Datenübernahme aus Vorjahr: Einzelwerte werden als Gesamtbetrag übernommen

  • Hallo,

    habe gerade festgestellt, daß bei der Datenübernahme detaillierte Einzelwerte als Gesamtbetrag übernommen wurden, Kann das jemand nachvollziehen?

    Gruß

    Billy


    Beispiel:


    Kurs- und Seminargebühren in steuer:Sparbuch 2017:



    Davon übernommene Daten in steuer:Sparbuch 2018:



  • Bei mir wird an der Position erst gar nichts übernommen. Nach der "Übernahme" sieht man nur einen kurzen gelben Balken und der Wert ist 0€ ohne jeglichen Eintrag.

  • Bei mir wird an der Position erst gar nichts übernommen. Nach der "Übernahme" sieht man nur einen kurzen gelben Balken und der Wert ist 0€ ohne jeglichen Eintrag.

    Na, dann bin ich ja besser bedient ;)

    Ich habe dazu ein Ticket beim Support eingereicht.

  • Hier die Antwort vom Support:


    Buhl Support: schrieb:

    Der von Ihnen geschilderte Sachverhalt bei der Datenübernahme, dass die Einzelwerte als Gesamtbetrag übernommen worden ist, ist so gewollt. Standardmäßig treten die Einzelaufwendungen im nächsten Jahr nicht nochmal auf. Wenn Sie die Aufwendungen auch im nachfolgenden Jahr in der Tabelle eingeben möchten, ist es erforderlich, die Eingabemaske umzustellen und die Einzelwerte einzugeben.

    Habe zurück geschrieben, daß ich mit der Sichtweise nicht einverstanden bin. Denn wenn man davon ausgeht, daß die Einzelaufwendungen im Folgejahr nicht auftreten, dann kann man sich die Übernahme des Gesamtwertes ganz sparen, weil auch der sich dann ändern bzw. gleich Null sein wird.

    Andererseits ist es zum einen in vielen Fällen sehr hilfreich, hier zu sehen, was man konkret im Vorjahr angesetzt hat. Ich kann mir auch nicht vorstellen, daß ich der Einzige bin, der da zum Teil auch wiederkehrende Posten einträgt (z.B. die Einzelposten aus der Hausgeldabrechnung), dessen Beschreibungen man haben möchte (auch wenn es nur ein Posten ist) oder die Zahlungen immer wieder vorkommen.

    Ich habe deshalb darum gebeten, daß diese Neuerung im steuer:Sparbuch 2019 wieder rückgängig gemacht wird und es so zu halten wie in den Vorgängerversionen.Wie seht Ihr das?

  • Auch wenn mich das konkrete Thema bisher noch nicht berührt hat - ich bin da voll bei Dir, zumal es ja z. B. bei den haushaltsnahen Dienstleistungen usw. funktioniert (es kann also kein softwaretechnisches Problem sein). :thumbup:

    Bei manchen Verschlimmbesserungen kann man den Eindruck gewinnen, daß die Entwickler der Steuersoftware bei buhl entweder keine Steuererklärung machen oder mit einer anderen Software machen (lassen). :huh:

  • Auch wenn mich das konkrete Thema bisher noch nicht berührt hat - ich bin da voll bei Dir, zumal es ja z. B. bei den haushaltsnahen Dienstleistungen usw. funktioniert (es kann also kein softwaretechnisches Problem sein).

    Ist es auch nicht. Die Mitarbeiterin vom Support hatte ja explizit geschrieben, daß es so gewollt ist.

  • Auch ich bin heute darüber gestolpert. Es ist schon ärgerlich, wenn man z. B. den Summenwert für Werbungskosten, ohne die Einzelaufstellung nicht mehr nachvollziehen kann.


    Ich plädiere dafür, dass die Tabellenwerte immer erhalten bleiben. Soll doch der Anwender entscheiden, ob er die Tabelle haben möchte oder nicht. Ein einfacher Klick und die Tabelle ist gelöscht.


    Ich konnte zwar meine WK nachvollziehen, da ich immer die Auswertungen als PDF speichere (incl. Formulare), aber ärgerlich und umständlich ist es allemal.


    Gruß Achilleus

  • Dem kann ich mich nur anschließen - ich habe teilweise recht lange Tabellen mit immer wiederkehrenden Posten, nur anderen Beträgen. Jetzt muss ich sowohl die Version 2018 als auch die Version 2019 parallel öffnen und mit kopieren und einfügen die Posten mühsam übernehmen.

    Rückänderung dringend erwünscht.

  • Ich bin jetzt ein wenig irritiert. Hier erst mal das erneute Feedback vom Support:


    Buhl Support schrieb:

    […] Weder bei Fachliteratur noch bei Arbeitsmittel treten jedes Jahr die gleichen Aufwendungen auf, sodass unserer Meinung die Tabelle nicht mit zu übernehmen ist, weil im nächsten Jahr andere Aufwendungen auftreten.

    Ihr Beispiel von "Miete, Strom oder Hausgeldabrechnungen" hat nichts mit Fortbildungskosten zu tun. Derzeit liegt keine Begründung vor, einen Verbesserungsvorschlag an die Kollegen der Entwicklungsabteilung weiterzuleiten. […]

    Was die erste Anmerkung betrifft, so bin ich nach wie vor nicht der Ansicht, daß das so gilt. Ich kenne durchaus Aufwendungen, die sich bei den Fortbildungskosten wiederholen. So z.B. die jährlichen Semestergebühren (2x), die man einzeln aufschlüsseln möchte und wo es interessant ist zu was man ab Gebühren im Vorjahr konkret angesetzt hat (auch neben den 2 x Semestergebühren).

    Oder den Ansatz für Internetanschlußkosten, Und dann ist es wichtig zu sehen, was(!) man konkret angesetzt hat?

    Schließlich, wenn es keine Wiederholungen geben kann, wozu dann überhaupt nur die Werte übernehmen? Darauf ist der Support leider überhaupt nicht eingegangen.

    Daß mein anderes Beispiel mit "Miete, Strom oder Hausgeldabrechnungen" nichts mit Fortbildungskosten zu tun hat, ist klar. War nur ein anderes Beispiel, bei dem ich mich allerdings vertan hatte. Hier werden korrekt die Einzelpositionen übernommen (hatte mich verkuckt).


    Wie auch immer, ich bleibe dabei: ich halte es generell für sinnvoll, wenn übernommen wird, es einheitlich für alle Bereiche zu machen. Also als detaillierte Liste, so wie man es im Vorjahr aus gutem Grund gemacht hat. Die Übernahme nur der Gesamtwerte ist sinnlos und widerspricht dem Argument, daß sich ja nichts wiederholt.

    So wie es jetzt ist, ist man gezwungen, entweder mit dem Ausdruck oder der geöffneten Vorjahresversion nachzuvollziehen, was man da zum Ansatz gebracht hat und um es wieder so einzugeben, wie man es möchte.

  • Auch ich bin heute darüber gestolpert. Es ist schon ärgerlich, wenn man z. B. den Summenwert für Werbungskosten, ohne die Einzelaufstellung nicht mehr nachvollziehen kann.

    Es betrifft ja nicht alle Bereiche der WK. Deshalb meine Frage: in welchem Bereich hast Du das Problem bemerkt?


    P.S.: Es wäre sicher nützlich, wenn Du auch ein Ticket einreichst.

  • Dem kann ich mich nur anschließen - ich habe teilweise recht lange Tabellen mit immer wiederkehrenden Posten, nur anderen Beträgen. Jetzt muss ich sowohl die Version 2018 als auch die Version 2019 parallel öffnen und mit kopieren und einfügen die Posten mühsam übernehmen.

    Ja, dazu habe ich auch keine Lust. Aber wie schon geschrieben, in manchen Bereichen werden die Listen auch übernommen (z.B. bei sonstige Ausgaben). Deshalb auch meine Frage an Dich: welchen Bereich betrifft es bei Dir?


    P.S.: Es wäre sicher nützlich, wenn Du auch ein Ticket einreichst.

  • Auch ich bin heute darüber gestolpert. Es ist schon ärgerlich, wenn man z. B. den Summenwert für Werbungskosten, ohne die Einzelaufstellung nicht mehr nachvollziehen kann.

    Es betrifft ja nicht alle Bereiche der WK. Deshalb meine Frage: in welchem Bereich hast Du das Problem bemerkt?



    P.S.: Es wäre sicher nützlich, wenn Du auch ein Ticket einreichst.

    Aufgefallen ist mir das bei den Fortbildungskosten. Hier hatte ich eine detailierte Aufstellung. Und wie Billy schon ausführte, hatte ich auch ihr wiederholende Ausgaben (Semestergebühren).


    Ich finde es einfach lästig und unmöglich, dass ich Vorjahreswerte erst mir mühsam zusammensuchen muss. Das löschen einer Tabelle geht so einfach, dass ich hier keine Notwendigkeit sehe, die Tabelle per Software zu löschen.


    Gruß Achilleus


    P.S. Ein Ticket habe ich erstellt.

  • Eben habe ich auch festgestellt, dass es im Bereich VuV bei den Einzelaufstellung zu den Instandhaltungskosten es ein Update/Änderung geben hat. Ich hatte vor 2 Wochen eine Steuererklärung 2018 soweit fertig gehabt und wollte diese nun versenden. Dabei habe ich festgestellt, dass die Erfassungsroutine sich ggü. 2017 total geändert hatte, so dass alle meine Eingaben ich wieder neu machen musste.


    Die Unterteilung der Instandhaltungen erfolgt jetzt in den Detailerfassung und es gibt keine getrennten Listen mehr. Auch ist die Darstellung der Einzelaufwendung total grotig, da man nicht mehr erkennen kann, was man für welches Feld erfasst hatte.




    Einzelerfassung 2017:


    Einzelerfassung 2018:





    Ich muss sagen, dass ist echt eine Verschlimmbesserung. Schlimmer ist es noch beim Ausdruck der dazugehörigen Aufstellung. Da steigt nun so gar keiner mehr durch.


    Gruß Achilleus

  • Wie auch immer, ich bleibe dabei: ich halte es generell für sinnvoll, wenn übernommen wird, es einheitlich für alle Bereiche zu machen. Also als detaillierte Liste, so wie man es im Vorjahr aus gutem Grund gemacht hat. Die Übernahme nur der Gesamtwerte ist sinnlos und widerspricht dem Argument, daß sich ja nichts wiederholt.

    Da kann ich Dir allerdings nur zustimmen. Mir würden sicherlich zu allen Bereichen Beispiele einfallen, wo gleichartige/-namige Kosten jedes Jahr anfallen. Bei Arbeitsmitteln wie Fachliteratur etc. gibt es z.B. auch Abos, die regelmäßig wiederkehren. Mal ganz abgesehen von der Steuersoftware, die ja ggf. als WK in betracht kommt. Selbst bei Deinen Fortbildungen kann man unterstellen, dass bei gewissen Berufsgruppen bestimmte Maßnahmen regelmäßig wiederkehren. Und und und.


    Eine Steuersoftware, die einem Anwender die Arbeit erleichtern möchte, sollte dazu jede Gelegenheit nutzen.

  • Mir würden sicherlich zu allen Bereichen Beispiele einfallen, wo gleichartige/-namige Kosten jedes Jahr anfallen.

    Na ja, bis jetzt habe ich das nur in den Fortbildungskosten bemerkt. Ob es noch andere Bereiche gibt, weiß ich nicht. Ich halte es aber schlichtweg für falsch, hier Ausnahmen von der Regel einzubauen, deren Sinn (geschweige denn Nutzen) man auf den ersten Blick nicht erkennt.

    Selbst bei Deinen Fortbildungen kann man unterstellen, dass bei gewissen Berufsgruppen bestimmte Maßnahmen regelmäßig wiederkehren.

    Dafür hatten wir ja Beispiele genannt. Und: ich sehe das auch immer als persönliche Checkliste, was man prüfen sollte. Da muß man dann ggf. nicht jedes Jahr auf's Neue drüber nachdenken.

    Eine Steuersoftware, die einem Anwender die Arbeit erleichtern möchte, sollte dazu jede Gelegenheit nutzen.

    Absolut! :thumbsup:


    Ich gerade noch einmal per Ticket unsere Position deutlich gemacht und darum gebeten, das wenigstens der Entwicklung weiterzuleiten. Bis jetzt hängt das scheinbar noch beim Support. ;(

  • Na ja, bis jetzt habe ich das nur in den Fortbildungskosten bemerkt. Ob es noch andere Bereiche gibt, weiß ich nicht. Ich halte es aber schlichtweg für falsch, hier Ausnahmen von der Regel einzubauen, deren Sinn (geschweige denn Nutzen) man auf den ersten Blick nicht erkennt.

    Zumindest ähnliches hatten wir doch z.B. bei V+V schon mehrfach:

    Fehler in der Maske Vermietung von Immobilien - Erhaltungsaufwand

    Immobilien ... Vermietung ... Werbungskosten ... Zuordnung

  • Zumindest ähnliches hatten wir doch z.B. bei V+V schon mehrfach:

    Ja, hatte ich gelesen. Das sieht mir, da es doch sehr unterschiedliche Bereiche betrifft, eher nach einer "Idee", wenn auch aus unser Sicht nach einer schlechten, aus. Nämlich die Übernahme bei Listen, die aus Sicht der Produktverantwortlichen nicht gebraucht werden, einzudampfen. So ähnlich wie das mit dem Debakel mit der Markierung der Masken als erledigt. ;)

  • Ja, hatte ich gelesen. Das sieht mir, da es doch sehr unterschiedliche Bereiche betrifft, eher nach einer "Idee", wenn auch aus unser Sicht nach einer schlechten, aus. Nämlich die Übernahme bei Listen, die aus Sicht der Produktverantwortlichen nicht gebraucht werden, einzudampfen. So ähnlich wie das mit dem Debakel mit der Markierung der Masken als erledigt.

    Sehe ich mittlerweile auch so. Deshalb jetzt da zuletzt auch mein Hinweis, dass jeder, dem so etwas auffällt bzw. in Bereichen Missfällt hier auch demgemäß postet und gleichzeitig ein entsprechendes Ticket aufmacht. Nur so kann man sehen, wo es überall brennt. Wir sehen ja immer nur den kleinen Bereich, in/mit dem wir selber arbeiten.

  • So ähnlich wie das mit dem Debakel mit der Markierung der Masken als erledigt.

    Richtig - deswegen zweifle ich auch immer mehr, daß Buhl sich auch hier tatsächlich nach den Wünschen einer Mehrheit der Nutzer richtet. Es sieht mir eher nach Deinem Gedanken der "Idee" aus, daß gemeint wird, die Nichtübernahme der Einzelwerte würde der Vorgehensweise von "vielen Nutzern" entsprechen, ohne ernsthaft zu durchdenken, welchen Nachteil das für die anderen Nutzer bedeutet. Und ebenso habe ich das Gefühl, daß Buhl wie sehr viele andere Softwareproduzenten auch auf dem Standpunkt steht, daß eine neue Version ohne Veränderungen in der Optik und der Bedienung erstmal schlecht beurteilt wird.


    Ich halte es aber schlichtweg für falsch, hier Ausnahmen von der Regel einzubauen, deren Sinn (geschweige denn Nutzen) man auf den ersten Blick nicht erkennt.

    Ich denke, wenn ein Nutzen selbst für Fachleute nach mehrmaligem Durchdenken und einer Nacht darüber schlafen nicht erkennbar ist, dann ist er wohl eher nicht gegeben - und "viele Nutzer" ist natürlich ein simples, schlecht nachprüfbares bzw. nachvollziehbares Argument.


    Mal schauen, was unsere Tickets hier bringen (zu diesem Thema habe ich ja keins erstellt, aber zur Markierung, die nicht durchgehend gleich gestaltet ist).

    Manchmal hilft auch eine Bebilderung, um die Fragestellung besser zu verdeutlichen - hatte ich zur Frage der Seitengestaltung bei den Tickets gemacht, wo die neueste Antwort sinnvollerweise ganz oben steht, das Antwortfeld dann aber blöderweise ganz unten geöffnet wird.