Elster Fehlermeldung im WISO steuer_Sparbuch 2019

  • Ich habe meine Steuererklärung soweit fertig. Da ich Solarzellen auf dem DACH habe habe ich die EÜR (Einnahme-Überschuss-Rechnung) in WISO gemacht. Früher hatte ich eine eigene EÜR Tabelle ausgedruckt und an das Finanzamt geschickt. Das geht ja leider nicht mehr...

    Wenn ich versuche die Steuererklärung zu verschicken kommt die Fehlermeldung:


    Übertragung noch nicht möglich

    Die Elster-Schnittstelle der Finanzverwaltung unterstützt noch nicht die Übertragung der EÜR 2018

    Die Funktion wird im Rahmen eines Updates bereitgestellt


    Wie lange kann das den noch dauern, oder kann das nicht beantwortet werden?


    Danke

  • Wie lange kann das den noch dauern, oder kann das nicht beantwortet werden?

    Bereitstellungstermine von Formularen in Mein ELSTER - Quelle: ELSTER-Portal

  • Ich habe heute von „hotline@elster.de“ auf meine Frage, wann vorgesehen sei, die ERIC- Schnittstelle für die EÜR 2018 bereitzustellen, folgende Antwort erhalten:

    „Die Bereitstellung über ERiC bedeutet, dass den Softwareherstellern die entsprechende Schnittstelle zur Verfügung steht. Ob und wann ein Softwarehersteller eine Steuerart einsetzt ist nicht beeinflussbar. Wir gehen davon aus, dass Ihr Steuerprogramm die Einnahmenüberschussrechnung für 2018 voraussichtlich am 28.02.2019 zur Verfügung stellt.“.

    Das verstehe ich so, dass die Finanzverwaltung bereits alles Erforderliche bereitgestellt hätte und es nun nur am Softwarehersteller läge. Es kann aber auch eine Falschauskunft des FA sein.

    Könnte einer der Moderatoren das vielleicht mit Wiso abklären? Ich habe mich zwar an den Kundendienst gewandt, aber vielleicht haben die Moderatoren kürzere Wege?

    Auf Bereitstellungstermine von Formularen in Mein ELSTER - Quelle: ELSTER-Portal steht bezüglich des ERiC für EÜR tatsächlich immer noch "offen". Die Website ist allerdings Stand 18.2.2019.

  • Das verstehe ich so, dass die Finanzverwaltung bereits alles Erforderliche bereitgestellt hätte und es nun nur am Softwarehersteller läge. Es kann aber auch eine Falschauskunft des FA sein.

    Auf jeden Fall ist das Ganze sehr verwirrend. Zusan hatte von ELSTER die Auskunft bekommen, daß die Schnittstelle ab dem 28.02. zur Verfügung steht. Aber davon dann auszugehen, daß diese dann in der Steuersoftware am selben Tag zur Verfügung stehen sollte (oder Tests und Anpassungen am Code?), halte ich für sehr sportlich, um es mal so auszudrücken.

    Könnte einer der Moderatoren das vielleicht mit Wiso abklären? Ich habe mich zwar an den Kundendienst gewandt, aber vielleicht haben die Moderatoren kürzere Wege?

    Nicht wirklich, aber mal sehen, ob bei Buhl dazu jemand ansprechbar ist.

  • Kommt hier jemand nicht mit seinen eigenen Fristen in die Pötte?

    Zumindest schaffst Du es nicht, die erweiterte Forumssuche zu nutzen. ;)


    -> Thema verschoben

  • Kommt hier jemand nicht mit seinen eigenen Fristen in die Pötte?

    a) "Anfang März" ist ja noch nicht vorbei.

    b) "Ende März" ist ja noch ne Weile hin.


    Ich verstehe auch nicht, was daran jetzt das große Problem sein soll. ?(

    Deutschland sollt Marktführer in KI werden, ich lach mich schlapp. Mein Finanzamt braucht in der Regel schon 6 Monate für eine Bearbeitung.


    Wenn man aber war zahlen muss, dann sofort!


    Ich bin mal an Ende März gespannt.

  • Heutige Nachricht vom Kundendienst WISO:


    "Die Aktualisierung zur Abgabe der Anlage EÜR und der Gewerbesteuererklärung per ELSTER wird voraussichtlich bis Ende März in den Jahresversionen 2019 verfügbar sein. Die Vorjahresversionen erhalten das erforderliche Update kurze Zeit später.
    Wir bedauern die entstandenen Unannehmlichkeiten, die sich aus dieser Verzögerung ergeben.

    Zum Hintergrund: Die Bereitstellung des notwendigen Software-Moduls erfolgte durch die Finanzverwaltung erst am 28.02.2019. Momentan wird die ELSTER-Komponente in unsere Software integriert. Sobald dieser Vorgang erfolgreich abgeschlossen ist, werden umfangreiche Tests auf verschiedenen Betriebssystemen mit unterschiedlichsten Steuererklärungen durchgeführt. Erst wenn diese Arbeiten abgeschlossen sind, erfolgt die Veröffentlichung der neuen Schnittstelle in Form eines Updates für Ihre Software.

    Eine Abgabe in Papierform wird von den meisten Finanzämtern nicht akzeptiert, da diese nicht den gesetzlichen Vorgaben entspricht. Wir bedauern Ihnen keine andere Antwort geben zu können."


    Möchte nur anmerken: Ganz tolle Leistung von Buhl Data. Brauchen einen Monat, um eine ELSTER- Komponente, deren Struktur seit Jahren gleich ist, in ihr Programm zu integrieren.


  • Die Struktur ist eben nicht gleich! Jedes Jahr ändern sich die Formulare und damit die Struktur. Wenn die Struktur gleich bliebe, wäre es nicht notwendig, die Schnittstelle jedes Jahr zu ändern. Deinen Ärger kann ich verstehen, geht mir genauso - EÜR ist fertig und kann nicht abgesandt werden. Aber: ich möchte das Geschrei hier nicht hören, wenn nicht getestet wird und ein Fehler nach dem anderen aufpoppt.

    Also ruhig bleiben - die Bearbeitung in den Finanzämtern fängt ja sowieso gerade an (nach Bundesland unterschiedlich).

  • Sehe das genauso! Wenn man für etwas 40€ zahlt, will man das sofort in vollem Umfang nutzen und nicht erst nach Monaten, warum auch immer!

  • Deutschland sollt Marktführer in KI werden, ich lach mich schlapp. Mein Finanzamt braucht in der Regel schon 6 Monate für eine Bearbeitung.


    Wenn man aber war zahlen muss, dann sofort!

    Was hat so ein Unsinn damit zu tun. Bitte sachlich bleiben.

  • Sehe das genauso! Wenn man für etwas 40€ zahlt, will man das sofort in vollem Umfang nutzen und nicht erst nach Monaten, warum auch immer!

    Mal auf dem Teppich bleiben. Für den Betrag geht man mit seinem Schatz noch nicht einmal vernünftig Essen. Mal überlegen, was so eine Software einem dafür so alles bietet und was im Gegenzug ein Profi dazu kosten würde.


    Es steht und fällt schon immer, und bei allen Herstellern, damit, wann die Finanzverwaltung ihr Modul fertigstellt und anbietet. Und ich glaube nicht, dass sich diese Zeitabläufe künftig groß ändern werden. Die elektronischen Übermittlungen diverser Daten dürfen bis 28.02.d.J. erfolgen. Folglich werden die Ämter auch künftig nicht vorher mit der Bearbeitung anfangen. Also muss das ELSTER-Modul auch nicht vorher verfügbar sein. Und nicht umsonst wurden die Erklärungsfristen vom 31.05.d.J. auf den 31.07.d.J. verlegt.

  • Diese falsche Eile verstehe ich sowieso nicht. Immer mehr Finanzämter trennen die Einkünfte mit EÜR etc. ab und geben die Bearbeitung an gesonderte Stellen. Und erst wenn von dort die Mitteilung kommt, wird die Einkommensteuererklärung bearbeitet. Es geht zwar in der Reihenfolge des Eingangs, aber auch die Finanzämter müssen ihre Software auf das neue Jahr umstellen.

  • Möchte nur anmerken: Ganz tolle Leistung von Buhl Data. Brauchen einen Monat, um eine ELSTER- Komponente, deren Struktur seit Jahren gleich ist, in ihr Programm zu integrieren.

    Wenn Du z.B. mal ins Lexware-Forum schaust, so wird Du feststellen können, daß auch dort die Situation nicht anders ist. Auch wenn der ELSTER-Support suggerierte, daß nur mit dem Finger geschnipst werden muß.

  • Möchte nur anmerken: Ganz tolle Leistung von Buhl Data. Brauchen einen Monat, um eine ELSTER- Komponente, deren Struktur seit Jahren gleich ist, in ihr Programm zu integrieren.

    Mach es doch besser und jammer uns nicht die Ohren voll. Das ist ein User-helfen-User-Forum und nicht "Wünsch Dir was" ... =O

    Mein Finanzamt braucht in der Regel schon 6 Monate für eine Bearbeitung.

    Und was kann Buhl dafür? <X

    Wenn man für etwas 40€ zahlt, will man das sofort in vollem Umfang nutzen und nicht erst nach Monaten, warum auch immer!

    Dann kannste Dir ja in Zukunft die Ausgabe sparen, denn "sofort" würde ja auch heißen, ab Erscheinung im Vorjahr (ca. November).

  • Mach es doch besser und jammer uns nicht die Ohren voll. Das ist ein User-helfen-User-Forum und nicht "Wünsch Dir was" ...

    Bitte auch hier sachlich bleiben! Wenn man von den falschen Voraussetzungen ausgeht, können vier Wochen durchaus als zu lang erscheinen. Aber wie ich schon sagte: auch die (wirkliche) Konkurrenz nimmt sich Zeit zur Implementierung und Testen.

    Also lass es bitte gut sein.

  • Oder man nutzt den aufwendigen weg. Steuerklärung ausdrucken und auf Elster.de die Formulare ausfüllen und versenden

    Dir ist aber schon klar, daß es hier um die ERIC-Schnittstelle geht? Ich frage nur zur Sicherheit, denn man keinen Deinen ironischen Kommentar an der Stelle auch so deuten, daß Du das nicht bemerkt hast.