Alternative Bezahlmodelle für die Updates der Screenparserzugänge?

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    Vielleicht wird Mein Geld ja irgendwann mal günstiger angeboten, als Basic-Version in welcher nur HBCI Zugänge unterstützt werden. Wer dann seine anderen Konten mittels Screenparser anbinden möchte, der erwirbt eine Erweiterung für diese Bank(en) zum Preis x.


    Das wäre für die Allgemeinheit günstiger, aber im Einzelfall kostet das Programm dann halt mehr als zuvor - weil nicht mehr alle Nutzer für die Pflege der Screenparser-Zugänge zahlen... wird es wohl aber so nicht geben.


    Interessanter Gedanke, den ich schon dem Support vor etwa 3 Jahren mal in einem Gespräch so ähnlich vorgeschlagen habe. Z.B. auch in Verbindung mit der Langzeit-Version. HBCI-Updates (Chipkarte/Schlüsseldisk) included. Versionsupdate kostengünstig und Screenparser nach Abruf für x EUR.

  • Genau, jedes Screenparserupdate für 10 Euro, wobei jeder selbst entscheiden kann, ob er es kaufen möchte. Bei den Änderungen, die einige Banken innerhalb kürzester Zeit vornehmen, wäre dies ein teurer Spaß. Dann würde auch der Anreiz größer werden zu einer Bank mit HBCI/FinTS zu wechseln.

  • Wobei sich leider grundlegend die Frage stellt, inwieweit ZDs, die nicht täglichen Zahlungsverkehr (Girokonten) abwickeln, hier auf HBCI zu bringen sind. Wahrscheinlich wird sich das für diese Anbieter nicht lohnen. Typischerweise eben Tagesgeld oder Bausparkassen. Aber da könnte ich persönlich dann auch drauf verzichten (auf die online Abfrage).


    Falk

  • Man sollte aber auch nicht vergessen, dass es auch immer noch Konten gibt, für die es überhaupt keinen Zugang gibt. Die Betroffenen müssen damit auch irgendwie klar kommen und müssen auf den Komfort verzichten. Im Notfall wird das Konto eben Offline geführt. Solange sich die Buchungen in Grenzen halten, kann ich damit leben. Wie Billy schon schrieb, sollten sinnvollerweise Konten mit vielen Umsätzen über HBCI/FinTS angebunden sein. Bei allen anderen ist es mir persönlich egal. Die größten Nutzen eines Screeparserzuganges habe ich aktuell bei Barclaycard. Diesen gibt es aber auch noch nicht solange, so dass ich auch jahrelang ohne klargekommen bin.

  • Oh, ich möchte nicht den Aufschrei hören, wenn jedes Update der Onlinebanking-Komponenten kostenpflichtig wäre... :evil: Das gäbe wieder eine fette Abzocke-Diskussion.
    Wäre auch komisch, wenn ein Programm, dessen Grundfunktion das Onlinebanking ist, da immer die Hand aufhalten würde.


    P.S.: ich habe diese Teildiskussion mal separiert, führt zu weit weg vom Thema des Ursprungsthreads.

  • Man sollte aber auch nicht vergessen, dass es auch immer noch Konten gibt, für die es überhaupt keinen Zugang gibt. Die Betroffenen müssen damit auch irgendwie klar kommen und müssen auf den Komfort verzichten


    Zumindest bieten einige dieser Institute den Download von csv-Dateien an, welche dann regelmäßig in Mein Geld eingelesen werden können oder man versucht sich per Webcopy Import. Ein Screenparser Zugang ist da schon komfortabler.


    Oh, ich möchte nicht den Aufschrei hören, wenn jedes Update der Onlinebanking-Komponenten kostenpflichtig wäre... Das gäbe wieder eine fette Abzocke-Diskussion.


    Es muss ja nicht jedes Update kosten. Kann ja dem Kursdienst von Mein Geld ähneln, wo man für eine gewisse Laufzeit den Zugang (Screenparser) für Bank XYZ erwirbt und in diesem Zeitraum auch kostenlose Updates erhält.


    Ein Beispiel:
    MG kostet dann nur noch 20€, unterstützt dafür aber nur FinTS/HBCI Zugänge.
    Für einen Screenparser-Zugang werden dann 5€ erhoben - der Zugang ist ebenfalls Laufzeit gebunden.
    So würde man erst mit ein paar Screenparser-Zugängen mehr als zuvor bezahlen.
    (Die Zahlen sind willkürlich gewählt.)


    Die Frage ist nur, inwieweit die bisherigen Gesamteinnahmen zur Deckung der Screenparser Zugänge verwendet wurden und ob die Pflege der Zugänge darunter leiden würde, wenn mit dem neuen Modell statt 1000 Kunden der Schwäbisch Hall (als aktuelles Beispiel) nur noch 100 Kunden diesen Zugang auch aktiv beziehen.