15. Mai 2016

Vanilleeis: teuer oder billig?

© M. Unal Ozmen/Shutterstock.com
Die liebste Eissorte der Deutschen ist ein echter Klassiker: Vanille. Meist wird dem kalten Genuss allerdings nicht unterwegs an der Eisdiele gefrönt, sondern ins heimische Tiefkühlfach gegriffen. In den Supermärkten liegen günstige Produkte neben den preisintensiven. Doch lohnt sich der Griff zum teuren Eis?

In der Eismanufaktur Rialto in Wiesbaden wird Vanilleeis seit 45 Jahren auf immer gleiche Art und Weise hergestellt, nach einem alten italienischen Rezept. Der Gelatiere Alberto Pin nimmt dazu frische Milch, Milchpulver, Eigelb, Zucker, die Schalen von Zitronen und Orangen – und selbstverständlich frische Vanilleschoten. „Die Vanilleschoten geben den unverwechselbaren Geschmack. Daran darf ein Eismacher nicht sparen“, erklärt Pin. Das Mark aus 30 großen Vanilleschoten verarbeitet er deshalb pro fünf Liter Vanilleeis. In der Eismanufaktur Rialto wird das Eis jeden Tag frisch hergestellt. Doch rund 80 Prozent der in Deutschland gegessenen Speiseeissorten werden im Supermarkt gekauft und sind industriell hergestellt.

Im Test: drei teure Sorten von Häagen-Dazs, Mövenpick und dem Marktführer Langnese Cremissimo sowie drei günstige von den Discountern Aldi und Lidl und ein Eis mit Vanillegeschmack von real. Die Preisunterschiede sind eklatant. Ein Liter Häagen-Dazs Vanilleeis kostet umgerechnet stolze 11,78 Euro. Bei Mövenpick kostet die gleiche Menge durchschnittlich 3,77 Euro und bei Cremissimo 3,53 Euro. Die Discounter sind deutlich billiger. Bei Aldi und Lidl zahlen wir für den Liter Vanilleeis 1,49 Euro. Und noch einmal günstiger ist das Eis mit Vanillegeschmack von real mit gerade mal rund 90 Cent pro Liter.

Welche Unterschiede gibt es zwischen günstigem und teurem Vanilleeis? Die Ergebnisse des Tests gibt es in verbraucherblick 05/16.

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