Verpflegungsmehraufwand für Dienstreise 2023 erst 2024 erstattet.

  • Ich habe im Dezember 2023 eine Dienstreise ins Ausland unternommen. Der Arbeitgeber hat diese Dienstreise jedoch erst im Jahr 2024 abgerechnet und somit tauchen die Verpflegungsmehraufwendungen dieser Reise auch nicht in der Lohnsteuerbescheinigung 2023 in Zeile 20 auf.

    Wie in anderen Forumbeiträgen gefunden, muss die Reise trotzdem in 2023 angegeben werden.

    Also habe ich sie in die Steuererklärung 2023 mit Wiso2024 eingetragen und das Finanzamt auch in den ergänzenden Angaben zur Steuererklärung darauf hingewiesen, dass die Reise erst in 2024 erstattet wurde.

    Das Finanzamt hat daraufhin Belege zur Dienstreise angefordert, die ich nachgereicht habe.

    Im kürzlich erhaltenen Steuerbescheid 2023 wurde dann der von Wiso2024 ermittelte Verpflegungsmehraufwand für die letzte Dienstreise auf 0€ reduziert. In der Begründung des Finanzamtes hieß es: "Laut der eingereichten Unterlagen wurden die Verpflegungsmehraufwendungen in voller Höhe vom Arbeitgeber erstattet.".


    Das ist ja im Prinzip richtig. Allerdings habe ich dann im nächsten Jahr in der Lohnsteuerbescheinigung Verpflegungsmehraufwendungen, für die im Jahr 2024 keine Dienstreise durchgeführt wurde...

    Und wie ich auch hier im Forum gefunden haben, kann ich die Dienstreise aus 2023 nicht in die Steuererklärung 2024 eintragen... Was ist zu tun?

  • Im kürzlich erhaltenen Steuerbescheid 2023 wurde dann der von Wiso2024 ermittelte Verpflegungsmehraufwand für die letzte Dienstreise auf 0€ reduziert. In der Begründung des Finanzamtes hieß es: "Laut der eingereichten Unterlagen wurden die Verpflegungsmehraufwendungen in voller Höhe vom Arbeitgeber erstattet.".

    Was auch so richtig ist. Zu erwartende Erstattungen sind zu erklären und gegenzurechnen.


    Das ist ja im Prinzip richtig.

    Nicht nur im Prinzip.

  • Du wirst eben bei der Steuererklärung für 2024 dem Finanzamt mitteilen müssen, welcher Anteil des Verpflegungsmehraufwands unter Nummer 20

    der Lohnsteuerbescheinigung für 2024 bereits in der Veranlagung für 2023 berücksichtigt wurde. Wo ist jetzt das Problem ?

  • Die Antwort von miwe4 hat schon sehr geholfen, danke! Was soll den jetzt das Kommentar "Wo ist jetzt das Problem ?"? Ist das nicht ein Forum in dem auch Laien Fragen stellen dürfen? Wenn man einmal im Jahr eine Steuererklärung macht, kennt man halt nicht alle "Weisheiten" wie z.B. "Zu erwartende Erstattungen sind zu erklären und gegenzurechnen.". Und dann ist einem auch nicht klar, ob das das Finanzamtes hier korrekt gehandelt hat, und ob man nicht event. Einspruch einzulegen sollte bevor die Frist abläuft...

  • Du wirst eben bei der Steuererklärung für 2024 dem Finanzamt mitteilen müssen, welcher Anteil des Verpflegungsmehraufwands unter Nummer 20

    der Lohnsteuerbescheinigung für 2024 bereits in der Veranlagung für 2023 berücksichtigt wurde. Wo ist jetzt das Problem ?

    Wenn die Vorgehensweise jedem bekannt wäre, dann wäre das sicher kein Problem.

    So sollte die Antwort einfach lauten: mache es so ... (wie von Dir skizziert).

  • Billy

    Hat das Thema geschlossen.