29. Oktober 2021

Schnäppchenjagd im November: „Stromfresser“ müssen raus

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Nachdem die gute, alte „Glühbirne“ zum Beispiel schon längst nicht mehr verkauft wird, naht nun ein weiteres Ende für Geräte mit alten Energieeffizienzklassen: Nach dem 31. November dürfen Geräte, die im Einzelhandel bereits vor dem 1. November 2020 mit alten Energielabeln angeboten wurden, nicht länger verkauft werden. Da bis dahin wohl vor allem die Elektronikmärkte diese Altgeräte aus ihren Regalen und Onlineshops räumen müssen, können Fans niedriger Preise noch ein paar wahre Schnäppchen machen. Aber Vorsicht: Genaues Hinschauen und Vergleichen ist nötig. Nur Haushaltsgeräte mit alter Energieklassifizierung, die also mit A+++ bis D gekennzeichnet sind, dürften richtig günstig sein. Denn nach Fristende müssen sie aus dem Verkauf genommen werden. Insbesondere Geräte mit der alten Klassifizierung A bis A+++ sind in der Regel dennoch keine furchtbaren Stromfresser, sondern durchaus energieeffizient. Neugeräte haben seit März 2021 ein Label mit ebenfalls farblich unterlegten Buchstaben, allerdings von A bis G. In der Kurzversion in Werbeanzeigen und Prospekten steht neben dem Klassifizierungsbuchstaben zusätzlich seitlich eine Skala mit einem Pfeil zwischen A und G.

Die Strompreise sind in den vergangenen 12 Monaten laut Statistischem Bundesamt um fast 200 Prozent gestiegen. Bei dieser Preisexplosion sind Sparoptionen gesucht. Sie lassen sich auch finden. Im Haushalt gibt es einige hungrige Energiefresser. Welche das sind und mit welchen Tricks Sie den Stromzähler bändigen können, erfahren Sie im Beitrag „Kontrolliert und reduziert – Energie sparen daheim“.

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