29. September 2020

Deos mit Aluminium: Studie widerlegt Gesundheitsgefahr

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Deos beziehungsweise Antitranspirantien mit Aluminiumsalzen sind doch eher unbedenklich. Zu dieser Einschätzung gelangt das Bundesamt für Risikobewertung (BfR) nach den Ergebnissen einer neuen Studie. Der Beitrag von Antitranspirantien zur Gesamtbelastung mit Aluminium im Körper sei deutlich geringer als bisher angenommen und gesundheitliche Beeinträchtigungen eher unwahrscheinlich. Aluminiumsalze verengen die Poren, blockieren so den Schweißfluss und hemmen die Geruchsbildung. Lang war allerdings unsicher, ob Aluminium womöglich in bedenklichen Mengen über die Haut absorbiert wird und die Gesundheit beeinträchtigt. Eine Studie aus dem Jahr 2019 liefert dem BfR zufolge nun belastbare Werte für die Absorptionsrate und gibt Anlass zur Entwarnung. „Durch die Haut wird signifikant weniger Aluminium aufgenommen als auf bislang vorliegender, limitierter Datenbasis berechnet“, sagt BfR-Präsident Andreas Hensel. Um eine zu hohe Aluminiumaufnahme zu vermeiden, sollte man vor allem saure und salzhaltige Lebensmittel und Getränke nicht mit Aluminium in Kontakt kommen lassen, etwa über Alufolie oder Trinkflaschen.

Konservierungsstoffe, Duftstoffe, Mineralöle oder eben Aluminium – Inhaltsstoffe in Kosmetika sind oft gar nicht so leicht zu entschlüsseln. Viele der chemischen Begriffe sind nicht nur schon per se kompliziert, sondern auch noch in winziger Schrift aufgedruckt. Einen Überblick finden Sie in unserem Beitrag „Was steckt da eigentlich drin? – Inhaltsstoffe in Kosmetik“.

 

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