4. März 2016

Übungen gegen chronische Rückenschmerzen

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© Durch Denisov Dmitry/Shutterstock.com
Aktuelle Therapiekonzepte empfehlen bei chronischen Rückenschmerzen insbesondere Bewegung und moderate sportliche Übungen. Dadurch werden Spannungen abgebaut, die Schmerzwahrnehmung reduziert und der Rücken insgesamt gestärkt.

Viele Rückenschmerz-Patienten bekommen irgendwann einige Stunden Physiotherapie verordnet. Die VersorgungsLeitlinie Kreuzschmerz macht deutlich, dass dies nur der Einstieg sein kann, der Anregungen fürs Training daheim gibt. Um die Rückengesundheit dauerhaft zu verbessern, sollten Schmerzpatienten mindestens dreimal in der Woche, noch besser täglich, einige Übungen zur Dehnung und Mobilisierung der eigenen Rückenmuskulatur ausführen. Auch normale Spaziergänge oder Radfahren können kleine Wunder wirken. Dabei geht es nicht um klassisches Krafttraining, sondern die Bewegungsfähigkeit allgemein. Sie soll insgesamt gesteigert und das Gefühl für den eigenen Körper verbessert werden.

Zunächst ist das meist anstrengend, weil der Körper in der Regel bereits aufgehört hat, die entsprechenden Muskelgruppen ausreichend mit Energie zu versorgen. „Deshalb ist die Mobilisation so etwas wie ein Aufwach- oder Erinnerungsprogramm für den gesamten Organismus“, erklärt Wirbelsäulenspezialist und Autor Martin Marianowicz. „Indem Sie die inaktive Muskulatur aktivieren und stabilisieren, erfolgt die Meldung ans Gehirn: Hallo, da ist noch jemand, der gebraucht wird!“

In verbraucherblick 03/2016 haben wir Übungen speziell für Personen mit anhaltenden Rückenbeschwerden zusammengestellt. Sie helfen Ihnen, vorhandene Rückenschmerzen zu lindern und eine Verschlechterung zu verhindern.

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