Datenübernahme aus Einkommensteuererklärung in Umsatzsteuererklärung - Übertragung von Daten aus der Einkommensteuererklärung in die Umsatzsteuererklärung

  • Hallo erfahrene Gemeinde.


    Seit Sonnabend beschäftige ich mich mit dem WISO-Sparbuch und habe inzwischen die einzelnen Unterpunkte der Einkommensteuererklärung 2009 ausgefüllt. Darunter auch den Punkt "Gewerbebetriebe" aus dem (m)eine detaillierte EÜR hervorgeht. Jetzt würde ich die darin enthaltenen relevanten Daten, gern in eine Umsatzsteuererklärung übernehmen. Doch genau daran scheitert es.


    Ein Datenimport scheint nur über eine alte Umsatzsteuererklärung (aus Vorjahr) oder mittels einer separaten EÜR möglich zu sein. Die Einnhameüberschussrechnung die ich ausgeführt habe ist aber in der Einkommensteuererklärung enthalten und liegt nicht separat vor. Gibt es trotzdem eine Möglichkeit die Daten zu übernehmen?


    Danke im Voraus für die Beantwortung meiner Frage!
    Gruß
    Midge

  • Der Programmteil
    Einnahmeüberschussrechnung und Kassenbuch
    kann das alles ohne Datenübernahme direkt vom Programmteil aus.
    MfG Günter

  • Hallo g.horn!


    Danke für deine Antwort! Aber wie habe ich diese zu verstehen?


    Wie ich schon geschrieben hatte, habe ich mit der Einkommensteuer (im WISO-Sparbuch) begonnen und bin vom darin enthaltenen Unterpunkt "Einnahmen aus Gewerbebetrieb" (Betriebe, Praxen und andere Unternehmen > Gewerbebetriebe > Laufende Einkünfte des 1. Betriebes) direkt (ohne Umwege) zur Einnahmeüberschussrechnung gekommen, in der ich einige zusammenfassende Buchungssätze aus externen Buchführungen übernommen habe. Dadurch hat das Programm selbstständig die druckbare Anlage G und EÜR erstellt, aber scheinbar keine gesonderte (in die Umsatzsteuererklärung importierbare) Datei (*.eur2009) und eine Umsatzsteuererklärung wurde auch nicht automatisch aktiviert. Demnach sind die geschäftlichen Daten (meiner Erkenntnis nach) nur in der Einkommensteuererklärung enthalten, wodurch ein Import in den unabhängigen Programmpunkt "Umsatzsteuererklärung" auch nicht möglich zu sein scheint.


    Habe ich vielleicht nur ein zu setzendes Häkchen (innerhalb der Einkommensteuererklärung) übersehen? Fast unvorstellbar, da immer (selbst bei der Kleinunternehmereglung) eine Umsatzsteuererklärung erstellt werden musste. Die abziehbaren Vorsteuern in meinen Ausgaben und die vereinnahmte Umsatzsteuer in meinen Einnahmen, wird auch korrekt innerhalb der Einnahmeüberschussrechnung angezeigt.


    Ich würde mich sehr freuen, wenn mir jemand einen Hinweis geben könnte. Danke im Voraus!
    Midge

  • M.E. dient dieser Programmbereich nur und ausschließlich zur Erstellung einer Einkommensteuererklärung und ggf. einer Anlage EÜR. Ergibt sich ja auch schon aus dessen Überschrift "Einkommensteuererklärung 2009").


    Für Deine Zwecke hättest Du den Programmbereich "Einnahmenüberschussrechnung und Kassenbuch 2009/2010" nehmen müssen. Aus diesem kannst Du alle für den unternehmerischen Bereich erforderlichen Auswertungen tätigen.


    Eine Datenübernahme aus dem ESt-Bereich in den Bereich EÜR&Kassenbuch ist m.E. nicht möglich. Ist meines Wissens nach nur umgekehrt möglich, Ergebnisse zu importieren. Wurde, so glaube ich, hier im Forum auch schon mal erläutert.

  • Für Deine Zwecke hättest Du den Programmbereich "Einnahmenüberschussrechnung und Kassenbuch 2009/2010" nehmen müssen. Aus diesem kannst Du alle für den unternehmerischen Bereich erforderlichen Auswertungen tätigen.


    Genau so ist es richtig.
    Mit EÜR/Kassenbuch wird das lfd. Jahr gebucht. Es können damit die Voranmeldungen und die Umsatz-Steuer-Erklärung abgesandt werden.
    Die Schlussdaten der EÜR können anschließend ins Steuerprogramm (Sparbuch) übernommen werden.
    Besser geht es doch nicht, nur man kann eben das Pferd nicht von hinten aufsatteln, und am falschen Ende anfanegn.
    MfG Günter

  • Hallo miwe4 und g.horn! :)
    Danke für eure zeitnahe Antwort.


    Allerdings erscheint mir der von euch geschilderte Sachverhalt nicht wirklich plausibel. Die Daten der Anlage EÜR aus dem Programmpunkt "Einkommensteuer", sollten doch grundlegend die selben sein, wie die die alternativ im Programmpunkt "Einnahmenüberschussrechnung und Kassenbuch 2009/2010" (wahrscheinlich tiefgründiger) angelegt werden. Das Ergebnis ... die Anlage EÜR ist am Ende in beiden Programmpunkten das selbe. Demnach müsste es doch wenigstens einen Weg geben die entsprechenden Teildaten (vom Gewerbebetrieb) auch aus der Einkommensteuererklärung (genau genommen der Anlage EÜR) auszulesen.


    Wenn es wirklich keine Option für den Datenimport geben sollte, dann muss ich wohl in den sauren Apfel beißen und alles noch einmal gesondert anlegen. Na klar stimme ich euch vollkommen zu, dass es idealer ist, wenn die komplette Buchführung (im laufenden Jahr) schon mit dem Programm erstellt wurde. Dies ist bei mir jedoch nicht der Fall, wodurch ich nur zusammenfassende Werte aus anderen Quellen zur Verfügung habe. Diese hatte ich in der Einnahmeüberschussrechnung der Einkommensteuererklärung schon sehr zeitaufwendig eingefügt.... und fange jetzt trotzdem wieder bei Null an, weil die Kompatibilität der Daten innerhalb des Programms scheinbar nicht gegeben ist.


    Ich danke euch trotzdem für eure Erklärungen und euer Interesse!

  • Allerdings erscheint mir der von euch geschilderte Sachverhalt nicht wirklich plausibel.


    ?( ...plausibler geht es doch nun worklich nicht.
    Zuerst macht man die Buchführung für das aktuelle Jahr, kann alle nötigen Formulare ausfüllen und versenden.
    Wenn die Buchführung abgeschlossen ist, können die relvanten Daten in die EkSt.-Erklärung übernommen werden.


    Dein Weg ist etwas für Freiberufler und ganz kleine Selbständige, die haben dann nichts mit Umsatzsteuer zu tun, oder zumidest wenig
    MfG Günter

  • Allerdings erscheint mir der von euch geschilderte Sachverhalt nicht wirklich plausibel.

    Wieso? Der Einkommensteuerbereich des Programms ist eben nur und ausschließlich für die Erstellung der Einkommensteuererklärung gedacht. Ist m.E. nur für kleinste und einfachste Fälle der EÜR sinnvoll.


    Der Programmbereich EÜR&Kassenbuch deckt eben den gesamten unternehmerischen Bereich ab und ist für fast alle unternehmerisch tätigen Nutzer der einzigst sinnvolle Eingabebereich. Und aus diesem kann man dann eben auch Ergebnisse in den "einfacheren" Einkommensteuerbereich exportieren bzw. diese in dem anderen Bereich übernehmen.


    Ein Blick in den Hilfebereich des Programms vor dessen Inbetriebnahme ist ab und an hilfreich.

  • Dein Weg ist etwas für Freiberufler und ganz kleine Selbständige, die haben dann nichts mit Umsatzsteuer zu tun, oder zumidest wenig
    MfG Günter

    Wo steht denn beim Einstieg ins Programm geschrieben, dass die Einnahmeüberschussberechnung der Einkommensteuererklärung nicht gleichzusetzen ist mit dem gesonderten Programmpunkt: "Einnahmenüberschussrechnung und Kassenbuch 2009/2010". Von Inkompatibilität der EÜR-Daten steht da auch nichts. Das sind deine persönlichen Erfahrung, die du in den letzten Jahren gesammelt hast! Es ist vollkommen belanglos ob Kleinunternehmer, Freiberufler oder Organgesellschaft. Wenn das Programm mit der Einkommensteuererklärung (Erfassung der persönlichen Daten) beginnt und du dich systematisch bis zum Gewerbebetrieb durcharbeitest und dadurch mit der Einnahmeüberschussberechnung konfrontiert wirst, füllst du diese aus und fragst sicher nicht, ob es noch eine andere gibt oder der gesonderte Programmpunkt anders augebaut ist.

    ...plausibler geht es doch nun worklich nicht.
    Zuerst macht man die Buchführung für das aktuelle Jahr, kann alle nötigen Formulare ausfüllen und versenden.
    Wenn die Buchführung abgeschlossen ist, können die relvanten Daten in die EkSt.-Erklärung übernommen werden.

    Ich habe eine externe Buchführung für 2009, nur nicht im WISO-Programm. Schon aus zeitlichen Gründen ist die Übernahme der kompletten externen Buchführung ins WISO-Programm nicht machbar. Das wären hunderte Buchungssätze (auf der Einnahme und Ausgaben-Seite)! Die Frage ist also nicht, was zusätzlich mit dem Programm möglich wäre oder wie es ablauftechnisch idealer ist, sondern alleinig, warum die bereits in einen Programmteil eingefügten Daten unter den gegebenen Rahmenbedingungen, nicht kompatibel für die Umsatzsteuererklärung sein sollen?


    Ich betone es gern noch einmal... nach den heutigen Erkenntnissen (Dank der von euch vermittelten Erfahrungen und persönlich erlangter Eindrücke) erachte auch ich die Buchführung innerhalb des WISO-Sparbuch für die Zukunft als erstrebenswert! Das steht also außer Frage. Offen bleibt also nur die Frage, warum sind die Daten der einen Einnahmeüberschussrechnung nicht kompatibel, gleichwertig, bzw. exportierbar, wie die Daten der anderen Einnahmeüberschussberechnung? Da muss es eine Ursache oder einen logischen Grund geben?


    Gruß Midge
    ... und einen guten Start ins Wochenende

  • Ein Blick in den Hilfebereich des Programms vor dessen Inbetriebnahme ist ab und an hilfreich.

    Ich habe in der Kürze der Zeit sehr, sehr viel in der Hilfe gelesen. Aber in den (den normalen Programmablauf betreffenden) Bereichen der Hilfe, habe ich keinen Hinweis auf Unterschiede der beiden Einnahmeüberschussberechnungen gefunden. Zudem bezweifle ich doch stark, dass mehr als 5 Prozent der Nutzer dieses Programms, zum Schutz vor Eventualitäten erst die komplette Hilfe lesen und dann mit der Eingabe der Daten beginnen. Vor allem wenn man mit der Testversion einsteigt, in der sämtliche geschäftliche Bereiche (selbst in der Einkommensteuererklärung) deaktiviert und unzugänglich sind oder sich das Programm im Zuge einer bevorstehenden Abgabe der Steuererklärung angeschafft hat. Nach der Freischaltung der gekauften Lizenz macht man dann an dem Punkt weiter, wo man aufgehört hat oder die Testversion Grenzen vorgab... und das wird zu 99% in der Einkommensteuererklärung sein.


    Wie hast du denn mit dem Programm angefangen? Hast du es bei deinem Einstieg prophylaktisch zum 01.Januar eines Jahres gekauft, schnell die Hilfe durchgelesen und dann als erstes ein paar Buchungssätze für das aktuelle Geschäftsjahr geschrieben? ;) Ich denke nicht... oder? :whistling: In Abhängigkeit von der Gewerbeart und der Anzahl der monatlichen Buchungen, könnte man vielleicht nachträglich einen gewissen Zeitraum aufarbeiten, aber sicher kein ganzes Jahr im Versandhandel. Erfahrungen macht man erst beim "Gehen"... und nicht, weil man ein "Buch" gelesen hat, welches durch unbekannte Faktoren beschreibt, wie es sein soll zu gehen.

  • Erfahrungen macht man erst beim "Gehen"... und nicht, weil man ein "Buch" gelesen hat, welches durch unbekannte Faktoren beschreibt, wie es sein soll zu gehen.

    Sorry, aber wenn ich ein Unternehmer bin und ein Programm für wichtige steuerliche Angelegenheiten benötige, dann mache ich mich vorher mit den Programmmodulen vertraut. Soll ja auch schon mal eine Kaufentscheidung beeinflusst haben. Und umso größer mein Erfassungsaufwand ist, desto umfassender lese ich mich vorher ein. Fehler werden auch so noch oft genug passieren.


    Ich gebe Dir allerdings Recht, wenn Du meinst, Buhl sollte ein Programmmodul, welches nur für die Erstellung der ESt gedacht ist (und auch so benannt ist) zusätzlich mit dem Warnhinweis (Klickfenster) ausstatten, dass es auch wirklich nur dieses kann.


    Was das Modul kann, sieht man ohne die Hilfefunktion oder das Handbuch schon, wenn man sich die Reiter links und oben anschaut. Hier sind alle Programmfunktionen und Auswertungsmöglichkeiten zugänglich und erkennbar.

  • Ich habe eine externe Buchführung für 2009, nur nicht im WISO-Programm.


    ?( ?( ...wenn du eine externe Buchführung für 2009 vorliegen hast, so ist doch die Anfertigung der Umsatzsteuer-Erklärung auch ohne Datenübernahme kein Problem und in ca. 10 Minuten erledigt. Du brauchst doch nur die ca. 6-8 Zahlen der entsprechenden Konten in die Umsatzsteuer-Erklärung eintragen und absvchicken. Das war es.
    MfG Günter

  • Hallo ihr zwei... :)


    Ich danke euch noch einmal für euer Interesse. Dennoch veblieb mir der Eindruck, dass es scheinbar nicht primär um die Beantwortung meiner Fragen, sondern nur um meine Unkenntnis bezüglich der Programmfunktionalität ging. Ich bedaure natürlich sehr, dass ich vor allem miwe4 mit meiner Unvollkommenheit und meinen überflüssigen Erkenntnissen belästigt habe.

    Was das Modul kann, sieht man ohne die Hilfefunktion oder das Handbuch schon, wenn man sich die Reiter links und oben anschaut. Hier sind alle Programmfunktionen und Auswertungsmöglichkeiten zugänglich und erkennbar.

    Selbstverständlich hast vollkommen Recht, dass man die Unterschiede der einzelnen Programmpunkte schon auf den ersten Blick erkennen kann. ;) Daher sind in der Testversion auch alle geschäftlichen Bereiche deaktiviert. 8o Alles ist trotzdem so unheimlich schlüssig und plausibel! Es muss definitiv die Unfähigkeit des Anwenders sein, wenn er zum Beispiel die Unterschiede (der in der Testversion deaktivierten) Bereiche und Programmpunkte nicht sofort erkennt oder wenn er nach der Freischaltung, das Vorhandensein von zwei Einnahmeüberschussrechnungen nicht hinterfragt. ... Außerdem fängt man doch nicht am Anfang (bei den persönlichen Daten in der Einkommensteuer) an, sondern fragt sich als erstes welche Kontenrahmen für die Buchführung zur Verfügung stehen. Am Besten wir verbieten die Individualität des Menschen und vereinheitlichen den Wissensstand, die Auffassungsgabe und die unterschiedlichen Ausgangssituationen, damit keiner mehr überflüssige Fragen stellen kann, deren Antworten doch so offensichtlich und selbsterklärend sind.

    Ich gebe Dir allerdings Recht, wenn Du meinst, Buhl sollte ein Programmmodul, welches nur für die Erstellung der ESt gedacht ist (und auch so benannt ist) zusätzlich mit dem Warnhinweis (Klickfenster) ausstatten, dass es auch wirklich nur dieses kann.

    Gehörst du auch zu den selektiven Diagonallesern oder warum unterstellst du mir auf herablassende Art Aussagen die ich so nie getätigt habe? Wenn dies deine normale Art sein sollte, dann mangelt es dir wahrscheinlich an gegenseitiger Achtung oder du betrachtest dich als Maß aller Dinge? Ich war es jedenfalls nicht, der sich anmaßte dir Unfähigkeit zu unterstellen, in dem ich mein Wissen und meine Erfahrung als maßgebende Selbstverständlichkeit definiere und der es an simplen Höflichkeitsritualen (wie Hallo und Danke) und fehlender gegenseitiger Achtung mangeln lies. Um Erfahrungen und Wissen vermitteln zu können, sollte man erst einmal bereit sein, sein Gegenüber mit all seinen Gegebenheiten als gleichwertig zu akzeptieren, um eine gemeinsame Basis für die Kommunikation zu finden.


    Zitat von »Midge« Erfahrungen macht man erst beim "Gehen"... und nicht, weil man ein "Buch" gelesen hat, welches durch unbekannte Faktoren beschreibt, wie es sein soll zu gehen. Sorry, aber wenn ich ein Unternehmer bin und ein Programm für wichtige steuerliche Angelegenheiten benötige, dann mache ich mich vorher mit den Programmmodulen vertraut. Soll ja auch schon mal eine Kaufentscheidung beeinflusst haben. Und umso größer mein Erfassungsaufwand ist, desto umfassender lese ich mich vorher ein. Fehler werden auch so noch oft genug passieren.

    Stellen wir uns mal vor, dass du ein "Unternehmer" sein könntest und eine Software für deine rückwirkende Jahres-Steuererklärung 2009 suchst. Stellen wir uns weiterhin vor, dass du durch diverse positive Kritiken auf das WISO-Sparbuch stößt und du sogar eine (laut Werbung, bis auf die Formularübermittlung fast uneingeschränkt nutzbare) Testversion vorfindest. Du lädst sie dir runter und installierst sie. Nach dem ersten öffnen machst du dich grob mit dem sehr vielseitigen Funktionsspektrum vertraut, danach klickst du auf "Einnahmenüberschussrechnung und Kassenbuch 2009/2010" und auf "Umsatzstererklärung"... ups... in beiden Fällen meldet das Programm "Dieser Programmteil ist in der Testversion deaktiviert". Du fängst jetzt wirklich an die Hilfe zu lesen, um die deaktivierten Programmbereiche zu ergründen? Wow! Ich und wahrscheinlich die Mehrzahl der Nutzer nicht. Ich wollte das Programm testen, was ich mit dem ersten Programmpunkt, der Einkommensteuer getan habe... bis ich zum Punkt Gewerbebetrieb gelangte und wieder die Meldung "Dieser Programmteil ist in der Testversion deaktiviert" lesen musste. Meine Kaufentscheidung stand schon fest, als mich das Programm nach Stunden der Einarbeitung (in Programm und Funktionalität) und der anteiligen Dateneingabe limitierte. Nach der Freischaltung habe ich an genau dieser Stelle weiter gemacht... und kam ohne Hinweis auf eventuelle programmtechnische Unterschiede zu Einnahmeüberschussrechnung. Welchen Grund hätte es bis dahin gegeben die EÜR aus dem Programmpunkt Einkommensteuer/Gewerbebetrieb in Frage zu stellen? Keinen!!! Bist du Prophet oder hast du bei der fortlaufenden Eingabe der Daten oder beim gelegentlichen Lesen in der Hilfe (für den Programmteil in programmspezifischen Bereichen) einen Hinweis gefunden, der dich auf den Unterschied aufmerksam macht? Ebenfalls Nein! Es können also nur der ursprüngliche Anschaffungszweck (z.B. Buchführung), berufliche Kenntnisse oder eine zuvor vermittelte oder selbst gemachte Erfahrung gewesen sein, die dir diese Weisheit ermöglichte.


    ...wenn du eine externe Buchführung für 2009 vorliegen hast, so ist doch die Anfertigung der Umsatzsteuer-Erklärung auch ohne Datenübernahme kein Problem und in ca. 10 Minuten erledigt. Du brauchst doch nur die ca. 6-8 Zahlen der entsprechenden Konten in die Umsatzsteuer-Erklärung eintragen und absvchicken. Das war es.
    MfG Günter

    Hallo Günther.. :) "externe Buchführung" ist etwas übertrieben. Wie schon oben beschrieben, handelt es sich um ein Warenwirtschaftsprogramm und diverse Zusammenfassungen in Excel, die aber anders strukturiert sind. Das Problem ist, dass ich Jahre lang §19 UStG unterlag, daher immer noch eine relativ vereineinfachte EÜR (ohne spezielle Kontenzuordnung) führte und jetzt erstmals mit der Komplexität der Buchführung und den programmtechnischen (Un)Möglichkeiten konfrontiert bin. Ich hatte in der EÜR (der Einkommensteuer) begonnen, eine steuerrechtlich und buchführungstechnisch kompatible Strukturierung vorzunehmen. Diese neue Strukturierung existiert aber nur in diesem Programmteil und stellt sich erst jetzt als Sackgasse dar.


    Ist aber inzwischen egal. Wenn es wirklich keine Option gibt die Daten der EÜR (aus der ESt) zu exportieren, dann werde ich mir halt die Zeit nehmen müssen, um mittels einer zweiten Programminstanz die Daten in die "richtige" EÜR-Programmkomponente zu kopieren. Um zuküftige Einsteiger in das Programm aber vor dem selben Fehler zu bewahren, sollte Buhl wirklich etwas ändern. Entweder geich eine programmtechnische Weiterleitung von dem Eingabepunkt Gewerbebetrieb (aus der ESt) zum richtigen Programmpunkt "Einnahmenüberschussrechnung und Kassenbuch 2009/2010" ermöglichen oder nur einen deutlichen Hinweis (mit Bestätigung) auf die fehlende Exportierbarkeit, der in dieser Eingabemaske (EÜR in ESt) einzufügenden Daten hinterlassen. In der jetzigen Form, ist dies wie eine lange Einbahnstraße an deren Ende plötzlich ein "Durchfahrt verboten" Schild steht.


    Mit besten Grüßen
    Midge

  • Grundsatz:
    Wenn du Unternehmer bzw. Kaufmann sein willst, so kümmert man sich als erstes um eine vernünftige Buchführung.
    Wenn diese dann in zweiter Instanz die Daten in die Umsatzsteuer-Erklärung und in die Einkommensteuer-Erklärung übernehmen kann, ist doch alles in bester Ordnung. Genau das kann das Wiso Sparbuch, bzw. dessen kostenlose Beigabe, nämlich die EÜR/Kassenbuch. Für solch ein Programm musst du ansonsten extra bezahlen, hier gibt es das umsonst. Wenn du diese kostenlose Beigabe nicht erkennst, und auch die Verfahrensabläufe nicht durchschaust, so kannst du doch nicht andere dafür verantwortlich machen, unetr dem Motto....*Das hat mir keiner gesagt :!: '
    MfG Günter

  • Midge, sei beruhigt. Es sind nicht alle so vollkommen wie miwe4 und g.horn. Nachdem ich für das letzte Jahr zum ersten Mal eine EÜR machen musste, habe ich auch erst alles so wie jedes Jahr davor auch in der Einkommensteuererklärung gemacht, insbesondere eben alle Belege durchgegangen und eingetippt. In dem Zusammenhang fing ich dann auch an, mir verschiedene Programme für die Buchhaltung anzuschauen, bis ich bemerkte, dass auch Sparbuch bereits eine reduzierte Version dabei hat, die aber für meine Zwecke völlig ausreicht. Wegen meiner kleinen Nebentätigkeit brauche ich nicht "als erstes ... eine vernünftige Buchführung." Ich habe dann auch alles nochmals in den EÜR Programmteil eingegeben, weil eben kein Export/Import aus der Einkommensteuererklärung möglich ist. War zum Glück nicht so viel und eine Umsatzsteuererklärung muss ich nicht machen.


    Mach Dir also nichts draus. Du bist nicht allein, bist nicht der Erste und der Letzte, dem das passieren wird. Das hier im Forum zu diskutieren, ist ziemlich zwecklos. Du solltest eher im Buhl Kundencenter ein Ticket für einen Verbesserungsvorschlag von Sparbuch bzgl. der Datenübernahme aus der Einkommensteuererklärung in den EÜR Programmteil aufmachen. Dort wirst Du auf jeden Fall als Kunde freundlich behandelt...

  • Du solltest eher im Buhl Kundencenter ein Ticket für einen Verbesserungsvorschlag von Sparbuch bzgl. der Datenübernahme aus der Einkommensteuererklärung in den EÜR Programmteil aufmachen.


    Tut mir ja leid, aber das macht keinen Sinn und würde auch nicht funktionieren, da EÜR/Kassenbuch nach Konten (EKR03) bucht.
    MfG Günter

  • Ja. Ja. Du hast Recht. Wir andere sind dumm. Es "macht keinen Sinn". Damit ist die Diskussion doch bereits beendet. Da macht es auch nichts, dass es durchaus Sinn machen würde und im Prinzip auch möglich, so detailliert wie man die EÜR in der Einkommensteuererklärung berechnen lassen kann.

  • Hallo Günter!


    01.) Eine normale Begrüßung scheint hier wohl nicht zu den "Grundsätzen" zu gehören oder..?
    02.) Meine wirtschaftlichen Gegebenheiten, meine Grundsätze, der Weg meiner Erfahrungen und Notwendigkeiten stehen hier nicht zur Diskussion. Wenn ich selbst Anzeichen für Schwächen oder eventuelle Unvollkommenheit hinterlasse, so sollen diese nur ein Symbol von Menschlichkeit und Vertrauen darstellen.
    03.) Ich definiere keine Schuldigkeiten, sondern habe eine Programmfunktionalität (die doppelte EÜR) in Frage gestellt, die nach wie vor nicht plausibel ist und unter dem Gesichtspunkt der Steuererklärung in eine Sackgasse führen kann. Es ist sicherlich sehr schön und vorteilhaft , dass das WISO-Sparbuch ein Buchführungsprogramm beinhaltet, aber diese Tatsache hat eigentlich nichts mit meiner Zielsetzung - Der kompletten Steuererklärung 2009 - zu tun.


    Wie die geschichtlichen Informationen auf deiner Homepage vermuten lassen, bist du bereits vor vielen Jahrzehnten in deinen heutigen Wissensstand hineingewachsen. Bilanzen oder steuerrechtliche Gegebenheiten, die du als eingetragener Kaufmann berücksichtigen musstest, sind also nicht angeboren. Betrachtet man die technischen, wirtschaftlichen und rechtlichen Änderungen in diesen langen Zeitraum, so werden diese bei dir sicherlich auch viele Fragen und Hürden offenbart haben. Wurden deine individuellen Fragen dann auch von scheinbar makellosen Perfektionisten, ohne Bezüge auf deine eigentlichen Belange - mit Grundsätzen beantwortet? So viel Menschenkenntnis besitze ich, um zu wissen, dass es einfach unmöglich ist, auf allen Gebieten die ein Gewerbe mit sich bringt, ein Perfektionist zu sein. Um so weniger kann ich es verstehen, wenn mir ein Gesprächspartner seinen Idealismus als absolute und einzige Wahrheit verkaufen will und seine eigene Unvollkommenheit/Menschlichkeit dabei unberücksichtigt lässt.


    Ich hatte keine kaufmännischen Grundlagen bevor ich 2004 mein Nebengewerbe eröffnete. Es war die fachliche Kenntnis (über die Produktspezifika), Branchenkontakte, weitreichende Datenbank- und programmiertechnische Grundlagen, der Kontakt mit Menschen und der eigene Antrieb eine Idee umzusetzen und zum Erfolg zu führen, die mich bewogen haben, diese bis dahin unbekannte Plattform "Online-Versand" (und Selbstständigkeit) zu betreten. Das Spektrum an Notwendigkeiten stieg schneller als der Erfolg, denn die Gewichtung lag plötzlich auf der rechtlichen und programmiertechnischen Sicherheit des Shops. Der reine Verkauf, die Kreativität und die persönliche Kommunikation mit Kunden oder ausländischen Handelspartnern waren meine Stärken, die rechtliche Sicherheit des Shops und die steuerlichen Belange waren hingegen nur eine zwangsläufige Notwendigkeit. Ich kenne Niemanden der ein Gewerbe eröffnet hat, weil er gerne "Buchhaltung" spielt!?


    Fazit: Wenn eine Geschäftsform oder der Gesamtumsatz nicht die Notwendigkeit einer Bilanzierung mit sich bringt, dann wird man schon aus Zeitgründen darauf verzichten. Auch jeder Kleinunternehmer, der über Jahre eine vereinfachte EÜR geschrieben hat, wird sich erst mit dem Wechsel in die Umsatzsteuerpflicht (schrittweise) mit den Grundlagen der Buchführung beschäftigen.


    Mein Erfolg und die besondere Art wie ich mein Gewerbe geführt und meine Ziele erreicht habe oder auch die Tiefschläge und Hürden die ich überwinden konnte, haben mir ein gewisses Selbstbewusstsein verliehen. Trotzdem werde ich mir nicht anmaßen, meinen Weg und meine Erfahrungen als idealistisch zu bezeichnen oder auf arrogante Art mein Umfeld als unfähig abzustempeln, nur weil es nicht meinen Erfahrungsschatz besitzt.


    Besonders weil ich selbst ein Forum betreibe, weiß ich das Interesse und den Aufwand zu schätzen, den ein Mensch betreiben muss um Fragen anderer zu beantworten. Allerdings sind wir alle alt genug, um auf frühpubertäre "ich kann mehr als du"-Spielchen zu verzichten. Entweder hat mein Gegenüber die Fähigkeit, die Zeit, die Achtung und das Interesse mein Anliegen nachzuvollziehen oder wir können es lassen. Das Ziel eines solchen Themas sollte doch der gemeinsame Konsens, der thematische Fortschritt oder ein Lösungsansatz sein und nicht die herablassende Belehrung mit idealistischen Grundsätzen.


    In diesem Sinne ... wünsche ich einen sonnigen Sonntag
    Midge


    gvde :)
    Danke! Du hast mir mit deinem Posting die Gewissheit gegeben, dass es hier doch noch Menschen gibt die die selbe Sprache sprechen und das Anliegen hinter meinen Aussagen nachvollziehen können. Deinen Hinweis mit dem Buhl Kundencenter werde ich auf jeden Fall mal ausprobieren. Allerdings muss ich Günter Recht geben, dass der Kontenrahmen (EKR03) die eigentliche Hürde darstellen könnte, sofern dieser nur im Kassenbuch verwendet wird. Aber warten wirs ab... eine Frage kostet nichts. Immerhin sind es die ablauftechnischen Notwendigkeiten der Anwender, die ein Programm in seiner Entwicklung weitreichend komfortabler machen und nicht die Theoretiker oder die konservativen Perfektionisten, den es schon an der Bereitschaft oder der Grundlage mangelt eine Hürde erkennen zu wollen.


    Wünsche auch dir einen erfolgreichen und sonnigen Sonntag
    Midge

  • Allerdings muss ich Günter Recht geben, dass der Kontenrahmen (EKR03) die eigentliche Hürde darstellen könnte, sofern dieser nur im Kassenbuch verwendet wird. Aber warten wirs ab... eine Frage kostet nichts.


    Du hattest gefragt, ich habe geantwortet. Dass diese Antwort auf Grund meiner Erfahrung nicht deinen Vorstellungen entspricht, entzieht sich meiner Beeinflussung. Hut ab und Respekt vor jedem, der sich in der heutigen Zeit selbständig macht, aber deshalb darf man ihn doch auf Fehler hinweisen.
    Übrigens, dass der Weg, den du eingeschlagen hast, falsch ist, hast du ja mittlerweile begriffen. Und gerade deshalb muss man hier diesen Umgang mit dem Programm um so deutlicher als falsch darstellen, damit andere den Fehler nicht auch machen.
    MfG Günter

  • Worum ging es hier eigentlich noch?


    Ach ja, Umfang der Erfassungsmöglichkeiten im Rahmen der Erstellung der Einkommensteuererklärung. Also, falls Buhl mich fragen sollte, würde das an dieser Stelle ganz rausfliegen und die EÜR wieder ganz alleine in dem dazu vorgesehenen Programmmodul "EÜR und Kassenbuch" möglich sein.