Abfangen von Punkt statt Komma Eingaben in Überweisungen

  • Hallo Buhl


    wenn man bei einer Überweisung statt 29,65 (Also zwei neun Komma sechs fünf) 29.65 (also zwei neun Punkt sechs fünf) als Betrag eingibt, so entfernt MG kommentarlos den Punkt. Wenn man jetzt nicht genau aufgepasst hat (was man ja bei Überweisungen sowieso immer tut) dann wird schnell statt 29,65 die stattliche Summe von 2965 überwiesen.


    Hier fände ich es besser, wenn entweder der Punkt in ein Komma umgewandelt wird, oder aber eine Warnmeldung eingeblendet wird, dass die Eingabe überprüft werden muss, da sie nicht plausibel ist (sollte der Punkt als Tausendertrennung gelten, hätte die Eingabe eine Stelle zu wenig). Es soll ja solche Blindschleichen geben, denen nicht auffällt, dass der Betrag um einige Stellen gewachsen ist.


    Gruss
    Andreas Gayde

  • Naja, als "gelöst" würde ich das nicht bezeichnen.
    Tippt man einen Punkt ein, so ertönt zwar ein Signal (das man aber auch leicht überhören kann, wenn der PC z.B. Stumm gestellt ist), und der Punkt erscheint gar nicht erst.
    Man tippt also Weiterhin "2654 EUR" statt der gewüschten "26,54 EUR".


    Schlecht "gelöst". :thumbdown:

  • Naja, als "gelöst" würde ich das nicht bezeichnen.
    Tippt man einen Punkt ein, so ertönt zwar ein Signal (das man aber auch leicht überhören kann, wenn der PC z.B. Stumm gestellt ist), und der Punkt erscheint gar nicht erst.
    Man tippt also Weiterhin "2654 EUR" statt der gewüschten "26,54 EUR".
    Schlecht "gelöst". :thumbdown:

    Das sehe ich nicht so. Für mich ist diese Sicherung absolut ausreichend; man kann es auch übertreiben.
    Du bekommst ein akkustisches Signal. Wenn Du den Lautsprecher leise stellst, so ist das von Dir schlecht gelöst. Das ungültige Zeichen wird nicht akzeptiert. Wem das nicht auffällt, der ist in meinen Augen ziemlich unaufmerksam. Denn als Gesamteingabe erscheint vor dem Wechsel in das nächste Feld z.B. "2654" statt wie vor der Änderung "26.54". Erst beim Wechsel ins nächste Feld wird daraus "2.654,00".
    Ich nehme mal an, jetzt möchtest Du noch ein Popup haben. Das würde mit Sicherheit schnell weggeklickt werden, denn es würde auch in den anderen Feldern bei einer ungültigen Eingabe kommen und dann würden sich mit Sicherheit wieder viele "genervt" fühlen.
    Die jetzige Lösung mag nicht jeden Userfehler abfangen, aber es ist in meinen Augen eine mögliche und akzeptable Lösung.
    Nichtsdestotrotzt steht es Dir frei, einen weiteren Verbesserungsvorschlag einzubringen.


    Gruß
    Dirk

  • Wie wäre es damit, den Punkt einfach on-the-fly durch ein Komma zu ersetzen? Sowas haben selbst einfachste Online-Formulare (in JavaScript) implementiert.


    Und einen Lautsprecher sollte IMHO eine Finanzsoftware nicht als gegeben voraussetzen...


    Ein Popup will ich nicht haben (ich hasse Popup-Fenster, insbesondere weil oft vergessen wird, einen Keyboard-Handler mit einzubauen und man dann die Maus in die Hand nehmen muss) - ich will nur ein "Do-what-I-mean" (Perl-Programmierer werden wissen, was ich meine).


    Übrigens: Jegliche Software (nicht nur MeinGeld) sollte dem Anwender niemals vorgeben, WIE er seine Befehle einzugeben hat (bzw. nur so eng wie nötig), sondern jegliche Eingabe akzeptieren und dann das tun, was der Anwender höchstwahrscheinlich vor hat. ("Do-what-I-mean" eben)
    Aber dieser Gedanke ist bisher leider noch nicht sehr verbreitet...

  • Wie wäre es damit, den Punkt einfach on-the-fly durch ein Komma zu ersetzen? Sowas haben selbst einfachste Online-Formulare (in JavaScript) implementiert.

    Hm, und was soll passieren, wenn jemand "10.000,85 " eingibt (weil er das so gewohnt ist?

    Zitat

    Und einen Lautsprecher sollte IMHO eine Finanzsoftware nicht als gegeben voraussetzen...

    Das nun nicht, aber ein akkustisches Signal ist meiner Meinung nach die beste Lösung, um Aufmerksamkeit zu erreichen.

    Zitat

    Übrigens: Jegliche Software (nicht nur MeinGeld) sollte dem Anwender niemals vorgeben, WIE er seine Befehle einzugeben hat (bzw. nur so eng wie nötig), sondern jegliche Eingabe akzeptieren und dann das tun, was der Anwender höchstwahrscheinlich vor hat. ("Do-what-I-mean" eben)

    Mit dem "höchstwahrscheinlich vorhaben" hätte ich bei Finanzsoftware so meine Bauchschmerzen.
    Gruß
    Dirk