Falsche Berechnung in der Software? Nachzahlung statt einer hoher Erstattung.

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    Hallo zusammen,

    ich habe mir die WISO Steuer Sparbuch Software gekauft, da meine Steuererklärung im Grunde sehr einfach ist. Ich habe neben einer Home Office Tätigkeit mit Bescheinigung durch den Arbeitgeber, keinerlei weitere Einkünfte, Ausgaben, besondere Belastungen etc.

    Nun habe ich alles in der Software ausgefüllt und diese errechnete mir eine Erstattung i.H.v. ca. 1.300,00 €. Wow, dachte ich, bis der Bescheid des Finanzamts kam: 7 € Nachzahlung. Gut kann man grundsätzlich mit leben, aber der Unterschied ist doch wohl immens! Wodurch kommt das? Also wenn die Software jedes Jahr so rechnet, dann taugt sie in meinen Augen nichts. Ich habe, um mal alles darzustellen und vielleicht hier von den Experten einen Rat bzw. Hinweis zu erhalten, die Unterlagen hochgeladen und angehangen.

    Könnt ihr etwas sehen, was sich mir nicht erschließt?

    VG
    Juus
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    HI,
    wie kommen denn im Programm die 26.814 € für Altersvorsorgeaufwendungen zustande? Der Betrag ist annähernd das Doppelte vom angerechneten Betrag. Altersvorsorge für Deine Frau?
    Ebenfalls ist wohl bei der Dateneingabe das Kindergeld sowie die Freibeträge fürs Kind untergegangen, jedenfalls deute ich Deinen Screenshot so.

    Das scheinen mir auf den ersten Blick die Knackpunkte zu sein.

    Hoffentlich hast Du (wenigstens fristwahrenden) Einspruch eingelegt, ansonsten dürfte es schwer sein, da noch was zu machen.

    Gruß
    entejens
    (über manche Erscheinungen in der Welt grübelnd)
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    Hi entejens,

    danke für die Hilfe! Ich glaube das ich den Fehler gefunden habe und wie die 26.814 € für Altersvorsorgeaufwendungen zustande kommen. Ich habe nochmal ein Screenshot beigefügt. Ist das so richtig? Auf meiner Lohnsteuerbescheinigung ist das nicht so. Wieso rechnet das Programm automatisch die "Beiträge zu berufsständischen Versorgungseinrichtungen" und trägt diese ein?

    Viele Grüße
    Juus
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    lialia schrieb:

    die Daten sind nicht leserlich,
    :?: Ich kann alles lesen


    lialia schrieb:

    Einspruchsfrist ist schon abgelaufen?? Warum wird nicht zeitnah geprüft?
    Woraus liest du das? Es war eine Frage von entejens, ob die Frist schon abgelaufen ist - hier ist keine Antwort erfolgt.


    juus schrieb:

    Wieso rechnet das Programm automatisch die "Beiträge zu berufsständischen Versorgungseinrichtungen" und trägt diese ein?
    Wahrscheinlich, weil du diese Eingaben gemacht hast. Wenn die Lohnsteuerbescheinigung 1:1 eingegeben wurde, dürften dort keine Einträge stehen. Also entweder (irrtümlich) manuell eingefügt oder (auch möglich) bei Datenübernahme aus dem Vorjahr mit übernommen.
    Das Programm rechnet nur das, was eingegeben wird.
    Grüße aus dem Süden Deutschlands
    babuschka
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    babuschka schrieb:

    juus schrieb:

    Wieso rechnet das Programm automatisch die "Beiträge zu berufsständischen Versorgungseinrichtungen" und trägt diese ein?
    Wahrscheinlich, weil du diese Eingaben gemacht hast. Wenn die Lohnsteuerbescheinigung 1:1 eingegeben wurde, dürften dort keine Einträge stehen. Also entweder (irrtümlich) manuell eingefügt oder (auch möglich) bei Datenübernahme aus dem Vorjahr mit übernommen.Das Programm rechnet nur das, was eingegeben wird.
    War auch mein Gedankengang.
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    babuschka schrieb:

    Ich kann alles lesen
    Ja, ich auch. Läßt sich alles bestens lesen.

    babuschka schrieb:

    Woraus liest du das? Es war eine Frage von entejens, ob die Frist schon abgelaufen ist - hier ist keine Antwort erfolgt.
    Das dachte ich auch, aber dann habe ich mir die Screenshots von Juus angeschaut und da steht im ersten drin, daß der Bescheid vom 15.05.2017 war/ist und die Einspruchsfrist in einem Tag endet.
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    Billy schrieb:

    Bescheid vom 15.05.2017
    15.5.2017 + 3 Tage Postlauf = 18.5.2017, damit Fristende Ablauf 18.6.2017, da Wochenende Ablauf heute 24.00 Uhr.

    Also hat entejens doch richtig auf den vorsorglich einzulegenden Einspruch hingewiesen (wobei ich bislang keine Begründung gefunden habe, da es sich eher um Eingabefehler handelt). Aber zurücknehmen kann man immer noch bis zu einem neuen Bescheid und in der Regel fragt das Finanzamt vorher nach, ob man zurück nehmen möchte, da unbegründet.
    Grüße aus dem Süden Deutschlands
    babuschka
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    Hallo zusammen,

    danke für die Beteiligung am Thread. Ich wollte nur nochmal kurz erwähnen das ich damals bereits vorsorglich Einspruch eingelegt hatte und noch bis Ende diesen Monats ich Zeit habe die Begründung einzureichen. Das hat sich ja nun erledigt, da es mein Fehler war.

    LG
    Juus
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    babuschka schrieb:

    Für die Rücknahme reicht ein formloses Anschreiben, möglicherweise reicht sogar ein Anruf.
    Nein, die Rücknahme eines Einspruchs hat in jedem Fall schriftlich zu erfolgen.
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