21. Oktober 2016

verbraucherblick 10/2016 ist da!

Ohne Geld läuft nichts im Alltag: Miete, Heizkosten, Essen, Trinken, Fahrtkosten, Versicherungsverträge, Kontogebühren und und und. Gut, wenn man mit einem einfachen Anbieterwechsel mal etwas sparen kann: zum Beispiel bei einem Kontowechsel. Die Zeiten des kostenlosen Girokontos neigen sich dem Ende. Die meisten Kreditinstitute wollen mittlerweile etwas für die Geldverwaltung haben. Da kann es sich lohnen, die Angebote miteinander zu vergleichen. Die gute Nachricht für Bankkunden: Seit September 2016 geht der Kontowechsel von Gesetzes wegen leichter vonstatten. Die Banken sind zu dieser Serviceleistung verpflichtet. Also keine Angst vorm Wechseln, es kann fast nichts schiefgehen. Auch beim Handyvertrag kann der Clevere einiges sparen mit einem neuen Anbieter. Je länger jemand seinen Mobilfunkvertrag schon hat, umso größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass es Einsparpotenzial gibt. Der Markt ist im Grunde gesättigt und daher umkämpft. Gut für die Verbraucher. Angeboten werden neben dem günstigen Tarif, häufig Flatrates fürs Telefonieren oder Surfen. Da müsste für jeden etwas zu finden sein.

Eine ganz einfache und ebenso effektive Sparmaßnahem ist unser Spartipp des Monats: Einfach mal die Heizung um ein Grad Celsius runterdrehen und schon spart man Bares. In unserem Rechenbeispiel immerhin 36 Euro im Jahr. Zudem lohnt der Blick auf die Preise bei Strom oder Gas immer wieder. Nach dem Motto: Nur wer wechselt, kann was sparen.

Und was macht derjenige, der eigentlich schon alle Wechselmöglichkeiten ausgeschöpft hat und deshalb etwas auf die hohe Kante legen will? Bei Zinsen gibt der Finanzmarkt ja nicht sehr viel her zurzeit. Selbst Banken hat man schon pleitegehen sehen. Wo ist also noch ein sicherer Hafen für das mühsam Ersparte zu finden? verbraucherblick hat sich für die Leser auf die Suche gemacht und nimmt drei sichere Anlageformen unter die Lupe: Gold, Immobilien und Bundesanleihen. Wie sicher ist das Geld in solchen Anlagen wirklich und wirft es überhaupt noch etwas ab oder bringen die Anlagen sogar noch Kosten mit wie jüngst bei den Bundesanleihen, die jetzt einen negativen Zinssatz haben? Wir können Sie beruhigen, bei der Geldanlage kann noch gespart werden.

Annette Ruhe

Redakteurin verbraucherblick

 

Alle Themen der Ausgabe 10/16 im Überblick:

Schwerpunkt

  • Auf Nummer sicher: Was bringen Gold, Immobilien oder Bundesanleihen?
  • Wirklich die beste Versicherung? Vergleichsportale kassieren Provisionen
  • Liquide und abgesichert. Konto und Versicherung für junge Leute
  • Kontowechsel neu geregelt. Bequemer zur anderen Bank
  • Der Neue fürs Handy. So klappt der Anbieterwechsel

Besser leben

  • Daumen hoch, Daumen runter. Klappt Verkehrserziehung im Internet?
  • Unterwegs in Bayern. Kultur in Bayreuth, Regensburg und Passau
  • Was macht die Milch? Vielfalt und Verwirrung im Regal
  • Dann mal Prost! Alkoholfreies Bier: teuer oder billig?

Erfolgreich im Alltag

  • Business-Knigge – Teil 2: Geschäftsessen und Betriebsfeier überstehen.
  • Kennenlernen oder Schuften? Diese Regeln gelten fürs Praktikum

Ihr gutes Recht

  • Ausgenutzte Sehnsucht: Das miese Geschäft mit der Liebe
  • Vieles kostet extra: Fragwürdige Klauseln in Altenheimverträgen

Geld sparen

  • Teuer, aber wichtig: Berufsunfähigkeit unbedingt absichern
  • Rente mit der Firma: Lohnt die betriebliche Altersvorsorge?

verbraucberblick 10/16          
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