1. Dezember 2015

Work-Life-Blending

von

Dienst ist Dienst und Schnaps ist Schnaps. Das war einmal. Für viele Berufstätige verschwimmen die Grenzen zwischen Arbeit und Freizeit immer mehr. Dank moderner Kommunikationstechnik können wir heute (fast) immer und überall arbeiten und sind nicht mehr an feste Bürozeiten und Dienstorte gebunden. Das schafft mehr Freiheit und Flexibilität, birgt aber auch Gefahren.

Früher war die Sache klar: Man ging morgens zur Arbeit, machte seinen Job und ging nach acht Stunden wieder nach Hause. Dort befand man sich in der Freizeit. Beruf und Privatleben waren zwei klar voneinander abgegrenzte Bereiche. Heute sieht die Realität für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer anders aus. Für viele Berufstätige ist es selbstverständlich, auch außerhalb des Büros und losgelöst von festen Zeiten zu arbeiten, immer und überall E-Mails zu checken und erreichbar zu sein.

Das neue Konzept heißt „Work-Life-Blending“. Es beschreibt einen fließenden Übergang beziehungsweise eine Vermischung von Arbeit und Privatleben und beschäftigt sich unter anderem damit, welche Auswirkungen diese Entwicklung auf die Gesundheit und Arbeitszufriedenheit der Menschen hat.

Die Gründe für diese Entwicklung sind vielfältig. Die Digitalisierung und der technologische Fortschritt spielen eine Rolle, aber auch veränderte Rahmenbedingungen in der Arbeitswelt und sich wandelnde Wertvorstellungen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer.

Die moderne Technik macht mobiles und ortsunabhängiges Arbeiten erst möglich und das entspricht dem Wunsch vieler Berufstätiger nach mehr Flexibilität und Freiheit im Job. Doch entgrenztes Arbeiten bietet nicht nur Chancen, es birgt auch Gefahren. Welche das sind und wie Sie sich schützen können, erfahren Sie in verbraucherblick 12/2015.

Cover der aktuellen Ausgabe von Verbraucherblick

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