Zinsen und Tilgung aus Verwendungszweck auslesen für Splitbuchung

  • Es sollte da inzwischen immer mehr Banken die Zinsen und Tilgungen und das aktuelle Kontosaldo im Verwendungszweck ausgeben eine möglichkeit geben aus dem Verwendungszweck eine Regel zu erstellen und damit entsprechend Kreditkonten Gegenzubuchen...


    Damit können die unterschiedlichen Beträge Zinsen/Tilgung/Saldo korrekte automatisierte Gegenbuchungen auslösen.


    Das ist präziser und aktueller als jeder Finanzplan usw. der immer wieder leichte Abweichungen hat und die Buchungen sind sauberer und aktueller.

  • Schafft das denn eine andere Finanzsoftware? ?(


    Ansonsten kann man doch bei diversen Banken und Sparkassen auch die Darlehnskonten auch per HBCI-Card mit der Software abrufen. Wo soll da also der "Mehrwert" des Verbesserungsvorschlags liegen?

  • Geht heute (knapp 4 Jahre später)

    Ich habe nirgendwo gelesen, daß dieser Verbesserungsvorschlag umgesetzt werden soll. Das wäre sicherlich etwas anderes, wenn die Anwender Buhl die Tür in dieser Frage eingerannt hätten.

    Nur händisch oder über Krücken wie eben dem Finanzierungsplan (Wenn ich das richtig verstanden habe).

    Ist doch simple: man erstellt einen Finanzierungsplan entsprechend dem Vertrag, den man hat, verknüpft das Konto mit dem FP und kann dann auswählen, daß das Konto entsprechend dem FP bebucht wird und diese Splitbuchungen werden dann mit den Bankbuchungen zusammengeführt.

    Stimmt der FP nicht mit den Daten den Bank überein, klärt man das mit dem Support von Buhl.

    Außerdem bräuchte man die Regel aus dem VWZ nur, wenn sowohl Zins- als auch Tilgungsanteil variabel sind. Ist einer von beiden konstant, so kann man doch ohne Probleme eine Spltbuchungsregel erstellen.

    Ich frage mich zunehmend, wo bei MG der Mehrwert gegenüber Excel liegt.

    Hm, Excel kann kein Onlinebanking, hat keine Vertrags-/Dokumentenverwaltung u.a.m. Ich frage mich, wo der Mehrwert von Excel ist...? :whistling:


    Oder anders ausgedrückt: das kann man nun wirklich nicht miteinander vergleichen,

  • Billy : Häufig wird eine feste Rate abgebucht, aus der ein Teil den Zins, der Rest die Tilgung darstellt. Und mit jedem Monat ändern sich die Beträge anhand der zu finanzierenden Tage. Je nach dem, an welchem Wochentag und mit welcher Wertstellung und resultierender Verrechnung dann die Gutschrift des Tigungsanteils auf dem Kreditkonto erfolgt, ergibt sich daraus dann auch ggf. eine Abweichung auch gegenüber der Berechnung des Finanzierungsplans. Und hier liegt das Problem. Wird das nicht korrigiert, wird die Differenz der realen Buchungen zum Finanzierungsplan immer größer. Kenne ich aus eigener Erfahrung.


    Hier würde die Möglichkeit, die Beträge anhand der realen Buchung zu splitten, wirklich helfen.

  • Schafft das denn eine andere Finanzsoftware?

    Quicken anscheinend (nicht verifiziert):

    Verständnisfrage zu Kreditabbildung

    Wo soll da also der "Mehrwert" des Verbesserungsvorschlags liegen?

    Ich versuche es mal anders: Bei der regelmäßigen Abbuchung einer Versicherungsgesellschaft erkennt MG anhand des Verwendungszwecks automatisch, dass es sich um eine Sammelbuchung für Hausrat, Haftpflicht, Gebäudeversicherung, Riesterrente, usw. handelt und splittet das entsprechend auf. Die "Intelligenz" der Software hat mich an dieser Stelle erst mal beeindruckt. Warum aber die Programmierer von Buhl so dekadent sind, diesen simplen Code-Schnipsel nicht auch auf solch triviale Fragestellungen, wie die vorliegende zu adaptieren, geht irgendwie nicht in meine Birne rein (zumal sie offensichtlich so oft diskutiert werden, dass man wegen eines Verstoßes gegen das "Suchfunktionsgebot" gleich meinen Eingangsthread zu dieser Thematik zu macht und mir eine Verwarnung ausspricht).

    Ist doch simple: man erstellt einen Finanzierungsplan

    Simpel wäre, eine automatische Erkennung der Begriffe "Zinsen" und "Tilgung" in eine Splitbuchung umzusetzen, dann müsste der User nämlich garnix mehr machen. Das implementiert dir ein Hobbyprogrammierer in fünf Minuten mit Copy und Paste! Dann muss ich auch nix mit dem Support klären, weil es nix zum Klären gibt.

    Außerdem bräuchte man die Regel aus dem VWZ nur, wenn sowohl Zins- als auch Tilgungsanteil variabel sind. Ist einer von beiden konstant, so kann man doch ohne Probleme eine Spltbuchungsregel erstellen.

    Bei einem klassischen Annuitätendarlehen, was wahrscheinlich auf 95% aller Kredite inkl. Hypothekendarlehen zutrifft, ist aber nur die Annuität konstant. Die Tilgung nimmt exponentiell zu. Also funktioniert das nicht!

    Hm, Excel kann kein Onlinebanking, hat keine Vertrags-/Dokumentenverwaltung u.a.m. Ich frage mich, wo der Mehrwert von Excel ist...?

    Ich bin weißgott kein Freund von Microsoftprodukten (im Gegenteil: Ich habe mir exklusiv für die Buhl-Software MG und HV eine Windows-Partition auf meinem Ubuntu-Rechner freigeschaufelt), aber der "Mehrwert" von Excel (oder Open-Source-Alternativen) ist ganz einfach der, dass es die Fremdsprache "Mathematik" versteht und meine eigenen Vorgaben umsetzen kann. Onlinebanking kann es natürlich nicht, aber z.B. exportierte .csv-Dateien nach meinen eigenen Regeln verarbeiten; dann bin ich auch nicht Abhängig von der Laune irgendwelcher Softwareentwickler, die ihr eigenes Ding drehen oder nur dass umsetzen, was augenscheinlich die "breite Masse" wünscht (also die, die am lautesten schreien).

    Hier würde die Möglichkeit, die Beträge anhand der realen Buchung zu splitten, wirklich helfen.

    Danke! Ich habe den Eindruck, wir sind die einzigen auf dem Buhl-Planeten, die Kredite zu verwalten haben.


    Wünsche euch allen einen schönen Abend

    Stefan

  • Quicken anscheinend (nicht verifiziert):

    Verständnisfrage zu Kreditabbildung

    Der TE hat Quicken offline benutzt, die Buchungen manuell erstellt und gesplittet... :whistling:

    Warum aber die Programmierer von Buhl so dekadent sind, diesen simplen Code-Schnipsel nicht auch auf solch triviale Fragestellungen, wie die vorliegende zu adaptieren, geht irgendwie nicht in meine Birne rein

    Ich bin immer wieder überrascht, wie tief doch manche Anwender im Programmcode und der Entwicklungsplanung von Mein Geld stecken. Ich bin es nicht und erlaube mir an der Stelle auch kein Urteil.

    (zumal sie offensichtlich so oft diskutiert werden, dass man wegen eines Verstoßes gegen das "Suchfunktionsgebot" gleich meinen Eingangsthread zu dieser Thematik zu macht und mir eine Verwarnung ausspricht).

    Das stimmt so nicht! Dein Eingangsthread zu "dieser Thematik" war ein Mix aus verschiedenen Themen und es sollte Dir einleuchten, warum das nicht sinnvoll ist.

    Das implementiert dir ein Hobbyprogrammierer in fünf Minuten mit Copy und Paste!

    Einem Hobbyprogrammierer würde ich kein Programm abkaufen, mit dem ich auf realen Konten zugreife, wo es um Sicherheit und viel mehr geht als irgendiwe bloß mal etwas Cooles zu machen.

    Bei einem klassischen Annuitätendarlehen, was wahrscheinlich auf 95% aller Kredite inkl. Hypothekendarlehen zutrifft, ist aber nur die Annuität konstant. Die Tilgung nimmt exponentiell zu. Also funktioniert das nicht!

    Womit wir wieder beim Finanzierungsplan sind. Du kannst Dich an den Support wenden oder es lassen.

    aber der "Mehrwert" von Excel (oder Open-Source-Alternativen) ist ganz einfach der, dass es die Fremdsprache "Mathematik" versteht und meine eigenen Vorgaben umsetzen kann. Onlinebanking kann es natürlich nicht

    Natürlich nicht, braucht man ja auch nicht... :whistling:

    dann bin ich auch nicht Abhängig von der Laune irgendwelcher Softwareentwickler, die ihr eigenes Ding drehen oder nur dass umsetzen, was augenscheinlich die "breite Masse" wünscht (also die, die am lautesten schreien).

    Ich gehe mal davon aus, daß sich die Leute von Buhl den Luxus leisten, das zu entwickeln, was sich verkauft und am Markt besteht. Ich glaube, die wollen auch ein wenig dran verdienen... :)

  • Häufig wird eine feste Rate abgebucht, aus der ein Teil den Zins, der Rest die Tilgung darstellt. Und mit jedem Monat ändern sich die Beträge anhand der zu finanzierenden Tage. Je nach dem, an welchem Wochentag und mit welcher Wertstellung und resultierender Verrechnung dann die Gutschrift des Tigungsanteils auf dem Kreditkonto erfolgt, ergibt sich daraus dann auch ggf. eine Abweichung auch gegenüber der Berechnung des Finanzierungsplans. Und hier liegt das Problem. Wird das nicht korrigiert, wird die Differenz der realen Buchungen zum Finanzierungsplan immer größer. Kenne ich aus eigener Erfahrung.

    Ist mir alles bekannt, wie Du weißt.

    Hier würde die Möglichkeit, die Beträge anhand der realen Buchung zu splitten, wirklich helfen.

    Das sehe ich genau so und hätte absolut nichts gegen eine solche Funktion.

  • Der TE hat Quicken offline benutzt, die Buchungen manuell erstellt und gesplittet...

    Okay, dann nimm diesen hier (geht zwar um HV, aber die Problematik ist die gleiche):

    Tilgung eines Darlehens


    Wenn man sich dann noch diese (überaus interessante) Lektüre zu Gemüte führt, findet man auf Seite 205 im letzten Absatz die Bestätigung.

    Ich bin immer wieder überrascht, wie tief doch manche Anwender im Programmcode und der Entwicklungsplanung von Mein Geld stecken. Ich bin es nicht und erlaube mir an der Stelle auch kein Urteil.

    Ich bin es auch nicht (geht auch schlecht bei closed-source Programmen), ich erlaube mir trotzdem ein Urteil.

    Womit wir wieder beim Finanzierungsplan sind. Du kannst Dich an den Support wenden oder es lassen.

    Das scheint irgendwie die Philosophie von MG zu sein: "Warum einfach, wenn es auch umständlich geht?".


    Ich habe mir ein Programm gekauft, dessen Beschreibung den Anschein erweckt, dass es mir die Arbeit erleichtert. Und jetzt kommst du und erzählst mir, dass ich seitenweise Tilgungspläne abtippen und dann bei den unweigerlich auftretenden Differenzen den Support kontaktieren soll. Ganz ehrlich: Was würdest du an meiner Stelle davon halten?

    Ich gehe mal davon aus, daß sich die Leute von Buhl den Luxus leisten, das zu entwickeln, was sich verkauft und am Markt besteht.

    Dann sollten die mal aufpassen, dass sie nicht vor lauter Luxus am Markt vorbei entwickeln.

    Ich glaube, die wollen auch ein wenig dran verdienen...

    Daran habe ich zunehmend Zweifel

  • Okay, dann nimm diesen hier (geht zwar um HV, aber die Problematik ist die gleiche):

    Tilgung eines Darlehens

    ich sehe darin kein Beispiel, daß andere Finanzsoftware das kann.

    Wenn man sich dann noch diese (überaus interessante) Lektüre zu Gemüte führt, findet man auf Seite 205 im letzten Absatz die Bestätigung.

    Sorry, ich bin anscheinend mit Blindheit geschlagen, aber in diesem Absatz lese ich nichts darüber, daß Quicken etwas aus dem VWZ per Regel zieht und die Buchung entsprechend splittet.

    Ich bin es auch nicht (geht auch schlecht bei closed-source Programmen), ich erlaube mir trotzdem ein Urteil.

    :whistling:

    Ich habe mir ein Programm gekauft, dessen Beschreibung den Anschein erweckt, dass es mir die Arbeit erleichtert. Und jetzt kommst du und erzählst mir, dass ich seitenweise Tilgungspläne abtippen und dann bei den unweigerlich auftretenden Differenzen den Support kontaktieren soll. Ganz ehrlich: Was würdest du an meiner Stelle davon halten?

    Ich habe keine Ahnung, wovon Du redest. Wenn der Tilgungsplan, den MG Dir auf Grund Deiner Angaben erstellt, nicht mit den Bankberechnungen übereinstimmt, dann halte ich es schon für sinnvoll, den Support zu kontaktieren und zu klären, ob Du etwas falsch konfiguriert hast oder die Bank falsch rechnet oder was auch immer.

    Da ist nicht die Rede von seitenweisem Abtippen.

    Dann sollten die mal aufpassen, dass sie nicht vor lauter Luxus am Markt vorbei entwickeln.

    Die gibt es schon eine paar Jahre - ganz so schlecht können sie also nicht liegen (auch wenn es sich mit Deinen persönlichen Erwartungen und Bedürfnissen nicht deckt).

    Daran habe ich zunehmend Zweifel

    Dann solltest Du die Finger von MG lassen und mit Excel weiter Online-Banking machen...


    Noch einmal ganz deutlich: ich habe nichts gegen den Verbesserungsvorschlag hier und würde eine solche Möglichkeit auch cool finden. Nichtsdestotrotz kann ich auch gut ohne das leben und mache es nicht zum Maß aller Dinge. Bei Software von der Stange muß man immer Kompromisse eingehen.

  • Buhl berücksichtig, so sehe ich das, nur die Anzahl der Tage und nicht die Art (Feiertag Wochenende etc.) und damit die Bankarbeitstage. So entstehen Differenzen zwischen realer Buchung und Finanzierungsplan.

    Keine Ahnung. Hast Du denn bei Buhl schon mal nachgefragt?

  • Buhl berücksichtig, so sehe ich das, nur die Anzahl der Tage und nicht die Art (Feiertag Wochenende etc.) und damit die Bankarbeitstage. So entstehen Differenzen zwischen realer Buchung und Finanzierungsplan.

    Ich habe die letzten zehn Jahre mit dem Finanzierungsplan gearbeitet und keine grossen Differenzen festgestellt. In einem Fall hatte ich bei einer Laufzeit von 15 Jahren eine Differenz von 12 Cent. Ist geschenkt. Also in Mein Geld funktioniert das.


    Gruss

  • Der VWZ kann wohl auch entsprechend aufgeteilt werden - zumindest bei einem Kunden klappt dies, obwohl kein Kredit angelegt wurde. Es sollte also theoretisch möglich sein.

    Ist es oder ist es nicht möglich, eine Buchung entsprechend den im VWZ genannten Beträgen aufzusplitten?

  • Ich habe keine Ahnung, wovon Du redest. Wenn der Tilgungsplan, den MG Dir auf Grund Deiner Angaben erstellt, nicht mit den Bankberechnungen übereinstimmt,

    Ich habe gestern zwei Stunden lang vergeblich versucht, ein Hypothekendarlehen mit tilgungsfreier Anlaufphase zu erstellen und mit dem Kontoauszug in Einklang zu bringen. Hab das ganze dann mal in einen Online Rechner (Ich benutze immer diesen hier) eingehackt und da komme ich auf das gleiche, wie die Bank. Entweder, ich habe irgend ein Häkchen übersehen oder das MG-Modul rechnet irgend einen Quatsch. Auf jeden Fall ist es extrem nervig.

    Die gibt es schon eine paar Jahre - ganz so schlecht können sie also nicht liegen (auch wenn es sich mit Deinen persönlichen Erwartungen und Bedürfnissen nicht deckt).

    Ganz gefährliche Einstellung! Es sind schon ganze Branchen ausgestorben, weil sich die Verantwortlichen in arrogant dekadenter Weise auf Ihren Lorbeeren ausruhen wollten.

    Wenn sich die Innovationskraft von Buhl darauf beschränkt, neuartige Preismodelle zu etablieren (um es mal Vorsichtig auszudrücken), könnten die "paar Jahre" auch schon bald ein abruptes Ende finden. Da sind schon ganz andere Kaliber von der Bildfläche verschwunden.

    Dann solltest Du die Finger von MG lassen und mit Excel weiter Online-Banking machen...

    Wenn Online-Banking bedeutet, dass ich offline Tilgungspläne erstellen muss, anstatt online Kontobewegungen auszulesen, kann ich das tatsächlich auch mit Excel machen.

    Noch einmal ganz deutlich: ich habe nichts gegen den Verbesserungsvorschlag hier und würde eine solche Möglichkeit auch cool finden. Nichtsdestotrotz kann ich auch gut ohne das leben und mache es nicht zum Maß aller Dinge. Bei Software von der Stange muß man immer Kompromisse eingehen.

    Es geht ja nicht nur darum, dass hier eine wichtige Funktion fehlt (die nach deiner Wahrnehmung nur ich vermisse). Es geht um das gesamte Produkt: Altbackene Oberfläche, fehlende Grundfunktionen, umständliche und zeitraubende Bedienung, fehlende Schnittstellen und Exportmöglichkeiten, unzuverlässige Autokategorisierung, uvm. Von Apps, Widges für TabletUIs (Der Thread dazu war ja wieder mal sehr kurzlebig), Skripting oder User-Interfaces und so "neumodisches Zeug" will ich gar nicht erst reden.

    Microsoft ist auch nicht bei Windows 3.11 stehen geblieben.