Sind Entwickler + Support für MG2009 bei Buhl überfordert?

    • Offizieller Beitrag

    Es ist mir einfach schleierhaft, wie man aus purer Prinzipienreiterei (sorry, aber für mich ist das nichts anderes) wegen der Punktekonten so einen Wind machen kann. Wer wegen Bahn.comfort und Happydigits teure Telefonate führt, anstatt zu warten, bis diese absolut nebensächlichen Spielkonten wieder online sind (in der .70 gehen bei mir beide wieder), der hat einfach zuviel Geld. X( Tut mir leid, wenn ich da jemanden auf den Schlips trete, aber ich halte diese Punktekonten-Diskussion einfach für surreal. Möglicherweise war es ein großer Fehler der Entwickler, darauf zu bauen, daß die User zwischen echten Konten und Spielkonten unterscheiden... :S


    Gruß
    Dirk

  • Es ist mir einfach schleierhaft, wie man aus purer Prinzipienreiterei (sorry, aber für mich ist das nichts anderes) wegen der Punktekonten so einen Wind machen kann. Wer wegen Bahn.comfort und Happydigits teure Telefonate führt, anstatt zu warten, bis diese absolut nebensächlichen Spielkonten wieder online sind (in der .70 gehen bei mir beide wieder), der hat einfach zuviel Geld. X( Tut mir leid, wenn ich da jemanden auf den Schlips trete, aber ich halte diese Punktekonten-Diskussion einfach für surreal. Möglicherweise war es ein großer Fehler der Entwickler, darauf zu bauen, daß die User zwischen echten Konten und Spielkonten unterscheiden... :S


    Gruß
    Dirk

    Autsch 8|


    Ein PayPal-Konto ist also in Deiner Wahrnehmung ein Spielkonto, das absolut nebensächlich ist? Also ich benutze es zum Bezahlen mit echtem Geld, und die Verwaltung des PayPal-Kontos klappt mit MG2009 nicht mehr (zur Gedächtnisauffrischung: klick mich). Ich denke jeder weitere Kommentar zu Deinem Posting ist überflüssig.

    • Offizieller Beitrag

    Ein PayPal-Konto ist also in Deiner Wahrnehmung ein Spielkonto, das absolut nebensächlich ist?

    Nein, davon war aber auch nicht in meinem Posting die Rede, welches Marko kritisiert und Sandro richtig erläutert hatte. Es ging jetzt ausschließlich um HappyDigits und Bahncomfort.

    Zitat

    [ Also ich benutze es zum Bezahlen mit echtem Geld, und die Verwaltung des PayPal-Kontos klappt mit MG2009 nicht mehr (zur Gedächtnisauffrischung: klick mich). Ich denke jeder weitere Kommentar zu Deinem Posting ist überflüssig.

    Du solltest schon etwas aufmerksamer lesen. Im Übrigen ist Paypal kein Punktekonto, sondern ein Zahlungsservice.
    Gruß
    Dirk

    • Offizieller Beitrag

    Sandro - kannst Du mir bitte den Begriff "zeitkritisch" versuchen etwas genauer zu definieren, sprich ab welchem Zeitrahmen ist der gestörte Zugriff auf ein Konto (zeit)kritisch?


    Zeitkritisch ist für mich z.B. wenn MG einen 10fach zu Hohen Wert bei einer Auslandsüberweisung sendet. Oder wenn der Zugriff auf ein Konto nicht möglich ist und es auch keine Alternativen gibt. Oder wenn ein genereller Fehler in der Software ist, der OnlineBanking für eine große Anzahl für Usern unmöglich macht.
    Auch wenn die Umstellung auf MG2009 sicher alles andere als reibungslos gelaufen ist. Die Patches für die Fehler wurden meiner Meinung so schnell wie möglich und unkompliziert bereit gestellt.


    Ein Punktekonto (und darum ging es hier in dem Posting) ist für mich weder kritisch noch zeitkritisch. Zumal es immer noch die Alternativ über die Homepage gibt.
    Wenn ein Punktekonto nicht funktioniert, würde ich für meinen Teil eine kurze Mail an den Support schreiben und ggf. ein log erstellen. Und wenn es nach einem Monat nicht funktioniert würde ich vielleicht nochmal per Mail nachfragen. Aber ich wüßte nicht, warum ich deswegen die Hotline anrufen sollte.


    Zitat

    Wenn ich am 6.10. einen Fehler hier im Forum das erste mal gepostet habe und um Hilfestellung gebeten habe, zehn Tage später nach diversen Hotfixes den Fehler an den Support gemeldet habe -also vor etwas mehr als einem Monat-, und bis heute keine Lösung für den Fehler gefunden wurde: ist das dann schon (zeit)kritisch?


    Für dich ist der Fehler sicher zeitkritisch. Und ich bin mir auch sicher, dass Buhl bemüht ist, dass Paypal bei jedem User funktioniert.
    Meine Vermutung zu dem Problem habe ich dir schon im anderen Thread beschrieben.
    Wenn Paypal aber bei jedem User und bei den Entwicklern funktioniert und nur bei dir nicht und alle anderen Fehler ausgeschlossen werden können, ist ein "User helfen User"-Forum nicht mehr das richtige Medium zum Support und ich finde es auch ok, dass die Entwicklern hier nicht im Forum mutmaßen, was der Fehler ist. Hier ist ein Kontakt mit der Hotline auf jeden Fall angebracht.


    Zitat

    Also ich benutze es zum Bezahlen mit echtem Geld, und die Verwaltung des PayPal-Kontos klappt mit MG2009 nicht mehr


    Hat auch niemand bezweifelt. Wobei du zum "Bezahlen" sowieso auf die Website musst ;)


    Zitat

    (zur Gedächtnisauffrischung: klick mich).


    Wäre nicht schlecht, wenn du das im ersten Posting gepostet hättest. Sorry, aber bei der Menge der Postings ist es für jemanden der (fast) alle Postings liest schlicht unmöglich sich zu merken, wer welches Problem hat(te) ...


    Zitat

    und ich verstehe auch nicht warum der Fehler nicht gefunden bzw. gefixed wird - ich verstehe es einfach nicht.


    Das kann ich dir auch nicht sagen, dazu muss man den einzelnen Fall kennen.


    Versetze dich doch mal in die Situation der Entwickler:


    Du hast 100 Kunden die mit Bank X gar nicht arbeiten können, 50 Kunden welche nicht überweisen können, 10 bei denen die Software falsche Werte für den Saldo und die Umsätze ausspuckt und 5 die Paypal nicht abfragen können.


    Wie würdest du die Fälle priorisieren?


    Das Ganze soll keine Entschuldigung für das paypal-Problem sein, aber wenn ich Postings lese wie "Ich verwalte meine kompletten Finanzen mit MG, jetzt funktioniert der Abruf der HappyDigits Punkte seit 2 Tagen nicht mehr." Begleitet mit wüßten Vermutungen über die Ursache und die Fähigkeiten der Buhl-Programmierer und Moderatoren dann muss ich auch mal meine Meinung dazu äußern ...


    Viele Grüße


    Sandro

  • Hallo Clausi !


    Die Titelfrage kann man eindeutig mit einem vollen "JA !!!" beantworten.


    Seit vielen Jahre benutze ich das Programm Mein Geld. Jede Neuauflage hatte einige Probleme, die aber sehr schnell mit der Hotline abgeklärt werden konnten. Meist wurden die Bankkontakte oder die Zugangsarten bei der Installation zerschlagen.


    MG 2009 ist aber eine einzige Katastrophe :( . Seit zwei Monaten geht es hin und her zur Hotline, mit extrem langen Wartezeiten (bedingt durch die vielen Anfragen). Eine Lösung habe ich bis dato noch nicht. Gott sei Dank verwende ich als Parallelprogramm "StarMoney". Sonst würde ich seit zwei Monaten auf dem Trockenen sitzen. Alternativ dazu habe ich mir die Vorgängerversion MG 2008 wieder aufgespielt. Aber die funktioniert auch nicht mehr richtig.


    Hoffentlich bekommt die Firma Buhl bald die Kurve !!!

  • Also ich arbeite seit Jahren mit Mein Geld 2005.
    Die version läuft gut und man hat nicht das Risiko, dass das Programm schlechter wird mit jedem Jahr.
    Das Programm ist super und möchte ich nicht missen, seit Jahren läuft es ohne Beschwerden zu machen. Warum nehmt Ihr nicht einfach die alte 2005er version und gut. ?

  • Moin,


    üblicherweise finden sich in allen Foren eher die Kritiker, daher auch von mir ein wenig Feedback zum Thema.


    Ich "verwalte" meine Konten seit vielen Jahren mit Produkten wie Quicken oder Mein Geld. Wie bei jeder anderen Software aktualisiere ich den Stand nur, wenn ich den Eindruck habe, dass sich für mich etwas sinnvoll verändert. Nicht jedes verfügbare neue Version, ist wirklich nutzenstiftend.


    Man kann MG2009 bequem parallel zu 2008 installieren und ist damit sicherlich in der Lage, ohne Einschränkungen arbeiten zu können. Ich habe mit 2009 bis Ende November gewartet und musste nach Installation nicht mehr auf 2008 zurück, da alle Konten liefen. Sicherlich gibt es hier und da mal ein Problem, aber gerade die Punktekonten sind ein echtes "Nice To Have" und wären aus meiner Sicht Prio 3. Manchmal hat man den Eindruck, es gibt User, die die Feature-Listen abhaken um dann ggf. Fehler anmeckern können.


    Ich weiß nicht, wer sich mit dem Produktsupport grundsätzlich auskennt, aber für 30,- EUR Aktualitätsgarantie wirst Du kein großes Team erwarten können, was ständig durch Foren liest und dort Problemstellungen beantwortet. Man wird vom Team je nach Größe einen kleinen Teil für die Annahme von Fehlern und die Bearbeitung des Forums abstellen und der Rest entwickelt an neuen Versionen und im Bereich Wartung. Ein Entwickler hätte m.E. nur dann Endkundenkontakt, wenn er konkrete Fehlerbeschreibungen benötigt und selbst diese kann man durch das Support-Team leiten.


    Ich freue mich auch, wenn alles einfach funktioniert, aber im Bereich Screenparser ist nun durchaus einsehbar, warum das nicht perfekt gehen kann. Relaunches von Webseiten sind ja durchaus normal.


    Ich weiß nicht, wann ein Support in allen Augen perfekt ist. Aber bislang führte jede meiner Supportanfrage an Buhl zu einer Antwort (wenngleich nicht immer innerhalb von Stunden) und final auch zu einem für mich zufriedenstellenden Ergebnis. Mir reicht das.


    Vielleicht sollte man die Lizenz- und Supportkosten vom Nutzungsverhalten abhängig machen. Wer viele Konten hat und viele Transaktionen, der zahlt auch höhere Lizenzkosten. Dazu darf dann jeder einen Lizenzüberwachungsserver installieren, der sicherstellt, dass man im richtigen Lizenzmodell unterwegs ist. Wartungkosten 22% der Lizenzgebühren jährlich, neue Versionen kosten dann extra. Gibts nicht? Vielleicht nicht bei Privatverbrauchern, aber dieses Modell ist durchaus üblich und auch der Premiumsupport braucht für eine Lösung ein wenig Zeit.


    Fazit: schöne Weihnachten und eine ruhige Zeit... ich kann meine Punktekonten auch für ein paar Monate mal per Webside checken... solange Giro und die Überweisungen funktionieren, sehe ich die Lage entspannt...


    Vielen Dank an die Moderatoren, die es mit uns Benutzern nicht immer einfach haben... und auch an die Entwickler von Buhl, die eine durchaus vernünftige Software gebaut haben.

  • Scrollt doch einfach mal nach oben.
    Was steht da?


    WISO Software für Anwender (Also könnte man daraus schließen, daß sie keine IT-Profi-Kenntnisse voraussetzt)


    Darunter:
    Einfach, genial und immer aktuell


    Wenn es schon nicht möglich ist, bei Volks- und Raiffeisenbanken (Wo wohl Millionen in Deutschland ihre Konten haben) Konten mit unterschiedlichem Rumpf-Kundennummern (Also unterschiedlichem Anfang) mit den Daten einzurichten, die dem normalen Anwender zur Verfügung stehen, als da wären Kontonummer, BLZ, Ort der Bank, PIN oder Chip und ggf. TANs, dann weiß ich nicht, was Buhl unter "einfach" versteht.


    Ich weiß, daß der Anfang meiner Kontonummer die Kundennummer ist und daß ich für alle Konten die Kundennummer verwenden muß, auf die das Online-Banking freigeschaltet ist, auch wenn die Konten andere Kundennummern haben, z.B. weil es später hinzugekommene Gemeinschaftskonten oder Fremdkonten, für die man "nur" verfügungsberechtigt ist, sind.
    Mein Vater wüsste schon ersteres vermutlich nicht. Sein Standpunkt zu Anwendersoftware ist, daß sie funktionieren muß.
    Und letzteres weiß anscheinend auch Buhl selber nicht, denn es ist nicht möglich, ein solches Konto ohne Verrenkungen einzurichten.
    Übrigens habe ich die Erfahrung gemacht, daß selbst die Mitarbeiter der Banken vor Ort nicht mit den Daten dienen können, die MG teilweise von Tante Gerda oder Onkel Karl am PC erfragt.


    Es gibt Software, da gibt es für jeden Dreck einen Assistenten, in Word wahrscheinlich inzwischen sogar einen Assistenten zum Einfügen eines Zeilenvorschubs. In MG dafür aber nicht einmal für das Einrichten einer komplexen Bankverbindung.


    Auch StarMoney ist nicht perfekt, aber das o.g. Szenario ist zu bewältigen:


    BLZ eingeben -> StarMoney sucht in Frage kommende Banken und Standorte
    ggf. Standort anpassen
    Kundennummer eingeben (Wie gesagt, auch StarMoney ist nicht perfekt und sollte stattdessen mit der Direkteingabe einer Kontonummer klarkommen)
    [Manuell] anklicken -> Es kann eine komplette Kontonummer eingegeben werden, diese darf dann auch von der Kundennummer abweichen
    Und fertig ist der Lack.


    Ich als Programmierer bin der Ansicht, daß es eigentlich noch einfacher gehen muß, aber es funktioniert immerhin.


    Noch einfacher wäre:


    Neue Bankverbindung -> Abfrage der BLZ
    Die Software weiß nun, wenn es sich um eine Volks- oder Raiffeisenbank handelt und da funktioniert das eben wie oben beschrieben. Daher sollte jetzt der Hinweis kommen:
    Bei mehreren Konten bei dieser Bank richten Sie bitte zuerst den Zugang zu dem Konto ein, für das das Online-Banking ursprünglich angemeldet wurde, i.d.R. ist das Ihr Haupt-Girokonto.
    Abfrage Kontonummer -> Die Software müsste wissen, daß Kontonummern bei Volks- und Raiffeisenbanken aus der Kundennummer, gefolgt von der dreistelligen eigentlichen Kontonummer bestehen. Die Abfrage der Kundennummer ist also überflüssig. Um auch bei Ausnahmen von der Regel noch flexibel zu bleiben, kann der Benutzer auf diesen Sachverhalt hingewiesen und ein Feld, das mit der wahrscheinlichen Kundennummer vorbelegt ist, eingeblendet werden.
    Mehr Informationen sind nicht wirklich nötig und müssen (dürfen eigentlich) nicht abgefragt werden, weil der Benutzer sie i.d.R. auch gar nicht kennt.
    Da es nur zwei Rechenzentren für alle Volks- und Raiffeisenbanken gibt und sich das Aussehen des Internet-Bankings sich zumindest bei der GAD in zig Jahren nicht geändert hat, wäre es übrigens auch keine programmiertechnische Meisterleistung, für beide einen Screenparser zu schreiben, der sich die Konditionen (Zins eingeräumte Überziehung, Zins geduldete Überziehung, etc. pp.) selber holt. Das wäre dann etwas, was für Anwender "genial" wirken würde. Das gilt analog für Kreditkarten bei VR-Banken.


    Wird jetzt ein weiteres Konto eingerichtet, fragt der Assistent ja zu Beginn wieder nach der BLZ...
    Und dann müsste er eigentlich wissen, daß die Wahrscheinlichkeit groß ist, daß dieses neue Konto über denselben Zugang wie das zuvor eingerichtete läuft.
    Genau DAS hat ein Assistant dann den Benutzer zu fragen:
    "Ist dieses Konto im Internet-Banking Ihrem bestehenden Zugang zu Konto xxxxxxx zugeordnet?"
    Ja-> Abfrage Kontonummer, FERTIG


    Ich weiß nicht, wieso ich erst kommen muß, den Programmierern das zu sagen. Beschäftigen Software-Firmen heutzutage niemanden mehr, der die sogenannte Benutzbarkeit bzw. Bedienerfreundlichkeit überwacht?


    Im Zweifelsfall muß es halt der Hausmeister oder eine Telefonistin ausprobieren und zwar ohne daß denen ein Programmierer erklärt, wie man seinen wirren Gedankengängen während der Entwicklungsphase beim Bedienen folgt.

    • Offizieller Beitrag

    Ich weiß nicht, wieso ich erst kommen muß, den Programmierern das zu sagen. Beschäftigen Software-Firmen heutzutage niemanden mehr, der die sogenannte Benutzbarkeit bzw. Bedienerfreundlichkeit überwacht?


    Im Zweifelsfall muß es halt der Hausmeister oder eine Telefonistin ausprobieren und zwar ohne daß denen ein Programmierer erklärt, wie man seinen wirren Gedankengängen während der Entwicklungsphase beim Bedienen folgt.


    Tja, dann sind wir mal auf die erste HBCI-Software aus deiner Feder gespannt.


    Kann es sein, dass du etwas sehr von dir selbst überzeugt bist?


    Die Bedienungsfreundlichkeit an einer Volksbank festzumachen ist etwas arg kurzsichtig und selbst das was du beschreibst stellt nur ein Szenario der Volksbanken dar. Ich hatte z.B. mal ein Volksbankkonto nur per HBCI eingebunden - ohne InternetBanking Zugang. Und schon klappt dein Vorschlag so nicht mehr ...


    Achja, als ich mir Starmoney mal angeschaut habe, war es nicht in der Lage mit Banken umzugehen, bei der Konto und Depot die selbe Nummer haben. In MG war das kein Problem. ´


    Gruß


    Sandro


  • Tja, dann sind wir mal auf die erste HBCI-Software aus deiner Feder gespannt.


    Das liegt jenseits meiner Fähigkeiten, ganz einfach, weil ich jenseits von GUIs programmiere.
    Meine Soft kommuniziert mit Maschinen, nicht mit Menschen.


    Interessanterweise kommen aber recht ähnliche Kommentare aus der Ecke der Linux-Freaks, wenn man ihnen erklärt, wieso der Kram auf dem Desktop niemals Erfolg haben kann. Man wird als Kritiker abqualifiziert, da man es selber ja nicht besser machen kann (Was bei Linux schon deshalb nicht geht, weil es dann kein Linux mehr wäre, es gibt einfach Traditionen, die die Linux-Welt nicht ablegen will oder auch kann).
    Dabei wird vergessen, daß sich ein Auto mit enorm schlechtem Fahrverhalten auch schlechter verkaufen läßt, auch wenn die Kritiker nur "Blödmänner" sind, die selber kein Dipl.-Ing. Maschinenbau, spezialisiert auf Fahrwerkstechnik, sind.


    Glücklicherweise sind Ingenieure meistens nicht so arrogant und bauen Autos auch für Nicht-Ingenieure.


    In der IT-Branche müssen wohl noch ein paar mehr ehemalige Marktführer verrecken, wie Digital Research, MicroPro, Ashton-Tate, WordPerfect, u.v.m. zuvor, bis sich Programmierer bewußt werden, daß 98% ihrer Kunden keine Programmierer sind und trotzdem berechtigte Kritik äußern können, die Idioten bezahlen den Programmierern nämlich ihre Jobs... oder eben nicht.


    Kann es sein, dass du etwas sehr von dir selbst überzeugt bist?


    Ich bin davon überzeugt, daß WISO Mein Geld aus Anwendersicht eine Katastrophe ist. Es mag sogar sein, daß ein Diplom-Kaufmann, der das Programm von einem Diplom-Informatiker eingerichtet bekommt, mit WISO Mein Geld mehr Freude hat als mit StarMoney. DATEV-Software ist ja auch kein Müll, nur weil ich als Nicht-Kaufmann nix damit anzufangen weiß.
    Allerdings ist WISO Mein Geld nicht DATEV und damit irgendwie an der Zielgruppe vorbeientwickelt, die sich von der Werbung auf der Website angesprochen fühlen dürfte.
    90% dürften einfach nur Anwender sein, die zentral einen Überblick über ihre Konten haben möchten, vielleicht noch einem Darlehen beim getilgt werden zusehen wollen, usw.
    Und auch den 10% der Anwendern, denen nicht mehr bewußt ist, daß "Geschäftsvorfall", "Kostenstelle", usw. nicht aus der Umgangssprache stammen, nutzt es nicht viel, wenn sie zwar theoretisch Steuerkategorien etc. pp. zuweisen könnten, es aber praktisch nicht können, weil sie neben der Führung ihres Gewerbes o.ä. nicht genug Zeit finden, auszuknobeln, wie sie MG beibringen können, daß ihr geschäftliches Girokonto über dieselbe Anmeldung läuft wie das private.
    Und bevor Du auf den 10% rumhackst: Dabei ist es völlig wumpe, ob es vielleicht sogar 50% sind, die die Profifunktionen gebrauchen könnten, da sie zu einem nicht unerheblichen Teil eh nicht bis dahin kommen.


    Aber ich kann ja gerne mal WISO Mein Geld 2009 auf dem PC meines Vaters installieren. Der ist Kaufmann und kann mit den ganzen Sachen bestimmt was anfangen. Der hat auch mehrere Kreditkarten, Depots, Fonds und ähnliches. Mal sehen, ob er es schafft, mehr als nur das Girokonto einzurichten oder ob sogar das schon zum Problem wird.
    Und jetzt sag mir nicht, daß eine Software mit dem Namen "Mein Geld" (Mmmmmmh.... mein RTL) für Firmenkunden geschaffen wurde, die Software per Wartungsvertrag eingerichtet bekommen.



    Die Bedienungsfreundlichkeit an einer Volksbank festzumachen ist etwas arg kurzsichtig


    Also es stand nirgendwo in der Produktbeschreibung, daß WISO Mein Geld nur für die "FÜRSTLICH CASTELL’SCHE BANK CREDIT-CASSE AG" richtig ausgetestet wurde und der Pöbel mit Konto bei einer Genossenschaftsbank evtl. nicht alle (Also fast gar keine) Funktionen des Programms nutzen kann.


    Findest Du es nicht im Gegenteil etwas kurzsichtig, wenn ausgerechnet die Banken/Bankengruppen mit den meisten Kunden (Sparkassen, VR-Banken, ...) schon so viel Ärger machen?


    Ich frage mich, wo Volkswagen heute wäre, wenn sie Beschwerden der Art "Der neue Golf zieht auf der Autobahn grundsätzlich stark nach links" in der Art abtun würde: "Das Fahrverhalten unserer Fahrzeuge an Autobahnfahrten festzumachen ist etwas arg kurzsichtig"...


    Schaffst Du es eigentlich, Deine "Argumente" selber ernst zu nehmen?


    Wenn man auf einem Sitzklo wegen der Spikes auf der Brille nicht sch... kann, taugt das Klo nix, auch wenn man prima gleichzeitig zu zweit reinsch.ff.. kann.



    Hauptsache die und selbst das was du beschreibst stellt nur ein Szenario der Volksbanken dar. Ich hatte z.B. mal ein Volksbankkonto nur per HBCI eingebunden - ohne InternetBanking Zugang. Und schon klappt dein Vorschlag so nicht mehr ...


    Aber sicher. Ich habe in StarMoney
    - 5 Girokonten bei zwei Banken
    - 2 Sparkonten bei einer Bank
    - 2 Genossenschaftsanteile bei zwei Banken
    - 2 Darlehen bei einer Bank
    eingebunden, alle per HBCI. Und ich bin kein einziges Mal irgendetwas gefragt worden, was ich als einfacher Kunde nicht wissen kann, außer der Kundennummer und das ist dann doch noch eine Information, die einem die Bankangestellten geben können.
    Mein Geld hingegen hat mich die benötigten Angaben nicht machen lassen bzw. sich selber falsche ausgedacht, obwohl die richtigen schon im Programm vorlagen.
    Fakt ist, StarMoney hat sich mit Kundennummer, Konto-Nummer, BLZ und PIN begnügt. Welche Daten davon es tatsächlich für den Zugriff via HBCI benutzt hat, weiß ich nicht. Interessiert mich als Anwender eigentlich auch gar nicht. Ich kenne auch die chemische Zusammensetzung meines Kühlerfrostschutzes nicht, ich nehme einfach die, die der Autohersteller empfiehlt, Hauptsache die Soße wirkt.
    WISO Mein Geld hatte dieselbe Chance. Es kannte Kundennummer, Kontonummer, BLZ und PIN. Das ganze in dreifacher Ausfertigung. Wenn es mit diesen Angaben weder Umsätze noch Saldo holen kann: StarMoney kann es, also stimmen die Angaben, auch wenn MG mir was von einem Parameterfehler erzählt.
    Und: In meinem "perfekten" Szenario kommt der Screenparser nur zum Einsatz, um auch die Konditionen auslesen zu können.



    Achja, als ich mir Starmoney mal angeschaut habe, war es nicht in der Lage mit Banken umzugehen, bei der Konto und Depot die selbe Nummer haben. In MG war das kein Problem. ´


    Wie gesagt, StarMoney ist weit davon entfernt, perfekt zu sein.
    Ich habe bisher nichts finden können, was es nicht kann, aber MG konnte. Dafür aber jede Menge, was StarMoney kann, aber MG nicht, z.B. nicht nur den Saldo meines Genossenschaftsanteils, sondern auch die Umsätze, also die Dividendenzuteilungen, holen.
    Oder die Kreditkartenabrechnungen der Landesbank Berlin (Jaja, die Christstollenbank, ich weiß, die zählt nicht, weil zu kurzsichtig und sie auch der kleinste Herausgeber von Kreditkarten in Deutschland ist) zusätzlich im PDF-Format herunterzuladen und im Programm zu archivieren.
    Oder eben mit o.g. Konten umzugehen, obwohl wir so dreist sind, über Fremdkonten verfügungsberechtigt zu sein und auch bei jeder Bank Konten unter jeweils zwei Kundennummern zu unterhalten.
    Was es genausowenig kann wie MG:
    - Kreditkarten von VR-Banken (Ob o2- oder HappyDigits-Punkte wirklich wichtiger sind?)
    Und mit Sicherheit finden sich auch Sachen, die MG kann, aber StarMoney nicht.


    Allerdings wirst Du mich nur schwerlich davon überzeugen können, daß es mehr Kunden mit Depot und Girokonto unter derselben Kontonummer gibt (Auch wenn ich von Buchhaltung nicht viel Ahnung habe, halte ich das schon für arg seltsam) als solche mit mehreren Konten bei VR-Banken.


    Letzteres ergibt sich nämlich z.B. aus folgenden Umständen:
    - (Ehe-)Partner mit eigenen und gemeinsamen Konten (Bei meiner Bank laufen mein Konto und das Gemeinschaftskonto, unter einem Zugang; bei der Bank meiner Frau ihr Konto, ein gemeinsamer Kredit und das dazugehörige Baukonto, irgendwie kein exotisches Szenario, das Buhl sich leisten kann zu ignorieren)
    - Verfügungsberechtigungen (Meine Frau kann über alle Konten ihrer Mutter verfügen. Vertrauensvoll, aber auch kein exotischer Sonderfall)
    - Selbständige mit Privat- und Geschäftskonto bei derselben Bank (Die natürliche Person des Kunden und die juristische seiner Firma sind unterschiedliche Kunden -> unterschiedliche Kundennummern)


    StarMoney ist übrigens sogar von selbst darauf gekommen, daß für alle Konten, die unter einem gemeinsamen Zugang laufen, auch derselbe TAN-Block gilt... wenn man ihn denn, entgegen der Programmempfehlung, füllt.

  • PS: Wenn man es ganz genau nimmt, finde ich StarMoney auch sch... Obwohl ich das Programm bezahlt habe, tickert unten Werbung durch. Kontextmenüs kennt das Programm auch nicht. Wenn man ein eBay-Konto eingerichtet hat, obwohl man eBay nicht ständig nutzt, nervt StarMoney bei jedem Abgleich, daß es weder abgeschlossene Käufe noch Verkäufe gibt. Beim QIF-Import gibt es Ärger, wenn die Buchungen im QIF nicht chronologisch sortiert sind (Und MG exportiert alle Buchungen durcheinander, ein Schelm, wer Böses dabei denkt).


    Wenn ich also extra ein Perl-Script schreibe, das ein QIF sortiert, damit es trotz defektem Import in StarMoney importiert werden kann und auch mit den anderen Fehlern und Mängeln lebe, nur weil überhaupt irgendwas funktioniert, kannst Du Dir vorstellen, daß mich MG an den Rand der Tränen gebracht haben muß... und so nah bin ich dann doch nicht am Wasser gebaut.


    Also bei Online-Banking-Software lebt offensichtlich jeder Anbieter von der Unfähigkeit des anderen: 2,1 Millionen MasterCards haben Volks- und Raiffeisenbanken ausgegeben und weder MG noch StarMoney kommen damit klar. Hallo?
    Da fragt man sich doch wirklich, ob sowohl Buhl als auch StarFinanz nur dann einen Programmierer bei einer Leiharbeitsfirma anheuern, wenn der Konkurrent aus Unachtsamkeit irgendetwas ans Laufen gebracht hat. Daß sich einer der beiden positiv abheben möchte kann ich hier nicht erkennen.


    Leidtragender ist der Kunde, der nur zwischen Verstopfung und Flitz.... wählen kann. Eigentlich ein Wunder, daß sich in einer Marktwirtschaft kein neuer Mitbewerber findet. So einfach wie StarFinanz und Buhl kann er in keiner anderen Software-Sparte die Konkurrenz vom Markt blasen, wenn er sich nur etwas Mühe gibt.

    • Offizieller Beitrag

    Wenn MG so untauglich ist wie du schreibst, dann wundere ich mich doch, dass so viele User es problemlos einsetzen können.
    Und wenn die Volksbanken nicht funktionieren, dann frage ich mich doch warum es im Volksbankforum nicht von Beschwerden hagelt.


    Mein Schwager hat mehrere Konten und ein Darlehn bei der Volksbank - er kann es ohne Probleme abrufen ...


    Zitat

    So einfach wie StarFinanz und Buhl kann er in keiner anderen Software-Sparte die Konkurrenz vom Markt blasen, wenn er sich nur etwas Mühe gibt.


    Wie gesagt: Wenn du es besser weißt: leg los ... und wenn du keine UI programmieren kannst, dann mach es doch einfach ohne:
    http://www.aquamaniac.de/sites/aqbanking/index.php


    und wenn du ein HBCI-Tool programmiert hast, dass mit allen RZ + Zugangsarten funktioniert, dann wirst auch du es anders sehen ... und das mit der Fäkalsprache bekommst du dann sicher auch noch in Griff ...


    Grüße


    Sandro


    PS: Es ist bei einigen Banken durchaus üblich (HVB, Dresdner Bank), dass Konto und Depot die selbe Kontonummer haben - was spricht dagegen, außer dass du es merkwürdig findest?

  • Wenn MG so untauglich ist wie du schreibst, dann wundere ich mich doch, dass so viele User es problemlos einsetzen können.


    Offensichtlich haben einige User noch geringere Ansprüche als ich, ein guter Teil wird auch ein Szenario ohne die geschilderten zusätzlichen Kundennummern haben (Ich habe nie gesagt, daß das ein für jeden gültiges Szenario ist, sondern nur, daß es nicht abwegig ist) und dann ist es ja so, daß es mit ein paar der Konten auch mal lief, nämlich bei der Erstinstallation. Nach einer Neuinstallation mit den alten Datenbanken und Tresoren fehlen aber immer noch die HBCI-Kontake und in denen duldet MG die richtigen Angaben offensichtlich nur, wenn es sie bei einer Kontoinstallation selber einträgt, aber nicht, wenn man sie passend zu Datenbank und Tresor nachträglich wiederherstellen will.
    Und jetzt komm nicht mit MG2009. Es hat von 2006 bis 2008 nicht funktioniert und nur weil der Fehler jetzt mit einem kostenpflichtigen Upgrade behoben sein soll, ist er damit aus der schon bezahlten Software nicht aus dem Weg.



    Mein Schwager hat mehrere Konten und ein Darlehn bei der Volksbank - er kann es ohne Probleme abrufen ...


    Unter einer Kundennummer? Auch nach einer Neuinstallation der Software, z.B. nach Windows-Neuinstallation? Oder nur mit der noch ersten Installation?




    Wie gesagt: Wenn du es besser weißt: leg los ... und wenn du keine UI programmieren kannst, dann mach es doch einfach ohne:
    http://www.aquamaniac.de/sites/aqbanking/index.php


    Wie gesagt: Homebanking-Software is none of my businesses. Trotzdem erdreiste ich mich, die Benutzbarkeit der Software zu beurteilen und zwar aus der Sicht eines reinen Anwenders.




    PS: Es ist bei einigen Banken durchaus üblich (HVB, Dresdner Bank), dass Konto und Depot die selbe Kontonummer haben - was spricht dagegen, außer dass du es merkwürdig findest?


    Es erschwert die Zuordnung.
    Offensichtlich sehen das die meisten Banken genauso und handhaben es genau umgekehrt: Es gibt für jeden Mist eine eigene Nummer.
    Nicht einmal mein Genossenschaftsanteil hat die gleiche Nummer wie irgendeines meiner Konten und intern gibt es für meine Kreditkarte sogar zwei Nummern, nämlich einmal die Kontonummer über alles und einmal die (fast identische) Kartennummer, die genau diese eine Karte spezifiziert. Hätte ich noch eine Partnerkarte dazu läufen, hätte diese dann entsprechend eine dritte Nummer.
    Aber von mir aus, wenn es machbar und zulässig ist, wieso nicht?
    Ich habe nirgends behauptet, daß StarMoney perfekt sei und niemand dieses Feature braucht (Du brauchst es ja offensichtlich).


    Wie ich schon zart andeutete, es wundert mich eher, wie sich zwei so unzulängliche Programme den sicherlich nicht unerheblichen Homebanking-Markt unter sich aufteilen können.
    Für jeden anderen Anwendungszweck hatte ich bisher genug Auswahl, um zumindest eine befriedigende Lösung zu finden, wenn nicht gar eine gute oder sehr gute. Nur beim Homebanking kann ich lediglich zwischen ungenügend und gerade noch ausreichend wählen.

    • Offizieller Beitrag


    Es erschwert die Zuordnung.


    :huh: wenn du meinst ... also ich kann Depot und Konto gerade noch auseinander halten.
    Und da das Konto auch gleich das Verrechnungskonto zum Depot ist, ist es sogar noch einfacher ... ich muss mir nur eine Nummer merken. Und mit Kreditkarten hat das gar nix zu tun.



    Grüße


    Sandro

  • "Für jeden anderen Anwendungszweck hatte ich bisher genug Auswahl, um zumindest eine befriedigende Lösung zu finden, wenn nicht gar eine gute oder sehr gute. Nur beim Homebanking kann ich lediglich zwischen ungenügend und gerade noch ausreichend wählen."


    Mich würde noch interessieren, wo Du Quicken und Alf-Banco einsortieren würdest, um nur zwei weitere Produkte anzusprechen. Oder hast Du etwa dafür noch kein Urteil parat ?


    W.

  • "Für jeden anderen Anwendungszweck hatte ich bisher genug Auswahl, um zumindest eine befriedigende Lösung zu finden, wenn nicht gar eine gute oder sehr gute. Nur beim Homebanking kann ich lediglich zwischen ungenügend und gerade noch ausreichend wählen."


    Mich würde noch interessieren, wo Du Quicken und Alf-Banco einsortieren würdest, um nur zwei weitere Produkte anzusprechen. Oder hast Du etwa dafür noch kein Urteil parat ?


    Bei Quicken bin ich bisher davon ausgegangen, daß es mehr oder minder eingestellt ist, ähnlich MS Money. Hab mich wohl getäuscht.
    Jetzt muß ich mir das natürlich mal ansehen, irgendwie mit gemischten Gefühlen.
    Sollte das was taugen, hätte ich die 50 EUR für StarMoney rausgeschmissen, andererseits wäre eine wirklich brauchbare Software auch was wert...
    Alf-Banco höre ich heute das allererste Mal.
    Hat das was mit Melmac zu tun? ;)

  • Glücklicherweise sind Ingenieure meistens nicht so arrogant und bauen Autos auch für Nicht-Ingenieure.

    Ich weiß nicht, welches Auto du fährst, aber das was die Ingenieure an aktuellen Fahrzeugen entwickeln, hat mit Kundenorientierung auch nicht mehr viel zu tun. Als Informatiker bin ich in diesem Gebiet sicherlich Laie, aber bei meinen ersten Autos war in in der Lage auftretende Probleme selbst zu erkennen und zu lösen. Ich musste nicht nach dem Austausch von Bremsbeläge oder - scheiben irgendeinem Steuergerät mitteilen, dass der Wechsel nun erfolgreich war. Heutzutage kann mir mein Auto zwar per Fehlermeldung sagen, dass ein Licht kaputt ist, aber zum Austausch muss ich in die Werkstatt und werde teilweise unverständlich viel Geld los. Unbestritten ist viel Richtung aktiver und passiver Sicherheit passiert. Aber die Folge ist auch, dass Werkstätten vor Fehlerreports einzelner Steuergeräte sitzen und sich nicht erklären können, was nun genau kaputt ist. Da wird dann einfach mal ein kompletter Reset gemacht oder im Zweifel das Steuergerät ausgetauscht.


    Die Autoindustrie ist sicherlich in ihrem Automatisierungsgrad der Softwareindustrie überlegen. Was die Bedienungsfreundlichkeit angeht und das Wartungsverhalten sehe ich hier nicht wirklich einen Vorsprung.


    Noch mal zum Thema. Wenn Star Money Deine Anforderungen besser erfüllt als MG, dann ist doch eigentlich alles ok. Jede Software hat ihren Anwenderkreis und der muss doch nicht identisch sein. Ich kann mit meinen Anforderungen und WISO gut leben. Star Money habe ich tatsächlich noch nicht ausprobiert, aber es wird sicherlich seine Vor- und Nachteile haben, wie alles andere auch.

  • [ALF-BanCo]

    Hallo,
    das ist eine echte Wissenslücke. Schau mal ins Internet, Du kannst das Programm 60 Tage kostenlos testen. Ich denke mal, das Programm braucht sich nicht zu verstecken.


    Ich habe es mir mal auf der Website angesehen.
    So wie ich das verstehe, ist es sehr "back to the roots", kann also irgendwie wirklich nur Konten und davon anscheinend auch nur Girokonten. Wie gut es das jetzt kann, weiß ich nicht. Vor einem Jahr hätte mir das vermutlich wohl auch gereicht, denn auch in MG konnte ich die Kreditkarte nur offline per CSV bebuchen. Nachdem es aber nun einmal online geht, würde ich diesen Stand auch gerne halten.
    Wie gesagt, über die Qualität des Programms an sich erlaube ich mir kein Urteil, da ich es nicht selber getestet habe.


    Mir ist aufgefallen, daß auch relativ wenig Institute unterstützt werden, nämlich zuerst einmal die gängigen:
    - Volks- und Raiffeisenbanken
    - weitere Genossenschaftsbanken (Sparda, PSD, ApoBank, BBB,....)
    - Sparkassen
    - Postbank
    - Deutsche
    - Dresdner
    - HypoVereins
    - u.ä.
    Dafür fehlen ein paar Direktbanken und auch Punktekonten und ähnlicher Kram sind (noch?) gar nicht drin.
    Wenn ALF-BanCo noch relativ neu ist, ist das aber durchaus der richtige Weg.
    Besser als bei WISO, wo Volks- und Raibas nicht komplett funktionieren, dafür aber o2, Payback, u.ä. "Punkte Konten" (Die Deppenleerstelle hat mich immer genervt, es heißt "Punktekonten oder Punkte-Konten")... naja, die o2-Bonuswelt hat auch nie wirklich funktioniert.
    Also lieber erstmal die wichtigen Banken richtig und dann ausbauen, als alles nur teilweise zu können.
    Da ich jetzt aber einmal meine Kreditkarte online am Laufen habe, bleibe ich auch erstmal auf dem Stand.

  • Ich weiß nicht, welches Auto du fährst,


    Volkswagen Passat, BJ 1991 8:)
    Mit einem Schlüsselsatz 10,13,17, einem Hammer und einer Damenstrumpfhose läßt sich da schon noch einiges machen :)



    Das ist sicherlich richtig, hat aber mit der Bedienung recht wenig zu tun. Die Software-Entwicklung geht aber denselben Weg. Ich kenne noch Zeiten, in denen wurde Software hauptsächlich mit Konfigurationsdateien im Klartext konfiguriert. Heute muß die Konfiguration irgendwo in der Registry gesucht werden.
    Was mich besonders nervt: Virenscanner, die nicht mehr über Kommandozeile aufgerufen werden können, geschweige denn, daß sie auch die Möglichkeit hätten, komplett im Textmodus zu laufen.
    Es gibt genug Fälle, in denen man einen Virenscanner aus einem anderen Programm heraus aufrufen möchte, dazu aber auch wirklich nur die Möglichkeit hat, eine Aufrufzeile mit Parametern einzugeben.
    Und da sind wir dann beim selben Stand, wie beim Auto: Sicher, die Heuristik mag besser geworden sein, auch die Bedienung des Programms für den Laien, aber ein paar Profi-Features fallen der Tatsache zum Opfer, daß der Anteil der Benutzer, die Computer auch vor der Zeit von GUIs kennen, immer weiter schrumpft.


    [quote='Joniper',index.php?page=Thread&postID=96615#post96615][quote='Deichgraf75',index.php?page=Thread&postID=96590#post96590]Die Autoindustrie ist sicherlich in ihrem Automatisierungsgrad der Softwareindustrie überlegen. Was die Bedienungsfreundlichkeit angeht und das Wartungsverhalten sehe ich hier nicht wirklich einen Vorsprung.


    Bei der Wartung gebe ich Dir durchaus Recht. Mein VW/Audi-Schrauber hat für die ganz alten Autos ein Multimeter, für die etwas neueren ein kompaktes Diagnosegerät und für die aktuellen ein Notebook plus einen Schrank voller Kabel.
    Er kann auch bei mir Frontschürze, Zylinderkopfdeckeldichtung, Zahnriemen, Wischermotor und Auspuff ab inkl. Krümmer (Mit abgerissenen und daher auszubohrenden Schrauben) in der Zeit austauschen, in der bei einem Audi A6 der Zahnriemenwechsel erfolgt.
    Bei der Bedienung muß ich Dir widersprechen. Lenke ich nach links, fährt auch der A6 nach links. Rechts genauso. Der Fahrtrichtungsanzeiger funktioniert ebenfalls wie erwartet. Und weil beim DSG viele Fahrer nicht mit der wirklich stufenlosen Schaltweise klar kamen, wurden kleine Stufen reinprogrammiert, damit die Fahrer wieder sicher sein können, daß geschaltet wird. Auch hat noch kein Audi den Fahrer vor der Abfahrt gefragt, aus welchem Material der Straßenbelag ist.