Anleitung - Rechnungen aus dem / in das Ausland buchen - EU und nicht EU (Drittland) - SKR03 - Zusammenfassende Meldung (ZM)

  • Bruttobetrag auf 3123 / 5925 buchen

    Dieses Konto wird für Drittland (z.B. Türkei) benutzt.

    Für EU gilt dieses hier 3425/5425.

    Sichere Quelle: Finanzbeamter, der bei uns eine Sonderprüfung durchgeführt hat. :)


    3425 ist nach allem, was ich weiß, für den B2B-Bezug innerhalb der EU Waren und Anlagen

    3123 für sonstige Dienstleistungen innerhalb der EU


    Oder liege ich da falsch?

    Meine Welt: EÜR, IST-Versteuerer, MB, Variante 3, SKR03 // Windows 10
    HINWEIS: Die von mir hier verfassten Beiträge äußern lediglich die persönliche Meinung des Verfassers und sind in keiner Weise qualifizierte, individuelle Beratung.

  • Die Anlagen müssen ja abgeschrieben werden und sie müssen ins Anlageverzeichnis.


    Ich denke deshalb wäre es das Beste sie dort auch anzulegen.


    Das eigentliche Anlegen bucht:


    4830 (Gegenkonto 410) Abschreibungen auf Sachanlagen (anteiliger Betrag für jedes Jahr nach Abschreibungstabelle)


    Die Zuordnung der Geld-Transaktion auf das angelegte Anlagegut führt zu folgender Buchungen (man muss als Steuersatz Umsatzsteuerfrei (Einkauf) anwählen!):


    410 (Gegenkonto das Geldkonto) Geschäftsausstattung (Anlagegut)


    Ich denke das Buchen auf:


    3425 Innergemeinschaftlicher Erwerb 19% Vorsteuer und 19% Umsatzsteuer


    muss entfallen, denn wir können ja den Betrag nicht einmal auf 3425 und einmal auf 410 buchen.


    Die Steuer sollte jedoch noch gebucht werden. Das kann man durch eine Splitbuchung lösen:


    Splitbuchung

    1. Anlagegut -> Steuersatz Umsatzsteuerfrei (Einkauf) auswählen!

    2. 1574 Abziehbare Vorsteuer aus innergemeinschaftlichem Erwerb 19 % (Betrag aus 1. *0,19)

    3. 1774 Umsatzsteuer aus innergemeinschaftlichem Erwerb 19 % (Betrag aus 1. *0,19)


    Eine Alternative wäre noch eine manuelle Buchung (Finanzen->Manuelle Buchung) durchzuführen. Davon würde ich persönlich jedoch abraten.


  • Bezüglich der Verwendung der Konten 3551 und 3559 bin ich mir noch immer nicht ganz sicher. Ein Steuerberater schrieb dazu: 3551 erfassen Sie zutreffend Waren, die im Drittland der Umsatzsteuer unterliegen, es sei denn der Lieferant selbst liefert steuerfrei an einen Unternehmer, dann ist 3559 richtig,

    Hallo babylonian,


    ich würde da auch gern mal vollständig den Unterschied verstehen. Vielleicht gibt es hier eine Fachfrau/ einen Fachmann zu Einfuhren aus dem Drittland? Meine eigenen Überlegungen folgend.Vor allem auch aus de Überlegung heraus, dass Du möglicherweise das falsche Konto gebucht hast, wenn auch mit Null Auswirkungen.

    Die Frage wurde von uns beiden ja parallel schon in dem Post "Bitte eines MeinBüro Nutzers an die Nutzer der Unternehmer Suite" besprochen. Dort hat maulwurf23 diesen hilfreichen Link von Haufe beigesteuert: "steuerfreie Einfuhr". Ich habe den Link vom Rechnungswesen-Portal zum Konto 3551 beigesteuert und ergänze jetzt noch den Link https://www.rechnungswesen-inf…lichkeiten_drittland.html.


    Demnach gibt es einmal die Variante A) "unverzollt und unversteuert". Haufe dazu: "

    Dies bedeutet, dass der Leistungsempfänger der Schuldner der Einfuhrumsatzsteuer ist. Der Ort der Lieferung für den Lieferer ist nach § 3 Abs. 6 UStG dort, wo die Warenbewegung beginnt, also im Drittland. Damit ist die Lieferung im Inland nicht steuerbar." Beim Abnehmer ist die EUST als Vorsteuer abzugsfähig.


    Die zweite Variante B) ist "verzollt und versteuert". Haufe dazu: "Dies bedeutet, dass der Lieferer der Schuldner der Einfuhrumsatzsteuer ist. Der Ort der Lieferung wird für den Lieferer nach § 3 Abs. 8 UStG in das Inland verlagert. Die Lieferung ist steuerbar und (i. d. R.) auch steuerpflichtig im Inland. Der Lieferer muss sich im Inland zur Umsatzsteuer erfassen lassen." Beim Lieferer (benötigt dt. USt-ID) ist die EUST als Vorsteuer abzugsfähig.


    Auf dem Rechnungswesen-Portal geht es um das Konto des im Inland nicht steuerbaren Wareneingangs (= im Drittland steuerbar), also der Variante A). Demnach lautete der Buchungssatz beim Abnehmer/Leistungsempfänger:


    Zitat

    3551 (SKR03) / 5551 (SKR04) Wareingang im Drittland steuerbar 20.000,00 EUR

    1576 (SKR03) / 1406 (SKR04) abziehbare VSt. 19% 3.800,00 EUR

    an

    1200 (SKR03) / 1800 (SKR04) Bank 20.000,00 EUR

    1588 (SKR03) / 1433 (SKR04) bezahlte Einfuhrumsatzsteuer 3.800,00 EUR

    Mein Verständnis: Ähnlich wie bei §13b führt der Abnehmer die EUST ab und zieht gleichzeitig die VorSt.


    Das wäre für mich die Variante B):

    Auf der Rechnungswesen-Info-Seite steht zur Buchung mit dem Konto 3559: "Gezahlt wird der Nettowert an den Lieferer und die Einfuhrumsatzsteuer an den deutschen Zoll." und weiter "Im Normalfall wird für solche Lieferungen ein Spediteur beauftragt. Dieser übernimmt auch die Abwicklung bei der Einfuhr. Der Spediteur rechnet dann die Transportkosten, Zölle und auch die Einfuhrumsatzsteuer ab."

    Buchungssatz:

    3559/5559 Steuerfreie Einfuhren)

    1588 bez. EUST

    an

    Bank/Kreditor


    Nach allem, was ich über Deinen Sachverhalt gelesen habe, scheint mir ziemlich sicher zu sein, dass bei Dir Variante B), die steuerfreie Einfuhr vorliegt, also nicht Konto 3551.

    Auch maulwurf23 hatte das schon vermutet. Die Verbuchung hätte demnach nicht auf 3551, sondern auf 3559 zu erfolgen. Wobei das offenkundig keine Auswirkungen auf die Steuererklärungen hat, beides sind sozusagen Spezialfälle des gleiche Sachverhaltes: Einfuhr aus dem Drittland.


    Wie ich schon im anderen Post schrieb, bin ich diesbezüglich kein Fachmann, weil mir die Praxiserfahrung bezgl. Drittlandsgeschäft fehlt. Ich habe das jetzt wie oben beschrieben abgeleitet. So passt für mich alles zusammen.


    Nein, doch nicht alles. Laut Haufe würde im Fall B) der Lieferer die EUST abführen und als VorSt. abziehen. Hier steht aber ebenfalls zur Variante B): "Ist diese Lieferung in Deutschland steuerpflichtig erhalten Sie eine Rechnung ohne Umsatzsteuer und zahlen die deutsche Einfuhrumsatzsteuer an der Grenze, beim Zollamt oder an den Spediteur." Sollte sich Haufe hier tatsächlich mal vertan haben oder gibt es 3 Varianten oder wo liegt mein Fehler?

  • Moin,


    der Satz des Haufe-Links "..die EUSt abführen und als Vorsteuer abziehen" meint m. E. durchaus die Buchung auf #1588 - die Nummern sind ja beide im Bereich der Vorsteuern 15xx und vor allem im Formular der UStVA durchaus "benachbart" - passt also doch alles ganz gut zusammen, finde ich :)


    Viele Grüsse

    Maulwurf

  • Guten Abend!


    Nach einem bestimmt 2 stündigem Support-Marathon und zuletzt einem sehr kompetenten Buhl Support Mitarbeiter konnten wir heute gleich 2 Bugs in MeinBüro ausfindig machen. Diese werden nun den Entwicklern zum Beheben vorgelegt. Hier die Bugs, es ist ratsam die eigenen Buchungen über das Buchungsjournal zu prüfen, wenn die genannten Funktionen verwendet werden.


    - MeineFirma Steuer-Einstellungen: Einträge bei Umsatzsteuer befreit (auch wenn nicht angekreuzt) überschreiben Standard-Fibu-Konten

    - bei Nettorechnung muss bei Rechnungserstellung und Feld im Feld MwSt. im Dropdown der oberste 0 % MwSt. Satz ausgewählt sein, sonst wird falsch gebucht und das bei jeder Nettorechnung, die Auswahl wird nämlich gespeichert.

    - Standard-Fibu Konten überschreiben in KD-Daten bzw. Rechnung angegebene abweichende Erlöskonten (wurde vom Support-Mitarbeiter bemerkt, vermutlich kein Fehler, konnte ich nicht mehr reproduzieren oder tritt nur bei speziellen Einstellungskombinationen auf).


    Ich werde deshalb meine Anleitung nun anpassen, speziell Punkt 1) Verkauf an Unternehmer in der EU.



    Außerdem gibt es Neuigkeiten bezüglich der Buchungskonten beim Kauf im Drittland. Mich hat diesbezüglich gestern ein nach meinem Empfinden nach wirklich gut informierter Steuerberater² beraten. Abweichend von den zuvor zitierten Anleitungen wird wie folgt gebucht:


    Fall: Bestellung eines Unternehmers von Deutschland aus, Lieferung durch einen Unternehmer vom Drittland nach Deutschland. Es wird auf die normalen Konten gebucht, so wie auch beim Kauf in Deutschland - mit dem einzigen Unterschied, dass 0 % MwSt. angegeben werden. Wareneingang wird demnach auf 3200 gebucht, alle anderen Konten (Bürobedarf, Betriebsbedarf ect.) analog.


    Die anderso und zuvor diskutierten Konten werden nur bei speziellen Fällen benutzt:


    3559 Einfuhren aus Drittland, die grundsätzlich in Deutschland steuerbar sind, aber steuerbefreit sind, weil es sich um bestimmte Waren nach § 5 UStG handelt.

    3551 – Wird in erster Linie bei Reihengeschäften³ verwendet. Wenn der Ort des Wareneinkaufs nach UStG im Drittland ist und die Lieferung dort steuerpflichtig ist.


    Mir liegen zu den beiden Konten inzwischen die von der Datev veröffentlichten Kontenerläuterungen vor. Diese belegen eindeutig die o.g. Verwendung. Damit scheiden beide Konten für unsere Zwecke aus.


    Ich passe die Anleitung entsprechend an.


    --

    ² Steuerberater Friedrich-Wilhelm Lescow, 21509 Glinde

    ³ http://www.lescow-steuerberate…USt/ReihenGs/H_D-D-Dr.htm

  • Nach einem bestimmt 2 stündigem Support-Marathon und zuletzt einem sehr kompetenten Buhl Support Mitarbeiter konnten wir heute gleich 3 Bugs in MeinBüro ausfindig machen. Diese werden nun den Entwicklern zum Beheben vorgelegt. Hier die Bugs, es ist ratsam die eigenen Buchungen über das Buchungsjournal zu prüfen, wenn die genannten Funktionen verwendet werden.

    - MeineFirma Steuer-Einstellungen: Einträge bei Umsatzsteuer befreit (auch wenn nicht angekreuzt) überschreiben Standard-Fibu-Konten


    - Standard-Fibu Konten überschreiben in KD-Daten bzw. Rechnung angegebene abweichende Erlöskonten


    - bei Nettorechnung muss bei Rechnungserstellung und Feld im Feld MwSt. im Dropdown der oberste 0 % MwSt. Satz ausgewählt sein, sonst wird falsch gebucht und das bei jeder Nettorechnung, die Auswahl wird nämlich gespeichert.

    Hallo babylonian,

    vielen Dank für deine enorme Hilfestellung!


    Zum Praktischen: was sollen denn da die Bugs sein, was mit mit dir als sehr kompetenten Buhl Support Mitarbeiter herausgearbeitet wurde?

    Grundsätzlich ist das nicht korrekt so zu bezeichnen.

    1. Die Grundlage für Nettorechnung kann mit jeder Rechnung eine andere sein. Es gibt ja x Fälle für abweichende Erlöskonten. Und dein konkreter Fall wird hiermit pauschaul auf Standard für alle Nettorechnungen gesetzt. Das kann es ja nicht sein.
    2. Grundsätzlich rate: ich unter > Kunde > Vorgabe > Nettorechnung anzuhaken UND dort allein die sehr spezifische abweichenden Erlöskonten unter > Kunde > Konditionen festzulegen. Am besten paar Dummykunden für die gängigen EU Varianten anlegen und diese kopieren für jeden speziellen Fall.
    3. Mit Nettorechnung unter > Kunde werden die MWST Sätze unter > Rechnung > erweitert > Sonstiges vollautomatisch auf null gesetzt.
      Wird unter Dummy Kunde > Kondition einmal richtig das abweichende Erlöskonto für alle 3 MWST Sätze voll halb frei gesetzt, kann nie mehr was schief gehen....weil über Kopie es geht.
    4. Selbst wenn man manuell unter Rechnung > erweitert > Sonstiges das abweichende Erlöskonto einstellt wird, nichts falsch eingestellt im Sinne eines Bugs oder was auch immer, sondern nur aufgrund mangelnder Anwendungskenntnisse.

    Nochmal TIPP:

    Die richtigen Schritte sind immer Nettorechnung erstellen á la



    und dann die sehr spezifischen abweichenden Erlöskonten darunter einsetzen. Dann am besten alle 3 folgenden Zeilen damit ausfüllen..


    Was da jetzt davon als Bug bezeichnet wurde, ist mir nicht ersichtlich.

    MFG SAMM

  • Hi Samm,


    also, ich habe nicht die Zeit alle möglichen Varianten zu testen. Ich weiß nur, dass es bei dieser Variante mehrere Fehlfunktionen (Bug) in MeinBüro gibt.


    - Bug 1: Wähle bei Standard Fibku Konten bei Erlöse (ohne MwSt) die 8021 aus. Dann wähle bei MeineFirma, Steuer-Einstellungen bei Umsatzsteuer befreit das 3. von oben (innergem. Lieferung). Dann wechsel wieder in die Standard-Fibu-Konten und OH WUNDER aus 8021 wurde 8022. Das ist ein Bug, zumindest lt. Support, denn die Einstellungen in MeineFirma sollten nur aktiv werden wenn dort der Haken bei Umsatzsteuer befreit gesetzt wurde. Eine Änderung dort kann also ungewollt weitreichende Folgen haben.


    - Bug 2: Wurde vom Support-Mitarbeiter in seinem System bemerkt. Kann ich bei mir jetzt nicht reproduzieren, ist vermutlich ok. Habe das vor dem Post hier nicht nochmal alles durchgeprüft...


    - Bug 3: Lege eine Netto-Rechnung an (nach Anleitung), blende Spalte MwSt. in der Rechnung ein, Wähle aus dem Dropdown den zweiten oder dritten 0% MwSt. Satz ... und schon zerhaust du dir jede weitere Netto-Rechnung, denn jetzt bucht MeinBüro anders (siehe Reiter Erweitert, dort wandert (1 Positionen) je nachdem welche 0% im MwSt. Dropdown du gewählt hast... diese Auswirkung kann keine Nutzer vorausahnen... 0%=0%...).


    Hoffe das hilft.

  • Vielen, vielen Dank für die viele Arbeit und die "informativen Informationen" ;)!

    Mal schauen. ob ich mal Zeit habe die Bugs nachzuvollziehen. Wegen solcher Fälle empfehle ich den kontern-erfahreneren Nutzern sich die Buchungen, die bei WISO Mein Büro ja eher im Hintergrund laufen, regelmäßig anzuschauen. Für die "Unbedarften", welche eine wichtige Zielgruppe für das Programm sind, habe ich aber keine Lösung, außer dann doch noch die Dienste eines Steuerberaters zu nutzen, was aber auch nicht unbedingt vor allen Fehlern schützt.

  • Hallo babylonian,

    Danke für deine Erklärungsversuche.

    - Bug 1: Wähle bei Standard Fibku Konten bei Erlöse (ohne MwSt) die 8021 aus. Dann wähle bei MeineFirma, Steuer-Einstellungen bei Umsatzsteuer befreit das 3. von oben (innergem. Lieferung). Dann wechsel wieder in die Standard-Fibu-Konten und OH WUNDER aus 8021 wurde 8022. Das ist ein Bug, zumindest lt. Support, denn die Einstellungen in MeineFirma sollten nur aktiv werden wenn dort der Haken bei Umsatzsteuer befreit gesetzt wurde. Eine Änderung dort kann also ungewollt weitreichende Folgen haben.

    Jetzt muss ich mal ganz deutlich werden. Daraus und aus dem Rest lese ich, dass keiner von euch beiden Ahnung von der Funktionsweise von Mein Büro an dieser Stelle hat.

    Da läuft alles erstmal korrekt. Die beiden Stellen sind gleichwertig, egal wo Du an den 2 Stellen änderst, es stellt den gleichen Wert auch an der anderen Stelle ein. Auch wenn der Support sagt, dass sei ein Bug, sorry lass ihn reden.... er hat da nicht die nötige Erfahrung.

    Der Haken an der Stelle hat eine ganz andere Funktion. Die Ableitung des Support, was der dort soll, zeigt auch wiederum dass er keine Ahnung hat wozu der Knopf ist.


    Der zusätzlich gesetzte Knopf begrenzt grundsätzlich und global nur noch Nettorechnungen UND nur nach der einzigen EU Variante die dahinter steht zu ermöglichen.

    Der nicht gesetzte Knopf mit Konto dahinter bedeutet, falls eine Nettorechnung gesetzt wird, wird erstmal dieses Konto dahinter genommen, alles andere bleibt weiterhin anwählbar.


    Bug 2 ist einfach wischiwaschi erklärt, reicht vorn und hinten nicht mal als Statement. Auch hieraus leitet sich ab, dass was nicht verstanden wurde und als Bug hingestellt wird.


    Bug 3 auch hier wurde die Anleitung nicht ganz umfänglich gelesen und wird gleich ausgelegt als Bug.


    Kann mich nur wiederholen: lege die Nettorechnung an wie ich es beschrieben habe unter Kunde (!) und achte dass alle 3(!) Zeilen der abweichenden Erlöskonten den §§-Satz enthalten, dann bist Du auf der sicheren Seite.



    Aus deiner Vorgehensweise lese ich, dass nicht umfänglich sich bemüht wird die Zusammenhänge zu verstehen und warum da die Zeilen in sonstiges "verrutschen". Daraus wird dann abgeleitet, dass wieder ein Bug vorliegt.


    Ich arbeite schon etwas länger mit der Software und habe auch etwas Erfahrung damit gesammelt.


    Werde mich nicht hier hinstellen, weiter in Rechtfertigung zu gehen. Man kann mich gerne fragen und um Rat fragen, aber derartige Statements müssen Hand und Fuß haben. Vielleicht hast Du Dich nur auf den Support gestützt, der dann so redet, aber das Abgelieferte hier im Beitrag reicht nicht um über Bugs zu diskutieren.


    MFG Samm

  • Hallo Samm,


    der Support-Mitarbeiter hatte im Vergleich zu den anderen Mitarbeitern ziemlich viel Ahnung. Zumindest konnten wir die Ursache, welche für die Fehlbuchungen in MeinBüro bei meinen Einstellungen verursacht hat, ausfindig machen. Ich habe den Support diesbezüglich schon mehrfach über die Jahr kontaktiert, nie kamen wir zum Ergebnis, insoweit war es ein voller Erfolg.


    Wenn selbst der Support die Einstellmöglichkeiten nicht versteht, wie sollen es dann die Nutzer verstehen?


    Bug 1: Du sagst nun, das DropDown in den Meine Firma Steuer-Einstellungen hinter "Umsatzsteuer befreit" hat nichts mit der Schaltfläche zu tun, nun lt. Information des Support-Mitarbeiters hängen diese beiden Funktionen eben doch zusammen (bzw. sollten zusammenhängen) und wenn du in der Kontexthilfe nach "umsatzsteuer befreit" suchst, dann findest du




    und siehst es dort bestätigt. Der Hilfebeitrag erweckt den Eindruck einer Globalen Einstellung und bringt ganz offenbar die Schaltfläche und das Dropdown in Verbindung.


    Wenn es doch ganz anders gemeint sein soll, dann sind die Einstellungen nicht intuitiv und die Anleitung muss konkretisiert werden. In beiden Fällen muss nachgebessert werden. Eine Einstellung an zwei unterschiedlichen Stellen machen zu können, ohne dass auf die Folgen an anderer Stelle hingewiesen wird ist sehr ungünstig.


    Bug 2: Hier habe ich schon geschrieben, dass dieser Fehler nur beim Support-Mitarbeiter aufgetreten ist (ich konnte seinen Bildschirm nicht einsehen), er hat diesen notiert. Ich konnte ihn nicht reproduzieren. Deswegen habe ich ihn ja auch aus meinem obigen Kommentar entfernt. Wenn du möchtest, kannst du gern mit dem Mitarbeiter kontakt aufnehmen. Ich habe seinen Namen.


    Bug 3: Die von mir zitierte Anleitung Netto-Rechnung findest du im Anhang. Dort heißt es explizit, dass nur beim Punkt MwSt. 0 % das abweichende Fibu-Konto angegeben werden soll.

    Aus deiner Vorgehensweise lese ich, dass nicht umfänglich sich bemüht wird die Zusammenhänge zu verstehen und warum da die Zeilen in sonstiges "verrutschen". Daraus wird dann abgeleitet, dass wieder ein Bug vorliegt.

    Was du damit meinst ist mir nicht klar.


    Ich denke, du hast von mir beschriebene Fehlfunktion nicht verstanden oder nachvollziehen könen, deshalb im Folgenden nochmal ganz genau. Wenn du diesen Bug (von mir aus nenne es Ungenauigkeit oder "Verleitung zur Fehlbedienung") nachvollziehen willst, dann mache einfach mal genau was ich geschrieben habe:


    1) Lege eine Netto-Rechnung an (nach Anleitung Netto_Rechnung.pdf)

    2) blende Spalte MwSt. in der Rechnung ein

    3) Wähle aus dem Dropdown (der Spalte MwSt.) den zweiten oder dritten 0% MwSt. Satz


    -> und schon zerhaust du dir jede weitere Netto-Rechnung, denn jetzt bucht MeinBüro anders (siehe Reiter Erweitert, dort wandert (1 Positionen) je nachdem welche 0% im MwSt. Dropdown du gewählt hast... diese Auswirkung kann keine Nutzer vorausahnen... 0%=0% (Null Prozent sind Null Prozent, woher soll der Nutzer wissen, dass, wenn er hier eine der 3 Null Prozente wählt dies weitreichende Auswirkungen hat?).


    2. Grundsätzlich rate: ich unter > Kunde > Vorgabe > Nettorechnung anzuhaken UND dort allein die sehr spezifische abweichenden Erlöskonten unter > Kunde > Konditionen festzulegen. Am besten paar Dummykunden für die gängigen EU Varianten anlegen und diese kopieren für jeden speziellen Fall.
    3. Mit Nettorechnung unter > Kunde werden die MWST Sätze unter > Rechnung > erweitert > Sonstiges vollautomatisch auf null gesetzt.
    Wird unter Dummy Kunde > Kondition einmal richtig das abweichende Erlöskonto für alle 3 MWST Sätze voll halb frei gesetzt, kann nie mehr was schief gehen....weil über Kopie es geht.

    4. Selbst wenn man manuell unter Rechnung > erweitert > Sonstiges das abweichende Erlöskonto einstellt wird, nichts falsch eingestellt im Sinne eines Bugs oder was auch immer, sondern nur aufgrund mangelnder Anwendungskenntnisse.

    2. Das habe ich getan. Bei 0% steht 8022.

    3. Nettorechnung wurde natürlich aktiviert. Das Erlöskonto 8022 bei voller und halber MwSt. Satz zu hinterlegen ist unlogisch, denn es bezieht sich nicht auf Transaktionen mit Umsatzsteuer. Deshalb macht das natürlich auch kein normaler Nutzer und es wird auch so nicht in der Anleitung beschrieben.


    Folge einfach mal meiner Fehlerbeschreibung oben und wähle das zweite oder dritte 0% bei der Rechnungserstellung aus, was dann zur Falschbuchung führt. Dass sich hinter diesen im Klartext dargestellten 0% jedoch die Buchungssystematiken von 19 % und 7 % verbergen, dass ist für den Nutzer nicht ersichtlich. Er gibt weder eine Fehlermeldung noch irgend einen Hinweis darauf. Es dürfte dort nur 1x 0% auswählbar sein und nicht 3x 0% wobei 2 davon unweigerlich zu Falschbuchungen führen. Hinzu kommt noch der ungünstige Umstand, dass diese falsche Auswahl für alle künftigen Rechnungen vorausgewählt ist. Bei mir wird immer der zweite 0% Wert vorausgewählt, sprich der wo bei einer nicht-netto-Rechnung 19% steht. Warum das so ist, das kannst du mir vielleicht sagen? Ich jedenfalls weiß es nicht. Die Folge ist, ALLE weiteren Netto-Rechnungen werden auch wieder falsch gebucht, wenn ich nicht manuell das MwSt. Feld einblende (falls es ausgeblendet ist) und dann dort manuell den obersten der 3 optisch gleichen 0% Werte wähle.


    Nur dass es einen Workaround gibt (wie von dir beschrieben) oder man durch manuellen Eingriff (wie von mir oben beschrieben) - welcher den Fehler vermeiden kann, heißt noch lange nicht, dass es den Bug nicht gibt. WENN die Auswähl der "falschen" 0% zu einer Falschbuchung führen kann, dann DARF dieser Wert nicht auswählbar sein. Ist er es doch, ist das eine Fehlfunktion des Programms. Punkt. Bei Nettorechnungen darf nur einen MwSt. Satz auswählbar sein und zwar der oberste mit 0 %.


    Wenn du noch immer nicht nachvollziehen kannst, was ich meine, dann schreibe mir bitte eine Nachricht, dann können wir telefonieren oder ich gebe dir den Namen des Support-Mitarbeiters, er kann dir die fehlerhafte Funktionsweise demonstrieren.

  • Wenn selbst der Support die Einstellmöglichkeiten nicht versteht, wie sollen es dann die Nutzer verstehen?

    Da hast Du vollkommen recht !

    Wir sind auch schon in diese "Falle" getappt mit §13b und den Voreinstellungen. (Voller Mehrwertsteuersatz und abweichendes Erlöskonto 13b).

    Steht aber auch in der Anleitung drin

    "

    Die Angaben unter „Voller Mehrwertsteuersatz:“ und „Halber Mehrwertsteuersatz:“ belassen Sie

    bitte unbedingt auf „19,00 %“ und „7,00 %“.

    "


    Mit dem Support hast Du leider auch recht, aber die können auch nicht alles wissen. Das ganze ist, wie Ihr schon gemerkt habt etwas schwierig und einen passender Workaround weicht dann schon bei der nächsten Buchung ab; Wir sind halt alle keine Buchhalter.



    Als Bug würde ich es aber auf keinen Fall bezeichnen ! - eher als ein unglückliches Usability; dafür aber auch sehr flexibel (zu flexibel ?)


    Als wichtigsten Prüfungsablauf haben wir uns angewöhnt jedesmal bei solchen abweichenden Rechnungen zu schauen ob in "Erweitert" alles richtig eingestellt ist auch wenn beim Kunden schon die abweichenden Erlöskonten voreingestellt sind.


    Man könnte sicher viel am Usability verbessern ;-) Aber es gibt da noch andere Baustellen

  • Diese dreimal 0% sind auf jeden Fall sehr unglücklich. Schlechte Usability auf jeden Fall, kann man durchaus auch ein Art Bug bezeichnen.

    Der Satz in der verlinkten Anleitung wundert mich. Ich kenne das von Buhl offiziell auch so, wie SAMM es schreibt.


    achte dass alle 3(!) Zeilen der abweichenden Erlöskonten den §§-Satz enthalten, dann bist Du auf der sicheren Seite.

  • Diese dreimal 0% sind auf jeden Fall sehr unglücklich. Schlechte Usability auf jeden Fall, kann man durchaus auch ein Art Bug bezeichnen.

    Das empfehle ich, solange User nicht vertraut sind. Das kann auch mit dem ersten Satz-%-konto geregelt sein. Liegt auch an der sich durchziehenden Unterscheidung in der Software, ob Artikel zu 0 % angelegt wurden in den Stammdaten oder 7 % oder 19 %. Dadurch läuft schonmal ein Artikel durch die Lappen bei der Zuordnung, weil dem User das einfach nicht bewußt ist, wie er Artikel angelegt hat. Zudem hat es auch einen bedeutenden Vorteil: das hilft, wenn man Artikelpositionen in einer Rechnung unterschiedlichen Buchungskonten zuordnen muss.

  • für Samm:

    muss bei Dir grundsätzlich raus genommen werden. Mach das bitte! Das könnte ein vermeintlicher Bug sein.

    War nie aktiviert, ich gehe den normalen Weg ohne die Globale Einstellung.


    Ich buche übrigens nur Nettorechnungen und nur auf 8022. Sonst keine weiteren Rechnungen und auch keine anderen steuerfreien Lieferungen über diese Programm-Funktion. Ich nutze diese Funktionen eh nur, damit die Werte in der ZM erscheinen. Meine Rechnungen werden extern erstellt und ich nutze im Übrigen ausschließlich die Buchhaltungsfunktion von MeinBüro. Ob Bug1 nun ein Bug ist oder nicht soll Buhl entscheiden. Ich bin der Meinung, eine Globale Einstellung darf nicht Detail Einstellungen (spezielle Fibu-Konten) überschreiben. So kenne ich es aus der Programmentwicklung und nur so ist es für mich logisch. Aber darüber will ich hier nicht streiten. Wir werden sehen ob Buhl dort nachbessert oder nicht. Wenn du der Meinung bist, das Drop-Down hinter Umsatzsteuer befreit hat auch eine Funktion wenn die Schaltfläche vorn nicht aktiviert ist, dann erläutere doch bitte mal die Funktion an dieser Stelle in den MeineFirma Steuer-Einstellungen. Ich für meinen Teil sehe keinen Sinn für ein funktionierendes Dropdown, wenn umsatzsteuer befreit nicht selektiert ist.


    Diese bitte anwenden! Die hast du nicht angewandt und argumentierst mit falscher Anleitung.


    Das Zitat aus dem Bereich der Anleitung bzgl. Bauleistung stammte von amafinode nicht von mir.


    Ich halte mich genau an die Anleitung, dort Punkt 1. Ausländischer Kunde. Keine Ahnung wovon du sprichst! Meine Vorgehensweise entspricht exact der Anleitung Seite 1-3. Ich möchte mir ausdrücklich verbitten, dass du mich hier als unfähig darstellst! Ich weiß sehr genau was ich tue und auch was ich schreibe. Ich habe echt besseres zu tun, als mich hier fortwährend zu rechtfertigen. Du tust fast so als ob es dich persönlich angreifen würde, wenn Fehler in der Software aufgedeckt werden.


    Dass ich hier diese Anleitungen/Tutorials veröffentliche und Fehler (oder von mir aus auch "Usability-Fehlleistungen") anprangere, tue ich, damit das Programm verbessert werden kann und um anderen Nutzern zu helfen, Fehler ausfindig zu machen. Ich habe davon nix und auch keine Langeweile!


    Wenn du mal meiner ausführlichen Beschreibung zu Bug3 vom 20.12. 15:30 Uhr gefolgt wärst, dann hättest du meine Argumentation auch ganz konkret nachvollziehen können. Statt dessen schreibst du einen Kommentar, den ich nicht verstehe:

    Diese dreimal 0% sind auf jeden Fall sehr unglücklich. Schlechte Usability auf jeden Fall, kann man durchaus auch ein Art Bug bezeichnen.

    Das empfehle ich, solange User nicht vertraut sind. Das kann auch mit dem ersten Satz-%-konto geregelt sein. Liegt auch an der sich durchziehenden Unterscheidung in der Software, ob Artikel zu 0 % angelegt wurden in den Stammdaten oder 7 % oder 19 %. Dadurch läuft schonmal ein Artikel durch die Lappen bei der Zuordnung, weil dem User das einfach nicht bewußt ist, wie er Artikel angelegt hat. Zudem hat es auch einen bedeutenden Vorteil: das hilft, wenn man Artikelpositionen in einer Rechnung unterschiedlichen Buchungskonten zuordnen muss.

    Was empfiehst du? Was kann "kann auch mit dem ersten Satz-%-konto geregelt sein."?


    Ich nutze übrigens keine vorangelegten Produkte, lege die Rechnung also ohne vorangelegtes Produkt an. Bei einer Nettorechnung ist bei mir leider immer der zweite 0% Wert vorausgewählt (also der Wert wo bei einer normalen Rechnung 19% steht). Warum das so ist weiß ich nicht. Dieser Umstand führt jedenfalls zur Fehlbuchung. Wenn du einfach mal nach Anleitung vorgehst (Kunden anlegen mit Nettorechnungshaken, dann neue Rechnung anlegen, Nettokunden auswählen und ohne bestehende Produkte auszuwählen sondern die Zeile einfach so zu befüllen:


    dann wirst du sehen, dass hier die 3 Stück 0% Werte zur Auswahl stehen und (jedenfalls bei mir) der 2. vorausgewählt ist und dies führt zu einer Falschbuchung ohne, dass ich etwas falsch eingestellt habe. Hier noch das Ergebnis im Reiter Erweitert


    Der Fehler ist für den Wachsamen an (1 Positionen) erkennbar. Bemerkt man es nicht, wird im Hintergrund falsch gebucht (wenn der Standard z.B. auf 8021 eingestellt ist). Das der Grund für diese Verhalten in der evtl. sogar ausgeblendeten Spalte MwSt. bei der Rechnungserstellung zu suchen ist (wie bereits weiter oben erklärt), darauf kommt man wohl noch sehr viel schwieriger.


    Klarer kann ich es jetzt nicht mehr machen.

  • Hier die Bugs, es ist ratsam die eigenen Buchungen über das Buchungsjournal zu prüfen, wenn die genannten Funktionen verwendet werden.

    - > Meine Firma > Steuer-Einstellungen: Einträge bei Umsatzsteuer befreit (auch wenn nicht angekreuzt) überschreiben Standard-Fibu-Konten

    Das ist perfekt. Du verstehst nur nicht ganz umfänglich den Zusammenhang, woher das rührt und wie damit umzugehen ist.


    Hier dein Bild: (1 Position), die mit 19 % angelegt war voller MWST Satz ist nicht zugeordnet auf Steuerfreie innergemeinschafltiche... sondern ruft nach Standard. Bei Dir 8021

    Wie löst man das?


    Stelle bitte auch die zweite und dritte Zeile auf Steuerfreie innergem... ein. Ganz einfach und fertig!


    Die drei (!) Zeilen zeigen einem ja, dass das Programm die Artikel nach ihren 3 Hauptkategorien von MWST Sätzen aufstellt. Entsprechend will jeder Artikel zugeordnet sein.

    Hier liegt der Fehler in der Anleitung.

    Es fehlt ein deutlicher Hinweis, dass bestehende Positionen auf anderen Abweichenden Erlöskonten auch nochmal beachtet und manuell zugeordnet werden müssen!

    Darauf weise bitte deinen Mitarbeiter von Buhl hin, solltest Du ihn nochmal kontakten, Die BUHL Anleitung gibt nicht vollständig den Programmablauf.



    Wie aber gesagt, einfacher und viel sicherer ist es in alle drei Zeilen den bestimmten MWST-befreien-Satz zu setzen, wo die Ziffer größer null ist

    bei ( .... Positionen).

    So funktioniert nun mal das Programm, um ans Ziel fehlerfrei zu kommen.


    Wie willst Du auch das wissen, wenn der Kundensupportmitarbeiter davon - Deiner Erklätung nach zudem sehr erfahren- nie was wußte .


    Das Wissen darum besteht bei all Deinen Kommentaren nicht - verständlich nach der Beratung!

  • Hallo babylonian,

    Du schreibst, dass Du keine Artikel angelegt hast und das Programm immer die zweite Null , also die "quasi 19%" auswählt. Das hängt zusammen. Wenn Du einen Artikel mit 0% anlegst, würde das Programm auch die erste Null auswählen. Ohne Artikel geht das Programm vom Standardprozentsatz in den Einstellungen unter "Meine Firma" aus. Würdest Du einen Artikel mit 0% anlegen, wählt das Programm auch die ERSTE/OBERE 0% aus.


    Und wenn Du nur solche Artikel hast, dann sollte der der Haken bei "Umsatzsteuer befreit" doch gesetzt werden. Meines Wissens ist der genau für diesen Fall, wenn eine Unternehmen generell umsatzsteuerfreie Leistungen anbietet.

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    Tust Du das, wählt das Programms auch bei nicht angelegten Artikeln die ERSTE/OBERE 0% aus.


    Das zu durchschauen ist zugegebenermaßen nicht unbedingt einfach.


    Jetzt widerspreche ich scheinbar SAMM. Hoffentlich wird er mir jetzt nicht böse. Ich denk aber, dass er (genau wie ich) bisher von einem grundsätzlich USt-pflichtigen Unternehmen ausgegangen ist und es sich bei dem USt-befreiten Vorgang um eine Ausnahme handelt. Dann würde der Haken beim Standards-USt-Satz des Unternehmens bleiben.


    Fazit: Wenn man die Einstellungen konsequent durchzieht, passt das schon. Das ändert nichts an meiner Einschätzung, dass die Umsetzung mit einer 0%-Anzeige, wenn nicht 0% gebucht werden, sehr unglücklich ist.



    Statt dessen schreibst du einen Kommentar, den ich nicht verstehe:

    Diese dreimal 0% sind auf jeden Fall sehr unglücklich. Schlechte Usability auf jeden Fall, kann man durchaus auch ein Art Bug bezeichnen.

    Das empfehle ich, solange User nicht vertraut sind. Das kann auch mit dem ersten Satz-%-konto geregelt sein. Liegt auch an der sich durchziehenden Unterscheidung in der Software, ob Artikel zu 0 % angelegt wurden in den Stammdaten oder 7 % oder 19 %. Dadurch läuft schonmal ein Artikel durch die Lappen bei der Zuordnung, weil dem User das einfach nicht bewußt ist, wie er Artikel angelegt hat. Zudem hat es auch einen bedeutenden Vorteil: das hilft, wenn man Artikelpositionen in einer Rechnung unterschiedlichen Buchungskonten zuordnen muss.

    Was empfiehst du? Was kann "kann auch mit dem ersten Satz-%-konto geregelt sein."?


    Hier hat SAMM das falsche Zitat genommen. Ich bin mir sicher, er meinte das Zitat, wo es um die Frage geht, ob alle 3 oder nur ein abweichendes Erlöskonto ausgewählt werden soll.

  • Diese dreimal 0% sind auf jeden Fall sehr unglücklich. Schlechte Usability auf jeden Fall, kann man durchaus auch ein Art Bug bezeichnen.

    Worauf sollte sich das beziehen? Von den 3 MWST Sätzen in der Eingabemaske ist auch nirgends die Rede in der Anleitung an die er sich so hielt. Es geht um die 3 MWST Sätze unter > Sonstiges für abweichende Erlöskonten.


    Wovon eigentlich Babylonian hier spricht, muss man nicht hingehen.


    Daher schrieb ich oben, irgendeine andere Anwendung wird hier genutzt.

    Und er präsentierte ja on top auch ein Bild wo genau der Punkt gesetzt ist. Und dann ist es doch nicht seine Konstellation. Dann allemal kein Wunder, dass die globale Einstellung drübergeht.


    Ihm geht es aber aus "seiner Erfahrung mit dem Support" allein darum zu beweisen, dass da ein Bug vorliegt und korrigiert werden soll usw. usw. usw.


    Kann wie eingangs nur wiederholen:


    1. Über > Rechnung > Erweitert > Sonstiges, sieht man die 3 Zeilen tatsächlich vor Augen wohin gebucht wird. Nur dort gibt es eine Sichtkontrolle.
    2. Unter > Kunde > Sonstiges alle 3 (!) MWST Sätze eingestellt auf das Konto tritt dieser Fehler nie auf.
  • Hallo marcator,

    bin hier über einen Link gestolpert, der dir helfen kann.

    Doch in meiner MS-Abo-Verwaltung kann ich keinerlei Möglichkeit zur Hinterlegung meiner USt-Id entdecken. Vermutlich könnte ich den jetzigen Tarif als Unternehmen gar nicht buchen können.

    Microsoft bescheibt hier den Weg: Angabe Ihrer USt-ID (nur EU Länder)

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