Hausteilung

  • Sofern teilen bedeutet, dass es sich um eine Doppelhaus handelt und jede Doppelhaushälfte eine abgeschlossene Wohnung beinhaltet, dann kann man diese Doppelhaushälften grundsätzlich "teilen". Dies ist aber mit nicht unerheblichen Aufwand und Kosten verbunden.

    • Zunächst mit einem Steuerberater klären, ob eine Teilung steuerlich sinnvoll ist. Es ist nämlich mehr zu berücksichtigen, als "nur" die (Straßen-)Erschließungskosten. Diese würde man im Übrigen nicht sparen, sondern lediglich aufteilen.
    • Mit der Stadt klären, ob diese eine Teilung des Hauses (Grundstückes) genehmigen
    • Wenn Ja, dann muss ein Vermesser damit beauftragt werden. Weiterhin müssen unter Umständen Regelungen wegen der Hausanschlüssel an die öffentliche Versorgung sowie Zuwegungen, etc. getroffen werden. Hierzu ist eventuell die Mitarbeit eines Notars erforderlich.
    • Wenn Nein, dann muss ein Architekt beauftragt werden eine Abgeschlossenheitsbescheinigung zu erstellen, diese muss wiederum von der Stadt genehmigt werden, als dann muss ein Notar beauftragt werden eine Teilungserklärung zu erstellen und zu beurkunden.


    Handelt es sich bei der Dopelhaushälfte um ein Vorder- und Hinterhaus handelt solltest Du bei der Stadt klären, ob diese aufgrund der städtischen Satzung das Hinterhaus dann nicht auch noch an den Straßenausbaukosten beteiligen.

  • Das Haus wird nicht vom Finanzamt geteilt.
    Es ist notariell eine Teilungserklärung zu machen.
    Da dürfte der Aufwand in keinem Verhältnis stehen.
    Warum nicht mit der Gemeinde einen vernünftigen Ratenzahlungsplan ausmachen, wie die Straßenausbaukosten zu bezahlen sind?