18. Februar 2020

Nobelküste ohne Bling-Bling

© 87275839 LiliGraphie/Shutterstock

Rolling Stones, Brigitte Bardot oder Grace Kelly: Die azurblaue Côte d’Azur im Süden Frankreichs ist bekannt als Reiseziel der Schönen und Reichen. Weniger bekannt ist, dass man dort auch als ganz gewöhnlicher Tourist gut Urlaub machen kann – zumindest außerhalb der Hauptsaison. Die Küste lässt sich nämlich gut mit dem ÖPNV entdecken. Busse und Bahnen fahren für wenig Geld und recht komfortabel in die Nachbarstädte.

Nizza, Cannes, Monaco – bei diesen Städtenamen denken Viele unweigerlich an Filmfestspiele, Stars und Sternchen, schnelle Autos, Casinos und ganz viel Geld. Schickimicki also oder wie die Franzosen sagen: Bling-Bling. Tatsächlich gehört all das zur französischen Küste an der Grenze zu Italien, aber auch noch sehr viel mehr. Wer eine gute Woche Zeit hat, kann sich dort in aller Ruhe umsehen – und das ganz ohne Mietwagen. Denn zwischen den Städten fahren Busse und Züge zu erschwinglichen Preisen. Zwar dauert beispielsweise die Busfahrt von Nizza nach Monaco rund eine Stunde, dafür führt die Strecke am Wasser entlang und kostet pro Person gerade einmal 1,50 Euro. Das ist weniger als der Preis, den Kölner für eine Kurzfahrtstrecke bezahlen. Die Tickets kann man übrigens direkt beim Busfahrer kaufen. Dazu sollte man Kleingeld parat haben.

Nizza entdecken
Bevor man sich auf ins Fürstentum Monaco macht, sollte man zunächst einmal Nizza entdecken. Die Altstadt gehört auf jeden Fall ins Besichtigungsprogramm: enge Gassen, steile Treppen, die bis zum Park auf dem Hügel führen, ein Blumenmarkt und sehr viele Möglichkeiten einzukehren. Egal, welches Budget für die Reise zur Verfügung steht, es gibt traditionelle Speisen an vielen Orten. Bei der Tourismusbehörde kann man sich dazu weiterführende Informationen wie die Adressen von ausgezeichneten Restaurants geben lassen. Beim Essen spart außerdem, wer sich um die Mittagszeit für „Plat du jour“ oder „Formule du Midi“ entscheidet: Das Tagesgericht oder der Mittagstisch ist in der Regel etwas günstiger, als wenn man à la carte isst.

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Bettina Blaß
Bettina Blaß ist seit über 15 Jahren selbstständige Verbraucherjournalistin und Trainerin für Internetthemen. Zuvor war sie Redakteurin für die WISO Monats-CD und bei der G+J Wirtschaftspresse Online stellvertretende Redaktionsleiterin. Ihr Fokus liegt auf den Themen Internet, Finanzen und Immobilien. Privat schreibt sie für ihr Reise- und Genussblog Op jück.