Datenbank umziehen auf NAS

  • Hallo,
    ich gebe zu, dass meine folgende Thematik hier (Speicherpfad ändern) und hier (Von 2 PCs eine Datenbank pflegen? ganz gut angerissen wurde.


    Trotzdem möchte ich bewusst nochmals das Thema neu aufmachen - erstens um "ganz sicher zu gehen" (ich habe eine Wiso-Datenbank aus 2010-da darf nicht schief gehen) und zweitens denke ich, dass die Thematik Umzug auf eine NAS für immer mehr Nutzer relevant wird - einfach weil in vielen Haushalten inzwischen mehr als ein Rechner rumsteht.


    Jetzt aber konkret:
    momentan liegt meine Datenbank (bzw. eigentlich sind es zwei separate) auf meinem "eigene Daten"-Verzeichnis meines Laptops (weil ich einfach viel unterwegs bin). Es ist nun wie es ist - komfortabler ist aber das Arbeiten am richtigen Desktop-Rechner im Büro.


    In meiner jugendlichen Naivität würde ich nun einfach die Datenbank-Datei (xyz.mgz) und den dazu gehörenden Dokumente Ordner (xyz.dokumente) und Datentresor-Ordner (DT) in einen entsprechenden Hauptordner auf meiner NAS abspeichern.


    Das Sahnehäubchen wäre dann noch den entsprechenden Hauptordner offline verfügbar zu machen - entwender mit windows10-Standardmitteln oder über die CloudStation-Software (habe eine Synology).


    Meine Frage: habe ich hier eine Denkfehler oder passt das für mich (... und alle die sich eine NAS in den Keller stellten und stellen werden).


    Vielen Dank / Gruß


    Tom

  • In meiner jugendlichen Naivität würde ich nun einfach die Datenbank-Datei (xyz.mgz) und den dazu gehörenden Dokumente Ordner (xyz.dokumente) und Datentresor-Ordner (DT) in einen entsprechenden Hauptordner auf meiner NAS abspeichern.

    Theoretisch ja, praktisch nein.


    Siehe:


    Netzwerkinstallation von MG365 Prof


    Die Nutzung aus einer Netzwerkfreigabe heraus funktioniert nicht.

    Das Sahnehäubchen wäre dann noch den entsprechenden Hauptordner offline verfügbar zu machen - entwender mit windows10-Standardmitteln oder über die CloudStation-Software (habe eine Synology).

    Wenn du es schaffts mit einem lokalen Ordner zu synchronisieren und die DB von dort aus öffnest, dann würde es funktionieren.

  • Hallo mhbosch,


    könntest Du bitte mal für laienhafte user eine ausführliche (step by step) Anleitung zu Deinem Vorgehen posten.
    Sicherlich bin nicht nur ich sehr daran interessiert, dies nachzustellen.
    Wenn´s bei Dir auch im Alltagsgebrauch funktioniert, wäre das ja mal was.


    Ich hoffe, eine solche Einrichtung ist dann wirklich nicht all zu schwer.-
    Vorab schon ganz großen Dank.

  • Ich habe kein lauffähiges NAS mehr, sonst könnte ich mal testen. Interessant wäre es, wie es sich auf die Performance auswirkt.


    Theoretisch gibt es zwei Möglichkeiten (ich habe keine davon getestet):


    1. Nutzung von Veracrypt


    Die Containerdatei könnte auf dem NAS liegen und am Client unter einen Laufwerksbuchstaben auch als Wechseldatenträger eingebunden werden. Dann könnte man auf diesen direkt die Installation des Stickversion vornehmen und auch Aktualisierungen würden funktionieren. Das wäre vermutlich für Laien die einfachere Variante. Auch ist hier ein einfaches Einbinden und Trennen mittels Skript möglich.


    2. Nutzung einer LUN mit iSCSI


    Sofern das NAS dies unterstützt (Synology geht), kann eine LUN angelegt werden und als Laufwerk über iSCSI eingebunden werden. Hier weiß ich aber auf Anhieb nicht, ob man diese als Wechseldatenträger direkt einbinden kann und somit auch eine direkte Installation erfolgen kann. Ansonsten muss die Installation erst auf einem Stick erfolgen und die Daten anschließend kopiert werden. Sofern im Nachhinein eine Aktualisierung per Setup (z. B. das PreRelease) vorgenommen werden soll, kann es Probleme geben, da dann das Laufwerk u. U. nicht erkannt wird.


    Auf jeden Fall dürfte es bei beiden Möglichkeiten Probleme geben - sofern überhaupt möglich - wenn eine Einbindung auf mehreren Rechnern zeitgleich erfolgt. Dies kann meines Wissen auch zu Datenverlusten führen.

  • Hej,


    also bei mir läuft eine Synology DS213j sowie MG 365 Prof auf Desktop und Notebook, beides wird dabei abwechselnd nur von mir genutzt.

    • NAS jeweils als Netzlaufwerk in beide Rechner eingebunden.
    • Die MG-Dateien werden (neben dem unbedeutenden Rest) mit AllwaySync zwischen den Laufwerken automatisch/zeitgesteuert/beim Schließen synchronisiert bzw. gesichert.
    • Auf Desktop und Notebook ist jeweils eine MG Vollversion installiert, das hat aber auch mit der Stickversion auf dem Notebook funktioniert.
    • Gearbeitet wird mit den Dateien auf den Rechnern, und nach dem Beenden mit dem NAS synchronisiert.
    • Den Tresor gibt es nur einmal auf einem USB-Stick.

    Das funktioniert eigentlich schon über Jahre so, also auch mit vorherigen MG Versionen.


    Warum dieser Weg? Das NAS ist von außen (INet) gewollt nicht erreichbar und dient nur zur Datensicherung und als Mediaserver im Netzwerk. Und da das Notebook ja auch mal unterwegs ist ...

    Grüßle
    Wolfgang


    Win 10 Home 64-bit, MG 365 Prof, Börse, Steuer-Sparbuch

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