Fehler Opfergrenzenregelung

  • Hallo,


    ich habe da in der Version 2018 zum ersten Mal einen seltsamen Fehler. Seit Jahren mache ich Naturalunterhalt für meine Lebensgefährtin und Mutter meiner Kinder geltend, jetzt will Steuer 2018 erstmalig das Nettoeinkommen überprüfen und wirft dabei hartnäckig Fehler.


    Der Plausifehler führt in die Maske "Zusatzangaben zum Nettoeinkommen". Dort ist nichts eingetragen. Klick auf OK -> Fehler bleibt.

    Da gibt es einige Unterpunkte wie "Steuererstattungen" und "Steuerzahlungen" - etwas, daß ein Steuerberechnungsprogramm ja eigentlich wissen sollte... ich gehe deshalb mal davon aus, daß es sich um zusätzliche Angaben handelt, die es aber nicht gibt, weil niemand anders was verdient.


    Jetzt das schrägste: Um den Fehler zu vermeiden, kann ich zum Beispiel eintragen in 2017 € 1,- BAFÖG erhalten zu haben. Dann ist alles OK. Aber wenn ich den wieder lösche - gibt's wieder Fehler!


    Offenbar gab es im jahre 2014 eine Reihe von beiträgen im Forum mit ähnlichen Symptomen. Kann aber irgendwie nciht das gleiche sein - und warum brauche ich € 1,- BAFÖG um meine Steuererklärung gültig zu machen?

  • Da gibt es einige Unterpunkte wie "Steuererstattungen" und "Steuerzahlungen" - etwas, daß ein Steuerberechnungsprogramm ja eigentlich wissen sollte..

    Ein Programm kann nur wissen, was sein könnte. Was dann letztlich tatsächlich anzusetzen ist, das kann nur der User selber wissen.


    ich gehe deshalb mal davon aus, daß es sich um zusätzliche Angaben handelt, die es aber nicht gibt, weil niemand anders was verdient.

    Du sprichst für mich irgendwie in Rätseln. Für die Berechnung der Opfergrenze sind doch eh nur Deine Einkünfte/Bezüge maßgeblich.


    Jetzt das schrägste: Um den Fehler zu vermeiden, kann ich zum Beispiel eintragen in 2017 € 1,- BAFÖG erhalten zu haben. Dann ist alles OK. Aber wenn ich den wieder lösche - gibt's wieder Fehler!


    Offenbar gab es im jahre 2014 eine Reihe von beiträgen im Forum mit ähnlichen Symptomen. Kann aber irgendwie nicht das gleiche sein - und warum brauche ich € 1,- BAFÖG um meine Steuererklärung gültig zu machen?

    Wenn Du den Thread Problem bei der Abgabe - Unterstützung Bedürftiger -> Fehlerhinweis Opfergrenzenberechnung meinst, da lagen allesamt Eingabefehler vor, die mit unserer Unterstützung geklärt worden sind.


    Ohne bereinigte Screens der betroffenen Eingabemasken und Programmhinweise kann man nur raten.

  • Da gibt es einige Unterpunkte wie "Steuererstattungen" und "Steuerzahlungen" - etwas, daß ein Steuerberechnungsprogramm ja eigentlich wissen sollte..

    Ein Programm kann nur wissen, was sein könnte. Was dann letztlich tatsächlich anzusetzen ist, das kann nur der User selber wissen.

    Ich dachte was tatsächlich anzusetzen teilt mir das FA nach Abgabe der Erklärung mit.... ich weiß nur, was ich im Voraus gezahlt habe, und das weiß das Programm auch.


    ich gehe deshalb mal davon aus, daß es sich um zusätzliche Angaben handelt, die es aber nicht gibt, weil niemand anders was verdient.

    Du sprichst für mich irgendwie in Rätseln. Für die Berechnung der Opfergrenze sind doch eh nur Deine Einkünfte/Bezüge maßgeblich

    Dachte ich mir. Und meine Einkünfte kennt das Sparbuch ja. Was genau also soll man in die Untermaske eintragen? Alles was nicht auf der Lohnsteuerkarte steht? Und wenn es so etwas nicht gibt?

    Zitat von miwe4

    Yep, den meine ich. Ich werde mal eine Reihe von Screenshots machen.

  • Dachte ich mir. Und meine Einkünfte kennt das Sparbuch ja. Was genau also soll man in die Untermaske eintragen? Alles was nicht auf der Lohnsteuerkarte steht? Und wenn es so etwas nicht gibt?


    Was das Programm an Infos übernehmen kann, das übernimmt es auch. alles andere musst du ihm mittels der in der Maske ganz unten verlinkten zusätzlichen Eingabemaske beifüttern:




    Und zumindest Steuererstattungen/-nachzahlungen, ein paar Zinsen, Minijob, steuerfreie Einnahmen etc. könnte es da ja geben.

  • Was ich meine ist der Fehler "Opfergrenzenregelung" der z.B. bei einem Abgabeversuch auftritt:

    Wenn man den Fehler anklickt, leitet er mich in die Eingabemaske "Zusätzliche Angaben zum Nettoeinkommen" weiter.



    Dort steht meiner Meinung nach korrekterweise überall 0. Wenn ich das bestätige, bleibt der Fehler aber bestehen.

    Erst wenn ich jetzt z.B. eintrage 1,- Kapitalerträge erhalten zu haben wie hier:

    Ist das Programm zufrieden, führt eine neue Überprüfung durch und findet keine Fehler mehr:

    Der Erstattungsbetrag ändert sich nicht. Wenn ich den einen Euro aber wieder raus nehme, ist die Fehlermeldung wieder da.


    Ich hoffe mal, das erläutert mein Problem.

  • Was ich meine ist der Fehler "Opfergrenzenregelung" der z.B. bei einem Abgabeversuch auftritt:

    Das ist kein Fehlerhinweis, sondern ein Prüfhinweis. Dieser weist Dich nochmals auf die entsprechende Erklärungspflicht deinerseits hin. Hast Du keine entsprechenden Einnahmen, dann klickst Du das eben als ok ("ignorieren") an, hast Du entsprechende Einnahmen, sind diese natürlich einzutragen.


    Dort steht meiner Meinung nach korrekterweise überall 0. Wenn ich das bestätige, bleibt der Fehler aber bestehen.

    Erst wenn ich jetzt z.B. eintrage 1,- Kapitalerträge erhalten zu haben wie hier:

    Ist das Programm zufrieden, führt eine neue Überprüfung durch und findet keine Fehler mehr:

    Und was wundert Dich jetzt daran. Das ist doch genau das, was man sich von einer benutzerfreundlichen Programmführung für ansonsten im Steuerrecht wenig bis gar nicht kundige wünscht. Und es sind eben auch Zinserträge etc. zu erklären, selbst wenn diese nur 1€ betragen.


    Der Erstattungsbetrag ändert sich nicht. Wenn ich den einen Euro aber wieder raus nehme, ist die Fehlermeldung wieder da.

    Was soll sich am Ergebnis auch ändern, wenn sich Deine maßgeblichen Unterhaltszahlungen im Rahmen der Opfergrenzenregelung bewegen?

  • Was ich meine ist der Fehler "Opfergrenzenregelung" der z.B. bei einem Abgabeversuch auftritt:

    Das ist kein Fehlerhinweis, sondern ein Prüfhinweis. Dieser weist Dich nochmals auf die entsprechende Erklärungspflicht deinerseits hin. Hast Du keine entsprechenden Einnahmen, dann klickst Du das eben als ok ("ignorieren") an, hast Du entsprechende Einnahmen, sind diese natürlich einzutragen.


    Ernsthaft? Und das da in Fettdruck "Fehler" drübersteht hat nix zu bedeuten? Vielleicht bin ich zu IT-technisch zu vorbelastet, aber ich ignoriere nur ungern Fehler!



    Und was wundert Dich jetzt daran. Das ist doch genau das, was man sich von einer benutzerfreundlichen Programmführung für ansonsten im Steuerrecht wenig bis gar nicht kundige wünscht. Und es sind eben auch Zinserträge etc. zu erklären, selbst wenn diese nur 1€ betragen

    Wenn ich eine benutzerfreundliche Programm führung machen würde, würde diese nach einer Überprüfung á la "sind Sie sicher daß keinerlei Zusatzeinnahmen vorliegen" keine weiteren Fehler werfen - und nicht darauf bauen, daß ich Einnahmen in Höhe von 1,- frei erfinde oder etwas ignoriere, daß als Fehler gekennzeichnet ist!

  • Ernsthaft? Und das da in Fettdruck "Fehler" drübersteht hat nix zu bedeuten?

    Und warum probierst Du nicht die vom Programm angebotene Alternative mit einem Klick auf "ignorieren"? Dann siehst Du doch genau die Auswirkung dieses Klicks. Benutzerfreundlicher geht es nicht.

  • Ernsthaft? Und das da in Fettdruck "Fehler" drübersteht hat nix zu bedeuten? Vielleicht bin ich zu IT-technisch zu vorbelastet, aber ich ignoriere nur ungern Fehler!

    D.h., Du hast in Deinen Windows-Systemprotokollen keinen einzigen Fehler drin? :/ Oder wenn man auf Zertifikatsfehler stößt

    Aber Spaß beiseite, es ist doch im Prinzip oder da Fehler steht oder nicht. Das Programm will Dich nur auf einen bestimmten Umstand hinweisen, den Du prüfen solltest. Damit das niemand einfach wegklickt, hat man sich wohl für die Fehler-Keule entschieden. Aber es steht hier auch genau, was der Hintergrund für diese Meldung ist und wann genau Du den ignorieren kannst.

    Ist vielleicht so wie das Durchschwimmen eines tiefen Flusses. Für den Nichtschwimmer wäre der Versuch ein großer Fehler, der Schwimmer paddelt halt durch. Ob man Schwimmer oder Nichtschwimmer ist weiß das Warnschild nicht, vor dem beide stehen.