Abwasser Abrechnung pro m³

  • Hallo,

    im Abgabenbescheid der Stadt wird die Vorauszahlung der Schmutzwassergebühr mit dem Verbrauch des Vorjahres errechnet.


    Beispiel 2016 war der Verbrauch 58 m³, daher geht die Stadt von einem Verbrauch von 58m³ für 2017 aus. Also 58m³ x 2,49€ = 144,42 €


    Verbraucht der Mieter aber mehr oder weniger passt die Vorauszahlung nicht.


    Wiso Vermieter braucht eine Rechnung für die Berechnung des Abwassers. Aber die o.g. kann man doch nicht nehmen denn die Menge des Schmutzwassers im Abgabenbescheid ist falsch.


    Für die Nebenkostenabrechnung muss doch der tatsächliche Verbrauch genommen werden und diese mit 2,49€ pro m³ multipliziert werden.

    Da es aber keine Eingabemöglichkeit für Preis pro m³ gibt muss ich mir eine fiktive Rechnung eintragen ?


    Danke für euren Support !

    Tom

  • Beispiel 2016 war der Verbrauch 58 m³, daher geht die Stadt voneinem Verbrauch von 58m³ für 2017 aus. Also 58m³ x 2,49€ = 144,42 €

    Normalerweise werden die Kosten weiterberechnet, die von dem Wasserwerk für Wasser und ABwasser in Rechnung gestellt wird. Wenn also in 2016 "58 m³" angefallen sind, wird dies als Grundlage für die Vorauszahlungen für 2017 genommen.

    Jetzt zum 31.12.17 erfolgt die nächste Ablesung und darauf erfolgt dann der neue Bescheid, welche Wasser- und Abwasserkosten du bezahlen musst.

    Was willst du denn jetzt mit Kosten noch extra berechnen? Du gibst in das Buchungskonto für Wasser und ABwasser die Kosten ein, der Rest macht das Programm. Oder was meinst du?

  • Hallo Errjot,


    ja genau darum geht es.


    01.01.2017 => 31.03.2017 Selbstbewohnt 12m³ Verbrauch, 4m³ pro Monat

    01.04.2017 => 31.03.2017 Vermietet 71m³, 7,9m³ pro Monat


    In unsere Stadt kostet 1m³ Schmutzwasser 2,49 €. Wenn ich Wiso "sage" 2017 wurden (58m³) Abwasser mit 144,42€ berechnet. Rechnet Wiso 134,51 € für den Mieter. Da Wiso davon ausgeht das 1m³ Wasser den dreiundachzigsten Teil kostet.
    Richtig wäre aber meiner Meinung 71m³ x 2,49€ = 176,79€.


    Wie macht ihr das ?


    Danke und Gruß,

    Tom

  • 01.01.2017 => 31.03.2017 Selbstbewohnt 12m³ Verbrauch, 4m³ pro Monat

    01.04.2017 => 31.03.2017 Vermietet 71m³, 7,9m³ pro Monat

    Hallo Tom,

    ich arbeite nicht (mehr) mit dem Vermieter sondern mit dem Verwalter, das vorab.


    Du hast die Verbrauchswerte aufgezeigt, nur woher hast du die? Gehe davon aus, dass jede Wohnung einen Wasserzähler (kalt oder warm, egal) hat und dann die Zählerstände zum 31.12.16 und 31.12.17 sowie am 31.3.17 wegen Mieterwechsel abgelesen wurden. Denn dann würde das Programm den Verbrauch berechnen und ins Verhältnis zu den Kosten setzen.

    Du kannst davon ausgehen, dass dann die obigen Kosten korrekt berechnet werden. Und bitte nicht in die Versuchung kommen, nach Monaten - mit dem Faktor 12 - abzurechnen, denn die Monate haben nicht alle die gleichen Tagessummen. Das Programm rechnet mittels den hinterlegten Wasserzähler und den Verbrauchswerten.


    Oder hast du keine Wasserzähler? Das würde auch gehen, nur musst du dann den Umlageschlüssel entweder auf Wohnfläche oder PxT Personen mal Tage setzen. Da gibt es klare gesetzlichje Regelungen, die bitte beachten. Und .... es müsste im Mietvertrag dokumentiert worden sein.

  • Es ist ein EFH daher eigentlich einfach

    Warum nimmst du dafür ein Verwaltungsprogramm? Gehe doch hin und nimm z. B. die Jahreswasserrechnung, verteile die Kosten auf die Wassermenge und fertig, ein Dreisatz reicht doch. Alle anderen Kosten wie Müll vermutlich ebenfalls so, wenn nicht sogar direkt auf die Anzahl Bewohner abgerechnet wird.


    Bei einem EFH hat es überhaupt keinen Vorteil, mit einer Software zu arbeiten, da reicht eine selbstgestrickte Exceltabelle oder Schreibblock vollkommen aus.