15. Februar 2019

Schufa & Co

©Artco/Shutterstock

Ob Handyvertrag, Bestellung im Versandhandel oder Vertragsabschluss mit einem Stromversorger – all diese Daten werden ausgewertet, ohne dass Verbraucher es bewusst mitbekommen. Sie werden von Auskunfteien gesammelt, am bekanntesten ist die Schufa. Anhand dieser Angaben schätzen beispielsweise Händler ein, ob die Kunden ihre Rechnungen später vermutlich zuverlässig bezahlen können. Auch Banken machen sich die Fülle an Daten zunutze und entscheiden unter anderem anhand dieser Auskünfte, ob und zu welchen Konditionen sie einen Kredit vergeben.

Vielen Verbrauchern ist gar nicht richtig bewusst, dass bei vielen Transaktionen still und leise ihre Zahlungsfähigkeit durchleuchtet wird. Ein Beispiel: Der Handyvertrag läuft aus, die Konditionen anderer Anbieter sind viel attraktiver. Ein paar Klicks bei einem gängigen Vergleichsportal – und schon ist die Sache erledigt, automatische Kündigung des bisherigen Anbieters inklusive. Was viele aber nicht ahnen: Parallel startet der neue Anbieter eine Anfrage bei einer Auskunftei. Auf diesem Wege erfährt der Mobilfunkbetreiber, ob der Antragsteller seine Rechnungen bisher immer pünktlich bezahlt hat oder ob es in der Vergangenheit Schwierigkeiten gab. Das ist rechtens, sofern die Vertragsunterlagen auch Hinweise dazu enthalten, dass eine Auskunft eingeholt wird. … Mehr lesen Sie in verbraucherblick 02/2019.

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Claudia Lindenberg
Claudia Lindenberg ist seit 1998 als Journalistin mit Schwerpunkt auf Finanzthemen tätig. Die studierte Volkswirtin arbeitet seit 2016 als freie Finanzjournalistin und hat sich auf die Themen Immobilien und Immobilienfinanzierung, Versicherungen sowie Geldanlage und Investmentfonds spezialisiert.