Mein Geld mit Steuer-Sparbuch verknüpfen

  • Hi,
    schon mal 2 Feature-Requests:


    Ich habe sowohl MeinGeld als auch Steuer-Sparbuch abonniert. Es macht für mich kein Sinn alles 2mal eintragen zu müssen. Stattdessen wäre es schlauer, wenn MeinGeld mich fragt, ob er die Steuerprognose von Steuer-Sparbuch als Input benutzen soll und auch die Prognose so übernimmt. Wäre eine super Bereicherung!


    Umgekehrt wäre es auch klasse, wenn Steuer-Sparbuch mich auf evtl. vergessene Sachen hinweist. Z.B. wenn ich in MeinGeld PC angeschafft habe und auch als dieser kategoriert habe (Steuer-Kategorie) und in Steuererklärung aber nicht eintrage, kommt dann bei Steuer-Sparbuch ein Hinweis, ob ich diese PC nicht steuerlich absetzen möchte. :)


    cu Floh

  • Es gibt bereits ein Möglichkeit, die steuerrelevanten Buchungen aus mein Mein Geld ins steuer:Sparbuch zu übertragen. Ich sehe da keinen Handlungsbedarf und weiß auch nicht, wo Du da 2 mal etwas eintragen willst. Die Buchungen aus Mein Geld, die auch die MG-Steuerprognose verwendet, können ins steuer:Sparbuch importiert werden.

  • Und das geht auch mehrmals wenn Veränderungen in MeinGeld gab? (z.B. Import Januar 2016 und dann später März 2016 die neuere Buchungen berücksichtigen) Muß ich probieren...


    Und wie schaut in umgekehrten aus was mir viel lieber wäre? Meine Steuerprognose in MeinGeld ist leider komplett falsch, in steuer:Sparbuch dagegen korrekt. :/

  • Meine Steuerprognose in MeinGeld ist leider komplett falsch, in steuer:Sparbuch dagegen korrekt.

    Das hängt dann aber auch in Mein Geld von den Eingaben ab. Mal davon abgesehen, daß die in Mein Geld nur eine Hausnummer liefert und auch nur liefern kann, denn im Vergleich zum steuer:Sparbuch werden in Mein Geld nur die wichtigsten Eckdaten berücksichtigt.

  • Darauf wollte ich ursprünglich hinaus weil steuer:Sparbuch eben auf Steuerthemen spezialisiert ist.

    Aber auch diese beiden Anwendungen haben unterschiedliche Blickwinkel: während die Steuerschätzung in Mein Geld auf Grundlage der Daten (Buchungen), die in Mein Geld laufenden Meter eingepflegt werden, erfolgt, kann es diese Verknüpfung für das laufende Jahr mit dem steuer:Sparbuch nicht geben, weil es diese Jahresversion schlichtweg noch nicht gibt.

  • Das hängt ja nun von der Konzeptionierung ab. Wenn die DB von MG die entsprechenden Daten mit den passenden steuerlichen Kennzeichen enthält, dann kann die entsprechende Gruppierung ja laufend stattfinden. Das Regelwerk der steuerlichen Berücksichtigung und die daraus resultierenden Berechnungen könnten im updatebaren Programmcode implementiert sein. Wäre aber nur ein Ansatz. Ob und wieweit so etwas möglich ist, sei jetzt mal dahingestellt ...


    Falk

  • Das hängt ja nun von der Konzeptionierung ab. Wenn die DB von MG die entsprechenden Daten mit den passenden steuerlichen Kennzeichen enthält, dann kann die entsprechende Gruppierung ja laufend stattfinden. Das Regelwerk der steuerlichen Berücksichtigung und die daraus resultierenden Berechnungen könnten im updatebaren Programmcode implementiert sein. Wäre aber nur ein Ansatz. Ob und wieweit so etwas möglich ist, sei jetzt mal dahingestellt ...

    Ich verstehe nicht, was Du meinst. Im Normalfall werden die Buchungen in Mein Geld im laufenden Jahr erzeugt. Auf Basis dieser aktuellen Daten wird die Steuerberechnung für das laufende Jahr vorhergesagt. Die entsprechende steuer:Sparbuch-Version gibt es erst zum Ende des laufenden Jahres. Also gibt es für den Großteil des Jahres nicht mal das steuer:Sparbuch, aus dem ein Ergebnis importiert werden könnte. ich rede hier wohlgemerkt von dem Vorschlag, aus dem steuer:Sparbuch in Mein Geld die Berechnung zu importieren.

  • Daß die entsprechende steuer:Sparbuch-Version erst am Ende der Jahr rauskommt ist korrekt. Aber ich spreche von der Steuerprognose die man in steuer:Sparbuch einpflegen kann. Mit dem sollte meiner Meinung nach MG verknüpfen.

    Dann muß man entweder die Buchungen doppelt pflegen in beiden Programmen oder die Buchungen aus MG ins steuer:Sparbuch-Modul exportieren und die Schätzung importieren. Da sehe ich wirklich keinen Sinn drin. Da sollte man lieber konkret schauen, was man an der Schätzung in MG verbessern kann. Aber das muß man an konkreten Dingen fest machen.

  • Das, glaube ich, ist gar nicht der Ansatz. Dem TE geht es wohl vielmehr um einen dauerhaften, automatischen Abgleich/Überspielung der relevanten Daten an das Steuerprogramm, so dass jederzeit nach den dort hinterlegten Regeln (Änderungen in der Jahressteuergesetzgebung nur nach Update berücksichtigt) die aktuelle Steuersituation ermittelt werden kann. Ein einmaliger Datenimport ist da natürlich nicht hilfreich.


    Falk

  • Das, glaube ich, ist gar nicht der Ansatz. Dem TE geht es wohl vielmehr um einen dauerhaften, automatischen Abgleich/Überspielung der relevanten Daten an das Steuerprogramm, so dass jederzeit nach den dort hinterlegten Regeln (Änderungen in der Jahressteuergesetzgebung nur nach Update berücksichtigt) die aktuelle Steuersituation ermittelt werden kann. Ein einmaliger Datenimport ist da natürlich nicht hilfreich.


    Falk

    Exakt so habe ich das gemeint: dauerhafte Abgleich! Danke Falk!


    Wie gesagt ist steuer:Sparbuch auf Steuer spezialisiert und dort sind detailiertere Angaben möglich. (z.B. fehlt Elterngeld in der Steuerkategorie) Außerdem muß ich auf steuer:sparbuch eh genaue Angaben machen damit die Finanzamt dies auch akzeptiert (Zahlen alleine helfen nicht ;) )


    Ich habe für das Jahr 2015 so gut es geht die Daten in MG eingegeben und trotzdem war 4stelliger(!) Abweichung zwischen beide Programme (steuer:Sparbuch war bis auf wenige Euros korrekt). Das hat mir die Anlass gegeben, lieber die Steuerschätzung von steuer:Sparbuch zu übernehmen.


    cu Floh

  • Ich habe für das Jahr 2015 so gut es geht die Daten in MG eingegeben und trotzdem war 4stelliger(!) Abweichung zwischen beide Programme

    Dafür muß es einen Grund geben, den man lieber suchen sollte.


    Noch einmal: in Mein Geld ist das nur eine Schätzung. Ich befürchte, daß der Aufwand, der da betrieben werden muß, um so eine Dynamik zu implementieren und vor allem zu pflegen, den Nutzen bei weitem übersteigt. Da gibt es meiner bescheidenen Meinung nach wesentlich wichtigere Dinge, die in Mein Geld noch verbessert werden sollten.

  • Ich glaube nicht, dass das komplexe Regelwerk des Einkommensteuerrechtes in MG abgebildet ist. Da wird eben die Abweichung begründet sein. Zum anderen weiß ich nicht, wie MG diese Prognose erstellt.
    Der Gedanke des TE ist nicht schlecht. Ich befürchte aber, dass das so einfach und kostengünstig für ein home use Programm nicht möglich ist. Denn das erfordert eine grundlegende, übergreifende Konzeptioniereung und Modellierung der Datenstrukturen aller beteiligten Programme und Module. Wenn ich bedenke, wie komplex einzelne Module z.B. von SAP (FI, MM, SD, CO ...) in der zusammenarbeit konzipiert sind .....


    Falk

  • Ich glaube nicht, dass das komplexe Regelwerk des Einkommensteuerrechtes in MG abgebildet ist.

    Ich kann mich nur wiederholen: es ist eine Schätzung.


    Der Gedanke des TE ist nicht schlecht. Ich befürchte aber, dass das so einfach und kostengünstig für ein home use Programm nicht möglich ist.

    Ist doch mein Reden.

    Denn das erfordert eine grundlegende, übergreifende Konzeptioniereung und Modellierung der Datenstrukturen aller beteiligten Programme und Module. Wenn ich bedenke, wie komplex einzelne Module z.B. von SAP (FI, MM, SD, CO ...) in der zusammenarbeit konzipiert sind .....

    Exakt. Und je mehr Schnittstellen man da reinbaut, desto schwerfälliger wird die Entwicklung des Ganzen und die Störanfälligkeit der Einzelkomponenten wächst durch die Abhängigkeit von einander.