HBCI als wirkliche und stabile Alternative zu Screenparser

  • Und der HBCI Zugang funktioniert immer?

    Nein. Denn da kann es mal passieren, daß der HBCI-Server ausfällt oder die Bank mal fehlerhafte Daten liefert. Also der Zugang temporär gestört ist.
    Aber es gibt da nicht die extreme Störanfälligkeit wie beim PIN/TAN Web (Hintergrundinfos).

  • Ok also auf jedenfall weniger Stress als mit Pin/Tan Web.

    So ist es. Im Normalfall viel viel weniger. Deshalb acht ich bei Konten, mit denen ich wirklich arbeiten will und wo fiel passiert, auf HBCI-Zugang, während ich bei anderen die Nachteile von PIN/TAN Web in Kauf nehme.

  • So also das o.g. java Problemchen scheint mit dem Update gür die Schnittstelle behoben worden zu sein, ABER es funktioniert noch immer nicht die Daten abzurufen, jedoch mit einer anderen Fehlermeldung. Wurde meinerseits auch bereits mit einem Ticket brav gemeledet. Antwort kam auch bereits:
    Zitat
    "Für Ihren Sachverhalt liegt uns aktuell noch kein Lösungsansatz vor. Sobald unsere Entwicklungsabteilung ein Ergebnis vorliegen hat, werden Sie umgehend benachrichtigt. Bitte haben Sie noch etwas Geduld und entschuldigen Sie die entstandenen Unannehmlichkeiten.


    Da die Commerzbank den Zugriff über PIN/TAN nicht über HBCI unterstützt, kann es bei dieser Zugangsart immer wieder dazu kommen, dass Funktionen nicht zur Verfügung stehen. Damit Online-Banking funktioniert, empfehlen wir Ihnen die Zugangsart auf "Chipkarte" oder "Schlüsseldatei" umzustellen.


    Bedauerlicherweise bietet die Commerzbank für Ihre Kunden keinen Zugang für das weit verbreitete PIN/TAN-Verfahren (mTAN/smsTAN, TAN-Generator) über HBCI/FinTS an. Aus diesem Grund sind Drittanbieter gezwungen, dem Anwender den Zugang mit der Software über Umwege dennoch zu ermöglichen. Dies hat jedoch zur Folge, dass bei geringsten Änderungen der Internetpräsenz des Kreditinstituts, eine Anpassung der Schnittstelle notwendig wird.


    Die Alternative besteht darin, die entsprechenden Zugänge nicht anzubieten. Änderungen am Internetauftritt der jeweiligen Bank haben somit direkte Konsequenzen für diese Schnittstelle. Diese fortwährenden Anpassungen an Banken, welche keinen HBCI Zugang anbieten, sind es auch, die den Aktualitäts-Garantie Vertrag erforderlich machen. Ein Großteil der Entwicklungsarbeit für die Pflege der Bankzugänge fließt in diese individuellen und wartungsintensiven Schnittstellen.


    Daher raten wir jedem Kunden, sich bei der Commerzbank das Bankkonto für den Zugang über HBCI/FinTS freischalten zu lassen, um direkten Zugriff auf den Bankserver zu erlangen und damit die Zuverlässigkeit und auch die Sicherheit zu erhöhen. Sofern Sie eine Schlüsseldatei verwenden sind auch keine zusätzlichen Gerätschaften zu erwerben.


    Zuletzt möchten wir Ihnen versichern, dass wir immer bemüht sind, etwaige Unpässlichkeiten schnellstmöglich zu korrigieren und den Mehraufwand für Sie so gering wie möglich zu halten. Leider ist dies bei einigen Banken aufgrund der technischen Konstellation durch den Verzicht dieser Banken auf den einheitlichen technischen Standard nicht immer möglich.


    Informationen zu den beiden Verfahren erhalten Sie auch direkt auf der Webseite der Commerzbank unter:


    https://www.commerzbank.de/por…nzsoftware/hbci/hbci.html


    Für weitere Fragen, Anregungen und Kritik stehen wir Ihnen selbstverständlich gerne zur Verfügung."


    Dann harren wir der Dinge die da kommen.



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  • Besser und deutlicher kann man die Information kaum bekommen. Und ja, HBCI z.B. mit Chipkarte kostet Geld. Die Anschaffung des Kartenlesegerätes. Aber damit kann man auch ein bischen mehr, je nach Gerät, anfangen. Ich unterschreibe damit z.B. elektronisch mit meinem Personalausweis. Und das funktioniert einwandfrei.


    Falk

  • Und ja, HBCI z.B. mit Chipkarte kostet Geld. Die Anschaffung des Kartenlesegerätes.

    Und ggf. der Chipkarte (lassen sich die Banken ja auch bezahlen). Aber auch ich halte diese Aufwendungen für erschwinglich, erst recht in Hinblick auf Zuverlässigkeit und Sicherheit der Online-Bankings.
    Deshalb sehe ich da aber auch keinen Makel, daß die CoBa nur HBCI mit Chipkarte oder Schlüsseldatei anbietet, wie das ein wenig da durchklingt. Im Gegenteil!


    Ich unterschreibe damit z.B. elektronisch mit meinem Personalausweis. Und das funktioniert einwandfrei.

    Genau, da gibt es schon ein paar nette Anwendungsmöglichkeiten neben dem reinen Onlinebanking, wenn man da etwas tiefer in Tasche greift und sich z.B. gleich einen Kartenleser holt, der auch das unterstützt.

  • Ich kann Falk und Billy nur zustimmen. Gerade wenn du auf den Zugang zur Commerzbank angewiesen bist, weil Hauptkonto, macht es durchaus Sinn sich zusätzlich zum PIN/TAN Verfahren noch für die HBCI Chipkarte (guter Leser von Reiner SCT kostet ca. 70€+) zu entscheiden.


    Wie der Support dir bereits schreib, kannst du das auch ganz kostenlos in Form einer selbst zu erzeugenden HBCI Schlüsseldatei vornehmen. Bei der Bank beantragen und dann an den Buhl Support wenden, die nehmen die Einrichtung der Datei gerne mir dir gemeinsam am Telefon vor (dauert nichtmal 10 Minuten).

  • Hallo zusammen,
    mit MG pro (Stickversion) nutze ich das Verfahren mit der HBCI-Schlüsseldatei bei der Commerzbank schon seit einigen Jahren ohne Probleme. Die Schlüsseldatei hat den Vorteil, dass auf Reisen kein zusätzliches Equipment mitgenommen werden muss.
    Die Einrichtung des Zugangs ist unkompliziert.
    Gruß
    rowi

  • Aber wir haben den 20.06. und es gibt noch immer kein Update. Und meine Kunden werden schon vom Programm angemahnt, weil die Umsätze nicht abgerufen werden können. Man könnte ja mal die Bank fragen, welche Änderungen gemacht wurden um etwas schneller reagieren zu können. Ich vermute zwar das wurde gemacht, aber Leute so ein Update muss doch schneller gehen. Was nützt einem das Programm wenn eine der Wichtigsten Dinge nicht funktioniert.



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  • Aber wir haben den 20.06. und es gibt noch immer kein Update.

    Sorry, "aber" gibt es nicht. Wer Screenparser-Zugänge nutzt statt der hier lang und breit erklärten HBCI-Alternative geht bewußt das Risiko ein, u.U. länger auf dem trockenen zu sitzen.


    Und meine Kunden werden schon vom Programm angemahnt, weil die Umsätze nicht abgerufen werden können.

    ?( Wie mahnst Du mit Mein Geld Kunden an?


    Man könnte ja mal die Bank fragen, welche Änderungen gemacht wurden um etwas schneller reagieren zu können.

    Das bringt nichts.

  • @ gracefulnails
    Mal ganz ehrlich: Wenn Du MG Geschäftlich einsetzt, dann solltest Du schon das sicherste System wählen. Dass Web-Banking da ggf. Probleme machen kann, sollte sich in der Zwischenzeit, auch durch diesen Thread, herumgesprochen haben. In Deinem Fall solltest Du wirklich auf HBCI mit Chipkarte zurückgreifen. Hier könnte man dann auch relativ problemlos mal elektronische Rechnungen als signierte PDF verschicken (Signatur: siehe vorhergehende Infos im Thread => denn sonst schlägt §14 UStG zu wegen Massnahmen zur Sicherstellung der Echtheit der Herkunft: §14 Abs. 1 und 3 UStG)


    Falk

  • Den habe ich auch im Einsatz. Auch mit QeS auf dem Perso.
    Den gibt es ja auch im Fachhandel. Wenn der Händler "vor Ort" ihn nicht vorrätig hat, bestellt er beim Grosshändler. O.K die Post macht da im Moment wohl Probleme und andere Lieferdienste gibt es ja auch noch. Aber diverse Lagerbestände dort mögen bestimmt ausreichen um Dich damit Tot zu schmeißen.


    Falk

  • Noch ein wenig Info auch wenn sie etwas o.T. ist: Software für QeS kostet natürlich einmalig (Versionswechsel ausgenommen wie bei wahrscheinlich jeder SW) auch. Das persönliche Signaturzertifikat für den Perso 10 EUR im Jahr. Unterschrift als juristische Person ist mit extra Signaturkarte zu erledigen die andere Preisgestaltung hat (aber nach meinem Empfinden nicht übermäßig teuer ist).


    Falk