30. März 2017

Rechte bei Baumängeln durchsetzen

© Claudio Divizia/Shutterstock.com
Auf einer Baustelle kann viel passieren: Zahlreiche Unternehmen sind beteiligt und machen Fehler oder versuchen, einen Vorteil für sich herauszuholen. Bauherren können dem von vornherein richtig begegnen – und sich so viel Ärger ersparen.

Kommt es bei privaten Bauprojekten zu Konflikten zwischen Bauherren und den beauftragten Unternehmen, stehen schnell hohe Summen im Raum. Rund 26.000 Euro beträgt der Streitwert im Schnitt. Auch die Kosten, um seine Rechte durchzusetzen, sind nicht ohne. Außergerichtlich liegen sie im Schnitt bei 1300 Euro, vor Gericht bei 5700 Euro. Ein Gutachten kostet im Mittel 3800 Euro, ein gerichtliches Beweisverfahren gar 9300 Euro. Das hat eine aktuelle Studie des Bauherren-Schutzbundes und des Instituts für Bauforschung aus Hannover ergeben.

Ein häufiger Streitpunkt sind Mängel, die auf Baustellen zum Alltag gehören. Ob eine billigere Dämmung als vereinbart oder undichte Keller: 20 Mängel treten während eines Bauvorhabens durchschnittlich auf. Für Bauherren heißt das, sie müssen besonders aufmerksam sein. Werden Mängel nicht rechtzeitig erkannt und beseitigt, kann dies später zu teuren Bauschäden führen. Wer versäumt, seine Ansprüche rechtzeitig geltend zu machen, bleibt auf den Kosten sitzen. Um ihre Rechte durchzusetzen, brauchen Bauherren dreierlei: eine gute Vorbereitung, Unterstützung durch neutrale Experten und ein konsequentes Vorgehen im Problemfall. In verbraucherblick 03/2017 sagen wir Ihnen worauf Sie achten müssen und wie Sie am besten vorgehen.

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