Ausführung: Anbindung einer Außenstelle/Homeoffice mit WISO Mein Büro

  • Hallo Zusammen


    nachdem ich hier nun schon öfters gelesen und auch schon selber Fragen zu Anbindung von Außen-/Zweigstellen oder des Homeoffice WISO Mein Büro gestellt habe möchte ich euch nun nicht vorenthalten wie ich nun das ganze gelöst habe.


    Ausgangslage


    Büro mit 2 Arbeitsplätzen auf denen jeweils WISO Mein Büro installiert (Client Version)

    Linux Server für die Firebird Datenbank auf die die Clients zugreifen sowie einer Cloudlösung zur Verteilung der Dateien(Archiv/Reports/Dokumente) von "Mein Büro" auf die Arbeitsplätze (Kostenpunkt 50 EUR und etwas Arbeit ;) )


    Internetanbindung: DSL 100 (100Mbit Down/40Mbit Up)


    Anforderung


    Zugriff auf WISO Mein Büro von einer Zweigstelle und eines Homeoffice aus.
    Internetanschluss jeweils DSL 50 (50Mbit Down/20Mbit Up)


    Problemstellung


    Aufgrund der sehr schlechten Datenbank bzw. der Abfragen (es wird fast jedes mal wenn man Änderungen/Abfragen durchführt die komplette Datenbank übertragen) dauern Vorgänge mehrere Minuten zum Bearbeiten und sind in der Praxis höchstens als Notlösung möglich.


    Lösungsansatz


    Im Büro werden zwei Mini PCs mit Windows 10 Pro verbaut, diese sind ausreichend für die Installation und Betrieb von WISO mein Büro, zudem werden hier nach Einrichtung keinerlei Peripherie Geräte benötigt (Maus, Tastatur,Bildschirm) der Strombedarf liegt bei nur 9W (Durchschnitt nach 7 Tagen Betrieb). Auf diese wird per Remote Desktop zugegriffen (Alternativ könnte man hier auch andere Tools verwenden (Teamviewer)) Die Daten kommen auch hier vom Linux Server, somit ist die Belastung der "Mini Arbeitsplätze" sehr gering. Zudem werden noch ein e-mail Programm und Office dort betrieben.

    Der Zugriff kann nun von der Zweigstelle bzw. Homeoffice per RemoteDesktop (gesichert durch eine VPN Verbindung erfolgen).

    Vorteile:
    ein schnelles Arbeiten

    Daten verlassen nicht das Büro

    geringe Betriebskosten

    geringe Anschaffungskosten


    Nachteile:

    es müssen 2 Geräte betrieben/gewartet werden

    ggf. zu geringer Speicher des Mini PCs


    Um hier mal ein paar Zahlen zu nennen: das ganze hat nun ca. 420 Euro gekostet (ohne die Modul Gebühren), bei bis zu 3 Arbeitsplätzen ist dies eine einfache und kostengünstige Lösung anstelle eines Windows Servers mit einer Terminatllösung welcher sowohl in der Anschaffung als auch im Unterhalt und Wartung wohl wesentlich teurer sein wird.


    Ich bitte um Vorschläge und Anregungen =)

  • Ich bitte um Vorschläge und Anregungen =)

    Was willste hören?

    Mir gefällt Deine Installation sehr gut. Hat auch den Vorteil, wenn mal ein Win10 MiniPC ausfällt, ist trotzdem ein Weiterarbeiten möglich und die Datenbank läuft zentral - was will man mehr?


    :thumbup:

    LG Heiko



    Meine Oma hat's schon gewußt: "Wenn der Mensch verrückt wird, immer zuerst im Kopf."

  • Um hier mal ein paar Zahlen zu nennen: das ganze hat nun ca. 420 Euro gekostet

    die kleinste Maschine unter Windows bekommst du dort schon um € 80.-- im Monat

    Wobei dann sicherlich noch die Benutzer CALs hinzuzurechnen wären. Aber auch ohne die rechnen wir das mal auf eine Lebensdauer von 5 Jahren für die MiniPCs hoch... Dann ist die Cloud-Lösung bei Berücksichtigung der Stromkosten für den Betrieb der eigenen Rechner gut 4000,00 € teurer und - was mir am Besten gefällt - bei OBents Lösung bleiben die eigenen Daten auch in den eigenen Räumen. :)


    Außerdem bin ich bei Microsoft ein gebranntes Kind. Nach Surface RT, diversen Windows Phones, einer Xbox360 und einem Groove Musik-Abo mußte ich leider feststellen, dass Microsoft Kunden in letzter Zeit sehr oft im Regen stehen läßt, wenn denen die Nutella ranzig geworden ist.

    LG Heiko



    Meine Oma hat's schon gewußt: "Wenn der Mensch verrückt wird, immer zuerst im Kopf."