf Verbraucher- und Wirtschaftsthemen absolviert. Er lebt und schreibt in Berlin, unter anderem für Spiegel Online, die Stiftung Warentest und natürlich für verbraucherblick.