Wie verbuchen? Stornierung: Kauf von Bürobedarf.

  • Hallo Zusammen,


    ich bräuchte mal wieder Eure Hilfe.


    Und zwar habe ich Bürobedarf gekauft und den auch als solchen verbucht.
    Doch nun hat es sich aber ergeben, das gekaufte wieder zurückzugeben.
    Was mache ich mit der erhaltenen Zahlung?
    Zumal ich ja auch die Steuer wieder abführen muss.


    Hätte da vielleicht jemand einen kleinen Denkanstoß für mich?


    Grüße, Thomas

  • gilt nur für den Fall, dass sowohl Rechnungszahlung als auch Gutschrift im gleichen UST-Abrechnungszyklus (Monat, Quartal) liegen:


    beide Vorgänge: nicht betriebsrelevant (Du kannst ja dahinter noch die Abrechnung des Lieferanten hängen oder einen eigenen Vermerk über die Stornierung)


    mfg


    hackewe

  • Oder beide als durchlaufende Posten.


    Wenn Vormonat oder Vorquartal: Eine echte Stornobuchung vornehmen, dann wird auch die Vorsteuer korrigiert.

  • Also Sauber ist das aber nicht.


    eine betriebliche Buchung auf nicht Betriebsrelevant zu setzen könnte bei einer Prüfung evtl reklamiert werden da es sich ja sehr wohl um betriebliche Vorgänge handelt.


    Vor allem könnte es bei dem Prüfer einen Verdacht auf Mauschelleien hervorrufen und eine umso genauere Prüfung nach sich ziehen.



    Sauber und Korrekt wäre meiner Meinung nach beides auf Bürobedarf zu buchen, eben einmal mit positiven und einmal mit negativen Werten.


    Gruß ChrisD

  • Sauber und Korrekt wäre meiner Meinung nach beides auf Bürobedarf zu buchen, eben einmal mit positiven und einmal mit negativen Werten.


    Nein! Wenn ich zum Zeitpunkt der Buchung bereits weiß, dass ich die Ware zurückgegeben habe, gehört der Aufwand eher nicht zum Bürobedarf.


    Sauber und korrekt wäre, beides auf durchlaufende Posten zu buchen!


    Und ein Prüfer schert sich einen relativen Dreck um Ihre privaten Aufwendungen! Für den wäre der umgekehrt Fall relevant: eine private Buchung als betrieblich zu deklarieren. Was Sie privat so alles anschaffen und ihrem Betrieb schenken oder zurückgehen lassen, ist dem Prüfer relativ lax (außer, sie kaufen Ware, dann will er wiederum wissen, wo die hin ist...)-