Ausgaben und Einnahmen richtig verbuchen

  • Hallo Community,

    Ich habe erst seit neuem das Haushaltsbuch, und bin ziemlich begeistert. Bei einigen Punkten bin ich jedoch noch etwas überfordert.

    Wie würdet Ihr z.B folgenden Sachverhalt verbuchen.

    Ich habe 2 Bücher (für mich und meine Freundin) online bestellt und mit meinem Paypal-Konto bezahlt. Mein Paypal-Konto zieht das Geld von meiner Kreditkarte ein. Die Bücher haben jeweils 19,50€ gekostet. Meine Freundin gibt mit einpaar Tage später 20,00€ und verzichtet auf das Wechselgeld.

    Welche Transaktionen würdet Ihr unter welchen Kategorien verbuchen?

    Vielen Dank für eure Vorschläge :D

  • Hallo Community,


    Ich habe erst seit neuem das Haushaltsbuch, und bin ziemlich begeistert. Bei einigen Punkten bin ich jedoch noch etwas überfordert.

    Wie würdet Ihr z.B folgenden Sachverhalt verbuchen.

    Ich habe 2 Bücher (für mich und meine Freundin) online bestellt und mit meinem Paypal-Konto bezahlt. Mein Paypal-Konto zieht das Geld von meiner Kreditkarte ein. Die Bücher haben jeweils 19,50€ gekostet. Meine Freundin gibt mit einpaar Tage später 20,00€ und verzichtet auf das Wechselgeld.

    Welche Transaktionen würdet Ihr unter welchen Kategorien verbuchen?

    Vielen Dank für eure Vorschläge :D

  • Da hast du dir für den Anfang ja mal ein einfaches Beispiel herausgesucht. ;)


    Fangen wir mit dem einfachsten an:


    Der Geldeingang auf dem Paypalkonto wird auf das Kreditkartenkonto umgebucht. (wusstest du wahrscheinlich schon)

    Den Geldausgang auf dem Paypalkonto kannst du jetzt splitten. Zum einen in die Kategorie für deine Ausgabe (Bücher?) und in die Forderung deiner Freundin gegenüber.


    Für die zweite Teilbuchung gibt es nun zwei Möglichkeiten:


    1. Du legst hierfür eine separate Kategorie an, wie z. B. "Auslagen für Freunde/Bekannte" o. ä. und ordnest dieser Kategorie den Restbetrag zu. Den Geldeingang deiner Freundin splittest du dann im Eingangskonto auf die 19,50 Euro, die du der o. g. Auslagenkategorie zuordnest und die 50 ct, die du z. B. unter sonstige Einnahmen kategorisieren kannst.


    2. Alternativ kann man aber auch ein separates Forderungskonto anlegen. In diesem Fall wird die Forderung auf dieses Konto umgebucht. Durch den Geldeingang deiner Freundin erfolgt dann eine weitere Teilumbuchung auf dieses Konto, so dass diese zum Schluss auf Null steht.

  • Hey Sven,


    deine Vorschläge gefallen mir sehr gut!


    Du hattest recht, das mit dem Paypalkonto -> auf Kreditkartenkonto hätte ich tatsächlich auch so vermutet.



    Die anderen Buchungen hätte ich intuitiv anders realsiert, was sich jedoch nicht so "richtig" anfühlt, daher dieser Thread!


    Warum wäre diese Lösung nicht so sinnvoll?



    Paypal-Ausgabe aufsplitten in


    - 19,50 -> Buch

    - 19,50 -> Umbuchung auf Bar-Konto


    und


    0,50 € -> Einnahme / Schenkung auf Bar-Konto



  • Mein Vorschlag wäre, deine Paypal Buchung splitten und die Kosten für das Buch deiner Freundin auf ein Verrechnungskonto umbuchen. Die Rückerstattung buchst du als Einnahme auf das Haushaltsbuch und buchst du dann um auf das Verrechnungskonto. Den Überschuss buchst du als Bareinnahme im Haushaltsbuch als außerordentliche Einnahme o.ä.


    Gruß

  • Es gibt hier bei den privaten Finanzen auch kein richtig oder falsch, denn egal was man jetzt wählt (Schuldnerkonten mit Umbuchungen oder Kategorien), am Ende muß man ja nur die Auswertungen entsprechend anpassen, um bestimmte Aussagen zu erreichen.

    Und ob ein Schuldner noch Ausstände hat, kann man sowohl an der Stand der Kategorie als auch am Kontostand ablesen.

    D.h., man hat freie Auswahl und kann sich den Weg heraus suchen, der den eigenen Vorstellungen entspricht.

  • Hi,


    nachdem ihr mir gestern so gut weitergeholfen habt, würde ich nochmal gerne einen Tipp holen.


    Meine Freundin war für mich Einkaufen in zwei Läden un hat jeweils Produkte aus unterschiedlichen Kategorien mitgebracht. Sie bat darum, den offenen Betrag zu überweisen.

    Welche Buchungen würdet ihr über welche Konten und mit welchen Kategorien abwickeln? Wieder über ein separates Forderungskonto oder diesmal anferst?

  • Welche Buchungen würdet ihr über welche Konten und mit welchen Kategorien abwickeln? Wieder über ein separates Forderungskonto oder diesmal anferst?

    Ich sehe da keinen Unterschied zu den vorherigen Problemstellungen. Wenn Du das "Schulderkonto" neutral als Verrechnungskonto definierst, dann ist es doch egal, wer was auslegt. Ebenso mit einer Transferkategorie.

  • Sven , ja das dachte ich auch, aber ich hab dummerweise die Summe aus beiden Belgen (Einkäufe) zusammen überwiesen und ich kann ja nicht zweimal (einmal nach Lädem, dann nach Kategorie) aufsplitten.


    Daher hab ich das über das Verrechnungskonto versucht abzubilden.


    Das sieht jetzt wie folgt aus


    Verrechnungskonto -> Laden I (aufgesplittet nach Kategorien)

    Verrechnungskonto -> Laden II (aufgesplitten nach Kategorien)

    Griokonto -> Freundin behandel ich aber als Umbuchung welche dann auf das Verrechnungskonto geht. Damit dieses weider Ausgeglichen ist. Beide Buchungen haben die Kategorie Umbuchung.


    Das fühlt sich aber echt falsch an :/ da die Überweisung ja an die Freundin und nicht an das Verrechnungskonto geht

  • Das fühlt sich aber echt falsch an da die Überweisung ja an die Freundin und nicht an das Verrechnungskonto geht

    Ich bin nach wie vor der Ansicht, daß Du das alles für den privaten Bereich zu kompliziert machst.

  • Sind die Einkäufe Verbrauchsgüter? Also z.B. Lebensmittel?

    Bei Waren, bei denen Du ggf. Gewährleistung einfordern könntest, wäre ein Vermerk des Lieferanten evtl. hilfreich, aber im Grunde genommen nicht notwendig, solange man vernünftig kategorisiert hat. Bei Verbrauchsgütern ist die Herkunft im Grunde genommen irrelevant.

  • Sind die Einkäufe Verbrauchsgüter? Also z.B. Lebensmittel?

    Bei Waren, bei denen Du ggf. Gewährleistung einfordern könntest, wäre ein Vermerk des Lieferanten evtl. hilfreich, aber im Grunde genommen nicht notwendig, solange man vernünftig kategorisiert hat. Bei Verbrauchsgütern ist die Herkunft im Grunde genommen irrelevant.

    Na ja, die Frage ist doch eigentlich, was will der TE bezwecken? Wenn es nur darum geht, einen Überblick zu haben, was man jemanden schuldet der/diejenige einem selbst, kann man das Ganze sehr einfach halten.