Warnung: Mein Geld 2007 offenbar nur noch 365 Tage lauffähig

  • Hallo zusammen,


    nach allem, was ich aus der Newsgroup für mein Geld (unter forum.buhl-data.com zu finden) und aus diesem Forum erfahren habe, ist die neue Version 2007 von Mein Geld nur 365 Tage lauffähig: Danach ist kein Onlinebanking mehr möglich. Das gilt übrigens auch, wenn sich an den Bankzugängen gar nichts geändert hat.


    Man ist jetzt also gezwungen, den Premiumservice abzuschließen und jedes Jahr eine neuer Version zu kaufen.


    Diese neue Regelung erfährt man anscheinend erst nach der Installation der Software, sodass man die Software dann also nicht mehr zurückgeben kann. Daher hier meine Warnung. Vielleicht kann sich Buhl hier ja mal dazu äußern.


    Gruß,


    Volkmar

  • Hallo,


    ich bin Premium-Service Kunde für MeinGeld. Im Anschreiben zur Box, die ich erhalten habe, steht das klar drin. Die Lizenzbestimmungen des "Transaktions-Service-Zertifikates", das auch der Verpackung beiliegt, erläutern es ebenfalls sehr gut. Ich wußte, worauf ich mich einlasse. Man muss natürlich lesen.


    OK?


    blue_birdy

  • Hallo blue-birdy,


    ich habe die Software noch nicht bekommen. Insofern konnte ich auch nichts lesen. Aber aus allem, was man hier und in der Newsgroup bisher erfahren konnte, ist es offenbar anfänglich vielen nicht klar, was die neuen Lizenzbedingungen bedeuten.


    Die Änderung der Lizenzbedingungen sind gravierend. Insofern denke ich immer noch, dass es richtig war, die Warnung hier ins Forum zu stellen.


    Zur Klarstellung: Ich bin ebenfalls Premium-Service-Kunde von Buhl, u.a. auch für Mein Geld und nutze das Programm seit den ersten Anfängen.
    Die Bugs, die ich im Laufe der Jahren gefunden habe und gemeldet, kann ich nicht mehr zählen. Die Arbeitszeit, die ich Buhl für die Verbesserung des Programms geschenkt habe, übersteigt bei Weitem die Kosten für den Kauf bzw. den Premium-Service von Mein Geld. Und ich bin da nur einer von sehr vielen. Insofern kann ich die Empörung über den "Goldesel Transaktionsservice" (Zitat aus c't) nur teilen.


    Gruß,


    Volkmar

  • Ich habe die neue Version auch noch nicht erhalten (Prmium-Kunde) und kann daher über die "neuen Funktionen" nichts sagen, aber von der neuen Lizenzpolitik habe ich bereits in der NG mehr als genug gehört! :x


    Wenn Buhl da nicht ganz schnell den Notanker wirft, haben die bald zwar die gewinnbringendste Homebanking-Software am Markt, aber dafür keine Kunden mehr! :evil:


    Ich hoffe nur, dass MG 2007 den ganzen Ärger wert ist. Andernfalls, bin ich schneller bei Quicken, StarMoney oder AlfBanco, als Buhl seine neuen Lizenzbedingungen zurück nehmen kann! :?

  • Hallo zusammen:
    ich nutze MG seid zwei jahren im premium service. bekomme jedes jahr meine neue version und zahle dafür. hatte vor es auch weiter so zu handhaben, da ich zufrieden bin. ändert sich was für mich?


    :?:

  • Hallo finstar,


    ich denke (bzw. hoffe mal), dass sich in dem Fall für Dich nichts ändert. Wenn Du aber mal eine Version auslassen willst, weil die Neuerungen für Dich nicht relevant sind, dann musst Du ab jetzt trotzdem zahlen.


    In unserem Freundeskreis gibt es viele Nutzer von Mein Geld, aber auch viele dabei, die ab und zu mal eine Version überspringen. Bisher war das möglich. Jetzt muss man trotz alter Version genausoviel bezahlen, als ob man eine neue gekauft hätte.


    Für mich ist das aus folgendem Grund nicht ganz nachvollziehbar:


    Buhl gibt unter "Startseite > Service & Support > Unterstützte Banken"
    an, dass der Transaktionsservice rund 4000 Bankzugänge umfasst. Ein normaler Kunde nutzt davon aber nur 1-10. Das sind mal gerade maximal 0,25 Prozent. Er muss aber auch für die restlichen 99,75 Prozent der Bankzugänge, die er gar nicht nutzt, bezahlen - also fast 100% für nichts und wieder nichts!!!


    Wenn sich Buhl also schon die Pflege der Bankzugänge bezahlen lassen will (das stehe ich ihnen auch durchaus zu), dann doch bitte nur für die, die man auch nutzt.


    Ich fände es daher fairer, wenn man die Bankzugänge einzeln, oder meinetwegen auch in zusammengehörigen Gruppen "mieten" könnte.


    Gruß,


    Volkmar

  • Eigentlich müssten sich die BANKEN nur ein die grundlegenden Standards halten und nicht jede Bank was extra kochen. Dann wär der Pflegeaufwand geringer und der Transaktionsservice wäre billiger. Bis zu 5 € pro Jahr wäre ich ja bereit für die Pflege der Schnittstellen zu zahlen, aber nicht 35€. Die will ich eigentlich nur zahlen wenn die Software an sich weiterentwickelt wird.
    Und das will ich aber anhand des Funktionsumfanges entscheiden und auch mal eine Version auslassen können.


    Buhl könnte doch mal eine Liste veröffentlichen und pflegen, in der ersichtlich ist welche Schnittstellen die Bank benutzt, ob sie dem Standard entsprechen, und wie oft die Bank Änderungen vorgenommen hat welche Anpassungen bei MG notwendig gemacht haben.

  • Zitat

    Ich fände es daher fairer, wenn man die Bankzugänge einzeln, oder meinetwegen auch in zusammengehörigen Gruppen "mieten" könnte.


    Wer soll denn dieses bürokratische Ungetüm verwalten, da würden Buhl noch viel mehr Kosten entstehen , die wir dann bezahlen müssen.


    Gruß Rüdiger

  • Hallo Rüdiger,


    wie kommst Du darauf, dass mein Vorschlag, nur die Pflege der Bankzugänge zu bezahlen, die man auch nutzt, zu einem bürokratischen Monstrum führt? Es ist Dir vielleicht entgangen ( :wink: ), dass wir uns im Zeitalter der EDV befinden: Die Kostenzuordnung würde vollautomatisch erfolgen können, das ganze bei sehr übersichtlichem EDV-Aufwand.


    Deine Antwort hat auch nicht mein Argument entkräftet, dass die zukünftige Lizenzregelung hinsichtlich des "Transaktionsservice" nicht sonderlich gerecht ist.


    Ich bin beispielsweise Postbankkunde. Da gibt es nur sehr selten Änderungen bei den Bankzugängen. Und es gab dabei fast jedesmal Probleme, weil die Anpassungen in Mein Geld zuerst nicht vollständig erfolgten.


    Ich bin beispielsweise aber auch Kunde der Santander-Bank und habe dort eine Kreditkarte. Diese wird online (per Internet) verwaltet. Über Mein Geld ist aber kein Zugang möglich!


    Wofür bezahle ich da also 30 bzw. 35 Euro pro Jahr? Warum kommen die anderen Anbieter von Finanzsoftware ohne Extrakosten für einen "Transaktionsservice" aus?


    Darauf habe ich bisher keine einleuchtende Erklärung bekommen.


    Gruß,


    Volkmar

  • "blue_birdy" schrieb:

    Im Anschreiben zur Box, die ich erhalten habe, steht das klar drin.


    "Klar"?! Dann scheinst du hellseherische Fähigkeiten zu haben. Oder wir haben verschiedene Sendungen erhalten.


    In meinem Brief war jedenfalls von der zeitlichen Befristung nichts zu lesen. Sondern nur eine beschwichtigende Bemerkung, dass man als Premium-Kunde "natürlich" auch den Transaktions-Service nutzen kann. Wie großzügig von Buhl! :lol:


    eco

  • "Billy1963" schrieb:

    Lt. Artikelbeschreibung Buhl WISO Mein Geld 2006. Also nicht die aktuelle Version.


    Zitat aus dem Artikel:

    Zitat

    Buhl Data startete Anfang Juli einen offenen Betatest der 2007er Version von Wiso Mein Geld. Das Programm soll im September auf den Markt kommen. Wir haben diesem Test die 2006er Version zugrunde gelegt, gehen aber, soweit möglich, auch auf die neuen Funktionen ein.


    eco

  • "economo" schrieb:

    Das Programm soll im September auf den Markt kommen. Wir haben diesem Test die 2006er Version zugrunde gelegt, gehen aber, soweit möglich, auch auf die neuen Funktionen ein.


    Und, war es ihnen möglich? Wir reden hier schließlich vom c't-Archiv, 17/2006.
    Gruß
    Dirk

  • "Billy1963" schrieb:

    Und, war es ihnen möglich? Wir reden hier schließlich vom c't-Archiv, 17/2006.


    Entscheide selbst:


    "Buhl Data startete Anfang Juli einen offenen Betatest der 2007er Version von Wiso Mein Geld. Das Programm soll im September auf den Markt kommen. Wir haben diesem Test die 2006er Version zugrunde gelegt, gehen aber, soweit möglich, auch auf die neuen Funktio-nen ein. Manuelle Buchungen erlaubt das Programm nicht nur in Barkonten, sondern auch in Onlinekonten. Ist das Zielkonto ein externes beziehungsweise ein fremdes, so öffnet sich ein Überweisungsformular und die vorbereitete Überweisung findet sich dann im Onlinecenter. Doch bei einer Umbuchung zwischen zwei eigenen Konten passiert beim Gegenkonto nichts. Hier wartet das Programm (wenn es sich um eine Umbuchung handelt) den realen Geldein-gang auf dem Konto ab. Die Kontostandsentwicklung zeigen in Mein Geld so genannte Pro-gnosebuchungen (früher Planungsbuchungen genannt). Die Kategorieverwaltung ist außer-ordentlich flexibel. Kategorien sind in Lebensbereiche gruppiert. Es lassen sich bis zu fünf Kategoriebäume verwenden und einer Buchung auch mehrere Kategorien zuordnen. Der Standard-Kategoriebaum ist auf die Belange eines Arbeitnehmers ausgerichtet, drei weitere vordefinierte (für Steuer, Umsatzsteuer und Einnahme-Überschuss- Rechnung) werden mit-geliefert. Die Neuanlage einer Regel ist etwas kompliziert und unübersichtlich. Doch die Ver-sion 2007 verspricht eine weitere Vereinfachung des Kategorisierens und der Regelverwal-tung. Lässt sich eine Buchung allein anhand des Empfängernamens zuordnen, ist das Er-stellen einer Regel nicht nötig. Eine nachträgliche Auto- Kategorisierung bereits abgeholter Buchungen ist auch mit der 2007er Version nicht möglich. Ungewöhnlich ist, dass sich online abgeholte Buchungen nachträglich ändern lassen – nicht nur Empfänger und Verwendungs-zweck, sondern sogar der Betrag. Für Dokumente existiert eine vordefinierte, sinnvolle Ord-nerstruktur. Dokumente lassen sich nicht nur einzelnen Buchungen, sondern auch gespei-cherten Empfängern zuordnen. Komfortabel: Dokumente können direkt aus dem Programm-fenster heraus eingescannt werden. Die Extraktion von Überweisungsinformationen aus E-Mails und anderen Texten beherrscht das Programm noch nicht. Die Professional-Version von WISO Mein Geld unterscheidet sich von der Standard-Version nur durch die hier mögli-che Verwaltung von Wertpapieren. Außerdem gibt es eine mit der Professional-Version iden-tische Stick-Version, die sich ähnlich wie StarMoney Pocket auf einem USB-Stick installieren lässt. Nach einem Jahr werden jährlich 35 Euro für Online-Nutzung fällig. Ein Transaktions-service genannter Goldesel … "


    Aber so viel hat sich von 2006 auf 2007 ja auch nicht geändert (außer dem allseits beliebten Transaktionsservice ... :wink: )


    eco

  • "seeadler24" schrieb:

    ich habe meinen Premium Vertrag auch gekündigt und werde mir eine andere Software aussuchen.


    Ich nicht, schon garnicht würde ich es auf Grund des oben zitierten Artikels tun. Der kratzt nur an der Oberfläche und bezieht sich auf eine alte MG-Version (die angekündigte Einbeziehung von MG2007, sofern möglich, sehe ich nicht wirklich). Im Gegensatz zum eco bin ich auch der Meinung, daß es in MG2007 eine Menge Neuerungen gibt. Man muß nur die Augen aufmachen und auch die zur Kenntnis nehmen, die man persönlich nicht braucht.

    Zitat

    Kennt Ihr ein gutes Forum zu dem Thema?


    Was soll Dir das nützen? Die Beiträge sind alle persönlich eingefärbt (auch meiner, na klar). Und über Fehlermeldungen kannst Du in jedem Forum eine Menge lesen (habe mich davon selbst überzeugt). MG macht da absolut keine Ausnahme.
    Wenn Du wirklich wissen willst, welches Programm das für Dich am besten Geeignete ist, so kommst Du nicht umhin, Dir die Testversionen der Programme (soweit vorhanden und auch das ein Gradmesser für die Kundenfreundlichkeit eines Programmes bzw. einer Softwarefirma) anzuschauen.
    Gruß
    Dirk