Saldenkorrektur bei Sparkasse für Kontoführungsgebühr

  • Seit der 2017er Version bekommt MB nicht mehr mit, dass die Sparkasse auch Kontoführungsgebühren erhebt und bucht mir diesen Betrag immer fein säuberlich ins Jahr 1970. Da das aber in der Vorjahresversion noch ordentlich funktioniert hat, schiebe ich den schwarzen Peter eindeutig Buhl zu. Und damit wären wir wieder bei dem schon oft geäußerten Vorwurf: Wieso werden Saldenkorrekturen ohne Hinweis einfach ins Jahr 1970 gebucht? Sowas ist doch hirnrissig! Wenn ich eine Buchung für 1970 manuell erstellen wöllte, bekomme ich den 1. Hinweis, dass die Buchung mehr als 90 Tage in die Vergangenheit geht und zusätzlich einen 2. Hinweis, dass die Buchung eine abgeschlossene Periode betrifft. Da weiß man, dass man ggf. Mist buchen will. Aber MB nimmt sich die Freiheit heraus und bucht was es will. X(


    Zum Glück gehen meine Daten jeden Monat ans Steuerbüro und die machen mich dann auf Abweichungen aufmerksam. Wie wäre es, wenn ich den Prüfungsaufwand durch den Stb einfach mal an Buhl weiterberechne? Da ist am Jahresende meine MB-Lizenz wohl geschenkt.

    LG Heiko



    Meine Oma hat's schon gewußt: "Wenn der Mensch verrückt wird, immer zuerst im Kopf."

  • Hallo Heiko,
    Kontoführungsgebühren werden bei mir nach wie vor korrekt als Ausgaben angezeigt.
    Ich habe allerdings kein Sparkassen-Konto.
    Vielleicht können andere Foristen mit Sparkassen-Konten hier mal darauf achten.


    Auf jeden Fall solltest Du den Support per Ticket einschalten.

  • Hallo,


    kann es sein, dass die Sparkasse nicht alle notwendigen Daten mitgibt?
    Da ich nicht mehr abrufen kann (war die Testversion), kann ich nicht selber testen. Bei meiner Bank (mit einem anderen Programm) wird weder ein GV-Code noch eine Auszugsnummer mitgegeben. Liegt es eventuell daran?

    Die besten Grüße aus dem tiefen Süden (wo es fast immer schön ist, auch bei Regen)
    nesciens



    WISO Steuersparbuch seit 1994, Windows 7

  • kann es sein, dass die Sparkasse nicht alle notwendigen Daten mitgibt?

    Hmmm... Hat ja vorher auch geklappt.
    Ich denke, dass passiert, wenn ich am Monatsletzten die Umsätze abrufe und dort die Kontoführungsgebühren mit unterschiedlichem Buchungs- und Wertstellungsdatum schon erfasst werden.


    Bevor ich jetzt ein Ticket aufmache, kann sich ja vielleicht noch jemand mit einem Sparkassenkonto melden, ob es dort auch so ist.


    Wie hat meine Steuerberaterin heute festgestellt: "Ihr Programm macht schon recht seltsame Sachen." Recht hat se. :D

    LG Heiko



    Meine Oma hat's schon gewußt: "Wenn der Mensch verrückt wird, immer zuerst im Kopf."

  • bzw. heute gebucht werden von mir aus in Ror damit man es auch sofort sieht.

    Ohne eindeutiges Datum? Es liegt ja nicht an Buhl, wenn hier von der deiner Sparkasse nicht eindeutige Datensätze kommen. Sieh dir auf der Webseite die Daten einmal an - wahrscheinlich wirklich so, wie Heiko66 schreibt - am 1. MM. gebucht für 30.VM. Sicher könnte man dann hier ein fiktives Datum näher am Buchungsjahr nehmen, aber mit dem Jahr 1970 arbeiten auch andere Anbieter in solchen Fällen.

    Die besten Grüße aus dem tiefen Süden (wo es fast immer schön ist, auch bei Regen)
    nesciens



    WISO Steuersparbuch seit 1994, Windows 7

  • es liegt nicht nur an der Sparkasse. Ich habe das Problem bei allen Zahlungsarten, Netbank, Skatbank, Volksbank und hauptsächlich Paypal.
    Eine Korrekturbuchung ist ansich kein Problem, bloss warum kann die Korrektur nicht heute erfolgen zum Zeitpunkt an dem ich die Buchungen abhole, damit man es sofort sieht und noch auffällig.
    Da ich jeden Abgleich über den Zuordnungsassi bearbeite wäre es eine Kleinigkeit im Assi eine rote Zeile zu zeigen mit einer Fehlermeldung/Korrekturbuchung...
    Man bekommt für jeden Fehler Popups mit Warnungen - warum nicht für sowas essentielles?


    Bei Paypal kam mal irgendwann eine Fehlermeldung das der Onlinestand abweichend vom MB-Stand ist und man soll Zahlungen/Abgleiche löschen und neu synchronisieren.
    In den 5 Jahren mit MB kam es gefühlt 3x bei Paypal. Daten gelöscht, neu abgeholt- fertig, Fehler behoben.


    Ich kenne bisher keine andere Software die Korrekturen in 1970 bucht, weder bei Lexware noch bei Datev.

  • es liegt nicht nur an der Sparkasse. Ich habe das Problem bei allen Zahlungsarten, Netbank, Skatbank, Volksbank und hauptsächlich Paypal.

    Danke für den Hinweis. Da könnte dann ja vielleicht die Ursache in den Datumseinstellungen auf Deinem Rechner liegen.


    Ich würde jetzt bei Windows mal die Datumseinstellungen in Augenschein nehmen.
    Was ist bei Systemsteuerung / Region und Sprache für eine Region eingestellt?
    Auch wenn es auf den ersten Blick alles "normal" aussieht, bitte einmal ändern, Änderung übernehmen, und dann wieder zurück und wieder übernehmen.

  • Naja, sind ja auch erst 5 Jahre. Allerdings solltest Du deinen Popup-Entwurf nochmal überarbeiten: Grün ist nicht mehr die bevorzugte Designfarbe. :P


    Ich möchte hier mal folgendes Zitat aus deinem genannten Thread nennen:


    "Ich denke, hier würden wir einen Großteil der Anwender eher verunsichern. Die Korrekturbuchungen kommen ja zu Stande, weil der gelieferte Saldo bspw. vorgemerkte Umsätze mit berücksichtigt, diese aber noch gar nicht vom Banking geliefert werden. Wenn diese dann nachrücken, werden die Korrekturbuchungen ja ausgeglichen. Das hat für den Anwender also nichts Negatives zur Folge."

    Soso, eine plötzlich entdeckte Korrekturbuchung im Jahr 1970 verunsichert den Anwender also weniger stark, wenn er die durch Zufall - z.B. wenn er sich mal alle nicht zugewiesenene Buchungen anzeigen läßt - entdeckt. Wat'n Argument.


    Wie wäre es denn, wenn man solche vorgemerkten Umsätze nicht einfach korrekturbucht, sondern diese als solche darstellt, was sie sind - nämlich vorgemerkte Buchungen. In WISO Mein Geld und StarMoney (und vermutlich in allen anderen BankingProgrammen) geht das doch auch, ohne dass der Banksaldo davon beeinträchtigt wird. Und wenn man es partout nicht auf die Reihe bekommt, dann sollte man diese vorgemerkten Umsätze einfach ignorieren. Ein Hinweis auf eine vom Programm quasi unbemerkt vorgenommene Buchung ist vielleicht bei einem normalen Homebankingprogramm zu vernachlässigen. Bei einem Buchhaltungsprogramm, bei dem letztlich der Anwender für die Buchungen gegenüber einem Prüfer verantwortlich ist, haben derlei Späßken tunlichst zu unterbleiben, bzw. sollte der Anwender auf die Abweichungen hingewiesen werden. Die von mir oben angesprochenen Kontoführungsgebühren oder eben auch Abweichungen bei Kontenabruf nach der eingestellten Abruftiefe verursachen letztlich einen Schaden zu Lasten des Programmnutzers, weil diese Abweichungen im Betriebsergebnis nicht mehr berücksichtigt werden. Und dann hat die Korrekturbuchung für den Anwender doch etwas Negatives.


    Sorry, aber so programmieren Laien!
    :gamer: + :beer: = :monster:

    LG Heiko



    Meine Oma hat's schon gewußt: "Wenn der Mensch verrückt wird, immer zuerst im Kopf."

  • Habe gerade eine Stunde Arbeitzeit in den Sand gesetzt, weil ich den Banksaldo mit meinen Papierauszügen von der Bank abgleichen will und auf eine Differenz gestoßen bin. Da musste ich erst einmal wieder drauf kommen, dass es so eine Ausgleichsbuchung sein kann.:thumbsup:


    "Sorry, aber so programmieren Laien!" Da muss ich Heiko wirklich zustimmen.